Dienstag, 13. September 2016

Gelesen: "Sunshine Girl - Die Heimsuchung" von Paige McKenzie



-          Format: Kindle Edition
-          Dateigröße: 1247 KB
-          Seitenzahl der Print-Ausgabe: 336 Seiten
-          Verlag: bloomoon (18. August 2016)
-          Sprache: Deutsch

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Kurz nach ihrem sechzehnten Geburtstag zieht Sunshine mit ihrer Mutter Kat vom sonnigen Texas ins verregnete Washington. Obwohl Sunshine adoptiert ist verbindet sie mit ihrer Mutter ein besonders enges Band – sie ist ihre beste Freundin und engste Vertraute. Doch von dem Moment an, in dem die beiden in ihr neues Haus gezogen sind, weiß Sunshine, dass etwas ganz und gar nicht in Ordnung ist.
Die Welt ist dunkler und kälter geworden und auch wenn ihre Mutter Kat, die voll und ganz von ihrem neuen Job im Krankenhaus in Beschlag genommen ist, es nicht wahrhaben will: Etwas an ihrem neuen Zuhause fühlt sich einfach nur gruselig an. Und die Dinge werden immer merkwürdiger: Türen schließen sich von selbst, kalter Wind zieht durch geschlossene Fenster, nachts hört Sunshine Lachen und Seufzen – doch niemand glaubt ihr. Ihre Mutter und selbst ihre beste Freundin in Texas vermuten einfach nur einen schlimmen Fall von Heimweh.
Als die Geister immer bedrohlicher werden und Sunshine erkennt, dass Kat in großer Gefahr schwebt, muss sie sich ihrer Vergangenheit stellen – und ihre Mutter vor einem Schicksal bewahren, dass schlimmer ist als der Tod.
(Quelle: bloomoon)


Der Jugendroman „Sunshine Girl – Die Heimsuchung“ stammt von der Autorin Paige McKenzie. Es ist der erste Roman der Autorin der auf Deutsch erhältlich ist und ich wurde hier ganz besonders vom Cover angesprochen. Gespannt welche Geschichte mich hier erwartet begann ich also mit Lesen.

Die Protagonistin Sunshine ist gut gestaltet. Gerade erst ist sie in eine neue Stadt gezogen, doch da fühlt sie sich nicht unbedingt wohl. Alles ist neblig und düster und die Stimmung ist sehr bedrückend. Sie ist ein wenig tollpatschig und hat eine Vorliebe für Second Hand Klamotten. Ich mochte Sunshine sehr gerne, sie hat irgendwie eine Art an sich die sie sympathisch macht.
Auch Nolan ist sympathisch gestaltet. Er ist Sunshines guter Freund und nur er weiß um ihr recht gruseliges Geheimnis. Nolan steht Sunshine bei, ist ihr eine gute Stütze.

Die anderen Charaktere der Geschichte, wie beispielsweise Sunshines Mutter Kat, sin der Autorin gut gelungen. Jeder von ihnen hat sein eigenes Päckchen zu tragen und hat einen festen Platz im Geschehen.

Der Schreibstil der Autorin ist gut lesbar. Ich bin flüssig und leicht durch die Geschichte gekommen und gen Ende war ich richtig gehend gefesselt.
Die Handlung selbst ist gar nicht mal schlecht. Zu Anfang aber musste ich mich schon immer wieder animieren am Ball zu bleiben. Es zog sich irgendwie und war ganz schön zäh. Nach einer Weile aber war ich dann endlich drin, konnte dem Geschehen gut folgen.
Die Spannungskurve steigt hier in dieser Geschichte recht langsam, sie ist aber vorhanden. Es gibt auch einige Passagen wo es Grusel gibt. Besonders hier war ich immer wieder gefesselt und wollte wissen wie sich das Geschehen weiterentwickelt.

Das Ende ist soweit gut abgeschlossen. Es passt zum Geschehen, macht es rund. Ein paar Dinge sind aber offen geblieben, somit ist der Weg offen für eine Fortsetzung.


Insgesamt gesagt ist „Sunshine Girl – Die Heimsuchung“ von Paige McKenzie ein solider Jugendroman, den ich gerne gelesen habe.
Gut gestaltete Charaktere, ein angenehm lesbarer Stil und eine Handlung, die zu Anfang vielleicht etwas zäh ist, dann aber doch zu fesseln weiß, haben mir hier spannende Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!



Kommentare:

  1. Hallo Manja,

    mit dem Buch werde ich morgen beginnen und nach all den vielen, bereits gelesenen Rezensionen bin ich schon sehr gespannt darauf. Ich hoffe, es ist schön gruselig. :)

    LG Steffi

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  2. Hallo Manja,
    auf dieses Buch habe ich auch ein Auge geworfen, doch jetzt bin ich mir nicht mehr so sicher. So ganz überzeugt klingst du nicht. Na mal schauen.
    Auf jeden Fall Danke für deine ehrliche aber auch faire Rezi.

    LG Ulrike

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  3. Hallo Manja,

    für mich hört sich das nach einer passablen Geschichte an. Ich mag es, wenn Bücher langsam und ruhig gestaltet sind und sich dadurch Spannung entwickelt. Gut, dass ich es schon auf der Wunschliste habe.

    Liebe Grüße,
    Nicole

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