Sonntag, 11. September 2016

Gelesen: "Animox. Das Heulen der Wölfe" von Aimée Carter



-          Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
-          Verlag: Oetinger (22. August 2016)
-          Sprache: Deutsch
-          ISBN-10: 3789146234
-          ISBN-13: 978-3789146237
-          Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre




Krieg der Tierwandler: Als Ratten seine Mutter entführen und sein Onkel sich in einen Wolf verwandelt, wird dem 12-jährigen Simon in Aimée Carters „Animox“ klar: Seine Familie zählt zu den sogenannten Animox – Menschen, die sich in mächtige Tiere verwandeln können. Und schon steckt er mitten im erbitterten Krieg der fünf Königreiche der Animox. Ob Simon ein Nachfahre des „Beast King“ ist, der sich in alle fünf Tierarten verwandeln kann?
(Quelle: Oetinger)


„ Das Heulen der Wölfe“ stammt aus der Feder der Autorin Aimée Carter. Es ist der erste Teil der „Animox“ – Reihe und für mich war es auch nicht der erste Roman der Autorin. Bisher kannte ich eher aus Romane für junge Erwachsene, umso neugieriger war ich daher auf ihr erstes Buch für die jüngeren Leser.

Simon hat mir sehr gut gefallen. Er ist 12 Jahre alt und irgendwie ist er anders. Er kann mit Tieren reden und plötzlich erfährt er auch noch, dass es noch andere Dinge gibt, die Simon bisher nicht bekannt waren. Plötzlich sind da Menschen in seiner Umgebung die sich in Tiere wandeln können. Und Simon ist wohl einer von ihnen, auch wenn er sich bisher nicht gewandelt hat. Zu Beginn ist Simon eher ruhig und fast schon schüchtern, im Verlauf der Handlung aber wird er mutig und wächst über sich hinaus. Diese Entwicklung gefiel mir sehr gut, ich konnte sie nachvollziehen.

Es gibt noch viele weitere Charaktere im Buch, wie beispielsweise Simons Onkel oder andere Gestaltwandler. Sie alle sind wirklich gut und vor allem vorstellbar beschrieben. Mir haben sie sehr gut gefallen.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und altersgerecht gehalten. Aimée Carter beschreibt die Welt, die sie geschaffen hat, sehr anschaulich.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Simon. Aimée Carter hat die personale Erzählperspektive verwendet, die ich hier als sehr passend empfand. Man schaut quasi von oben aufs Geschehen herab und kann alles mitverfolgen.
Die Handlung ist spannend gehalten. Zu Anfang lernt man erst einmal alles kennen, dann aber zieht das Tempo merklich an, es beginnt ein Abenteuer, das ich so noch nicht hatte. Es geht hier nicht nur um Gestaltwandler, die sogenannten Animox, sonder auch Freundschaft und Vertrauen spielen eine große Rolle. Als Leser weiß man nicht immer auf Anhieb wem man trauen kann und wem nicht. Je näher man dem Ende kommt desto spannender wird es.

Das Ende selbst hat mir sehr gefallen. Es ist nicht wirklich abgeschlossen, man bleibt daher als Leser sehr neugierig zurück und Band 2 muss her. Ich kann es kaum erwarten den zweiten Teil der im Frühjahr 2017 erscheinen soll in den Händen zu halten.


Kurz gesagt ist „Animox. Das Heulen der Wölfe“ von Aimée Carter ein rundum gelungener Auftakt der „Animox“ – Reihe für junge und junggebliebene Leser.
Vorstellbar beschriebene Charaktere, ein mitreißender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die spannend und abenteuerlich gehalten ist, haben mir unheimlich Spaß beim Lesen bereitet und mich vollkommen überzeugt.
Unbedingt lesen!



Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Exemplar!


1 Kommentar:

  1. Hallöchen Manja,

    eine tolle Rezension :) Mir ging es genauso und für mich war das Buch auf jeden Fall ein Highlight.

    Liebe Grüße und einen schönen Sonntag!
    Charleen

    AntwortenLöschen

Du möchtest mir einen Kommentar hinterlassen?
Das ist wirklich super!
Ich freue mich immer über deine Meinung!
Vielen lieben Dank!