Dienstag, 6. September 2016

Gelesen: "The School for Good and Evil, Band 2: Eine Welt ohne Prinzen" von Soman Chainani

Achtung:
Dies ist der zweite Teil einer Trilogie!
Die Rezension kann Spoiler enthalten!



-          Gebundene Ausgabe: 512 Seiten
-          Verlag: Ravensburger Buchverlag (24. August 2016)
-          Sprache: Deutsch
-          ISBN-10: 3473401412
-          ISBN-13: 978-3473401413
-          Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren
-          Originaltitel: The School for Good and Evil. A World without Princes



Kaum sind Agatha und Sophie in ihren Heimatort zurückgekehrt, wird Sophie entführt. Agatha ist die Einzige, die sie retten kann. Doch dafür muss sie in die Schule für Gut und Böse zurückkehren, die sich in der Zwischenzeit ziemlich verändert hat …
Agatha und Sophie kehren an die Schule der Guten und Bösen zurück, doch dort ist nichts mehr, wie es war. Statt Gut gegen Böse heißt es nun: Mädchen gegen Jungen! Prinzessinnen aller Märchenkönigreiche haben ihre Prinzen vor die Tür gesetzt und regieren allein. Das wollen sich die Prinzen natürlich nicht bieten lassen - und greifen an! Was die Mädchen nicht ahnen: Die größte Gefahr lauert mitten unter ihnen ...
(Quelle: Ravensburger Buchverlag)


„The School for Good and Evil: Eine Welt ohne Prinzen“ stammt vom Autor Soman Chainani. Es ist der zweite Teil der Jugendbuchtrilogie und es ist notwendig, dass man Band 1 vorher gelesen hat. Nur dann kann man der Handlung auch wirklich folgen, die Zusammenhänge werden so deutlicher.

Die beiden Hauptcharaktere sind hier auch wieder Sophie und Agatha. Die beiden Mädchen sind wieder in ihrem Heimatort Gavaldon angekommen. Zu Beginn erfährt man als Leser auch noch wie sie Ruhm und Aufmerksamkeit bekommen, das aber lässt immer mehr nach.
Besonders Sophie hat damit zu kämpfen. Die Hexe in ihr drängt immer wieder nach außen, das macht ihr sehr zu schaffen. Außerdem hat Sophie Probleme sich mit dem neuen Leben ihres Vaters anzufreunden. Sie steht nun nicht mehr alleine im Mittelpunkt. Das fällt ihr schwer es zu akzeptieren.
Agatha gefiel mir in diesem zweiten Teil viel besser als noch im ersten Band. Sie wirkte besser beschrieben. Allerdings Agatha lacht kaum noch, auf mich wirkte sie eher bedrückt und in sich gekehrt. Eben anders als die anderen.

Auch die anderen Charaktere sind gut beschrieben. Es sind Bekannte und auch Neue, die es hier zu entdecken gibt.
So zum Beispiel Evelyn Sadler. Sie ist die neue Schulleiterin und ganz ehrlich mir hat sie es nicht leicht gemacht. Einerseits fand ich sie wirklich interessant aber irgendwie auch mysteriös und schwer einzuschätzen.
Die Nebenfiguren sind trotz allem aber sehr gut gestaltet und sie passen zur Geschichte.

Der Schreibstil des Autors ist sehr detailliert und bildhaft. Man kann es sich alles gut vorstellen. Allerdings muss ich anmerken der Stil ist anders als noch im ersten Band. Und es gibt hier jede Menge Wiederholungen, die das Geschehen in meinen Augen doch sehr ziehen.
Die Handlung ist märchenhaft keine Frage. Und sie ist interessant und ja auch spannend. Allerdings, die bereits angesprochenen Wiederholungen wirken auch hier rein. Man hat Probleme am Ball zu bleiben, zumindest solange bis die Mädchen wieder in den Schulen sind. Ab da zieht die Spannung merklich an. Es gibt allerlei Rätsel zu lösen, vieles in mysteriös und eigenartig.
Besonders gefallen hat mir das man Gut und Böse nicht immer direkt ausmachen konnte. Immer wenn man denkt man weiß es kommt es doch wieder anders.

Das Ende ist ganz gemein. Die Handlung endet hier in einem gemeinen Cliffhanger. Man möchte als Leser hier unbedingt wissen wie die Trilogie letztlich zu Ende gebracht wird.


Zusammengefasst gesagt ist „The School for Good and Evil: Eine Welt ohne Prinzen“ von Soman Chainani ein zweiter Teil der nicht ganz an den ersten heranreicht.
Gut gestaltete Charaktere, zum einen gut bekannt aber es gibt auch Neue, ein detaillierte bildhafter Stil des Autors sowie eine Handlung, die interessant und auch spannend gehalten ist, haben mich sehr gut unterhalten und machen Lust auf Band 3.
Durchaus lesenswert!



Ich bedanke mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar!

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