Sonntag, 28. August 2016

Gelesen: "Muchachas: Tanz in den Tag" von Katherine Pancol



-          Broschiert: 352 Seiten
-          Verlag: carl's books (8. März 2016)
-          Sprache: Deutsch
-          ISBN-10: 3570585565
-          ISBN-13: 978-3570585566
-          Originaltitel: Muchachas 1




Die neue Bestseller-Trilogie von Frankreichs beliebtester Autorin
In ihrer neuen Trilogie schreibt Katherine Pancol auf ihre unverwechselbare Weise über ein Kaleidoskop von Frauen, die kaum unterschiedlicher sein können, eines aber vereint: Was auch immer geschieht, sie lassen sich nicht unterkriegen.
Da ist zum Beispiel Stella. Sie lebt mit ihrem kleinen Sohn auf einem Bauernhof im Burgund und arbeitet auf dem Schrottplatz; oder Hortense, die ihr Glück in der Modewelt von New York sucht. Oder die von quälenden Selbstzweifeln heimgesuchte Erfolgsautorin Joséphine und schließlich Calypso, eine begnadete kubanische Geigerin, die auf dem Konservatorium Hortenses Freund Gary gefährlich nah kommt.
Jede dieser »Muchachas«, wie »junge Frau« auf Spanisch heißt, hat ihre ganz eigene Geschichte und dennoch kreuzen sich ihre Wege immer wieder, und es entsteht ein dichtes Romangeflecht, dessen Sogwirkung sich keine Leserin entziehen kann.
(Quelle: carl`s books)


„Tanz in den Tag“ stammt von der Autorin Katherine Pancol. Es ist der erste Teil der „Muchachas“ – Trilogie und ich war wirklich gespannt was mich hier wohl erwarten würde. Der Klappentext und auch das Cover haben mich jedenfalls sehr angesprochen.

In diesem ersten Teil dreht sich alles um Stella, eine junge Frau, die mit ihrem Sohn auf einem Schrottplatz arbeitet. Stella musste bereits viel mitmachen, ihre Vergangenheit hat sie geprägt. Dennoch aber empfand ich Stella auch als mutige und starke Persönlichkeit. Sie kämpft für sich und ihren Sohn und lässt sich, auch wenns mal schwer wird oder sie von ihrer Vergangenheit eingeholt wird, nicht unterkriegen.

Die Nebencharaktere sind der Autorin ebenso gut gelungen. Von den beiden anderen Frauen erfährt man nicht so viel sie werden dann in den beiden Folgebänden eine wichtige Rolle spielen.

Der Schreibstil der Autorin ist recht flüssig lesbar. Zu Anfang musste ich mich erst daran gewöhnen, dann aber bin ich leicht durch die Seiten der Geschichte gekommen, es ist alles vielseitig und facettenreich gehalten.
Die Handlung dreht wie, wie bereits erwähnt, rund um Stella und ihr Leben. Man erfährt als Leser was alles in ihrer Vergangenheit passiert ist, das sie beispielsweise viel Gewalt erlebt hat. Es hat mich ehrlich schockiert was Stella alles durchmachen musste. Katherine Pancol hat hier Feinfühligkeit bewiesen, man kann sich als Leser sehr gut in Stella hineinversetzen und mit ihr mitfiebern und mitleiden. Es ist wirklich ein schwieriges Thema das hier zur Sprache kommt.

Das Ende ist, so wie es ist, passend gehalten. Es macht diesen ersten Roma rund und schließt ihn gut ab. Besonders gut fand ich, dass die Autorin im Nachwort ein wenig darüber schreibt wie ihr die Idee zu dieser Geschichte gekommen ist.


Alles in Allem ist „Tanz in den Tag“ von Katherine Pancol ein sehr guter Auftakt der „Muchachas“ – Trilogie.
Eine starke interessant gestaltete Protagonistin, der recht flüssig lesbare Stil der Autorin sowie eine Handlung, die eine sehr ernstes Thema anspricht, wobei die Autorin aber Feinfühligkeit beweist, haben mir, abgesehen vom recht schwierigen Beginn, unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!



Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar1


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