Samstag, 17. September 2016

Gelesen: "Es scheint die Sonne" von Christine Eder



-          Format: Kindle Edition
-          Dateigröße: 2941 KB
-          Seitenzahl der Print-Ausgabe: 385 Seiten
-          Sprache: Deutsch

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Lavinia kehrt in die Wohnung ihrer Mutter zurück, die sie vor einem halben Jahr verlassen hatte, als diese plötzlich an einem Herzinfarkt verstarb. Während ihrer Trauer hat sie bei ihrem besten Freund und seiner Mutter gelebt. Die Sehnsucht nach ihrer Mutter lässt jedoch nicht nach, und eines Tages sieht Lavinia sie des Nachts in der alten Wohnung. Und nicht nur das: Seit ihrer Rückkehr sieht sie in ihren Träumen auch einen Mann. Sie träumt fast jede Nacht von ihm und beginnt sich in ihn zu verlieben. Ihre Träume kehren sich nach außen. Realität und Traum scheinen zu verschwimmen. Denn das, was sie mit dem Mann in ihren Träumen sieht und erlebt, ist ihre eigene Zukunft.
(Quelle: amazon)


Mit „Es scheint die Sonne“ hat Christine Eder ihren ersten Roman veröffentlicht. Mich hat hier besonders der Klappentext angesprochen und so war ich neugierig auf die Geschichte, die mich erwarten würde.

Die Protagonisten haben mir sehr gut gefallen. Sie alle wirkten authentisch und vor allem auch glaubhaft auf mich.
Lavinia mochte ich von Beginn an sehr gerne. Einerseits scheint sie recht normal zu sein, wie Teenager es eben in ihrem Alter sind. Irgendwie aber ist Lavinia auch geheimnisvoll. Immer wieder hat sie diese Träume, mit denen sie zunächst eher nichts anfangen kann. Sie kämpft noch immer mit dem Tod ihrer Mutter, steckt dabei mitten im Erwachsenwerden und die Hormone spielen ihr auch noch mit.

Es gibt noch viele andere Charaktere im Buch. Da ist beispielsweise Eric, Lavinias bester Freund, der mir ganz toll gefallen hat. Jeder von ihnen ist vorstellbar beschrieben und man kann die Handlungen gut nachvollziehen.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und wirklich angenehm zu lesen. Zu Beginn war ich ein wenig verwirrt, denn ich konnte nicht wirklich zwischen Traum und Wirklichkeit unterscheiden. Das hat sich aber gegeben und ich konnte wunderbar folgen.
Die Kapitel wechseln sich hier immer mit Traum und Wirklichkeit ab. Ich fand dies gut gelungen, vor allem auch weil es zum Verständnis beiträgt.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Lavinia. Diese Perspektive gefiel mir sehr gut, da ich sie so noch besser einzuschätzen lernte.
Die Handlung hat mich, wie erwähnt, zu Anfang ein wenig verwirrt. Ich wusste auch Lavinias Träume nicht so richtig einzuschätzen. Dann aber kam ich im Geschehen voran und war einfach total fasziniert von der Idee.
Christine Eder hat es geschafft mich in den Bann ihrer Geschichte zu ziehen. Es geht zum einen sehr gefühlvoll und emotional zu aber auch Spannung kommt auf. Daher wollte ich auch immer wissen wie sich das Geschehen weiterentwickelt. Freund und Leid, Freundschaft und Liebe, es ist einfach alles vorhanden.

Das Ende des Romans hat mir sehr zugesagt. Ich persönlich empfand es als sehr passend, es macht das Geschehen einfach rund und schließt es wunderbar ab. So muss das sein, ich war wirklich zufrieden.


Alles in Allem ist „Es scheint die Sonne“ von Christine Eder ist ein bemerkenswertes Debüt der Autorin, mit dem mich die Autorin in ihren Bann ziehen konnte.
Authentisch gestaltete Charaktere, ein flüssiger Schreibstil der Autorin sowie eine Handlung, die emotional und gefühlvoll gehalten ist aber auch Spannung zu bieten hat und in der man sich fragt was ist real und was Traum, haben mich überzeugt und wunderbar unterhalten.
Wirklich empfehlenswert!





Ich bedanke mich bei der Autorin für ihr eBook!


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