Montag, 12. September 2016

Gelesen: "Unsterblich" von Jens Lubbadeh



-          Broschiert: 448 Seiten
-          Verlag: Heyne Verlag (11. Juli 2016)
-          Sprache: Deutsch
-          ISBN-10: 3453317319
-          ISBN-13: 978-3453317314




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Der Traum der Menschheit vom ewigen Leben ist Wirklichkeit geworden: Dank Virtual-Reality-Implantaten können die Menschen als perfekte Kopien für immer weiterleben. Auch Marlene Dietrich ist als Star wiederauferstanden und wird weltweit gefeiert – bis sie eines Tages spurlos verschwindet. Eigentlich unmöglich! Für den Versicherungsagenten Benjamin Kari wird aus der Suche nach ihrem digitalen Klon ein mörderisches Katz-und-Maus-Spiel.
Mit »Unsterblich« legt der Wissenschaftsjournalist Jens Lubbadeh einen Debütroman vor, der die Hybris unserer digitalisierten Gegenwartswelt schonungslos und packend entblößt.
(Quelle: Heyne)


„Unsterblich“ stammt von Jens Lubbadeh. Es ist der Debütroman des Autors, der mich besonders durch den interessant klingenden Klappentext angesprochen hat. Auf die Geschichte war ich wirklich gespannt.

Die hier geschaffenen Charaktere sind passend zur Geschichte. Nicht jeden kann man auf Anhieb wirklich durchschauen, was sie aber alle interessant machte.
Am wichtigsten ist hier wohl Benjamin Kari. Er wirkte eigentlich ganz loyal, schafft es aber immer wieder mit Handlungen zu überraschen. Er verändert sich im Verlauf der Handlung, fängt an Dinge zu hinterfragen.

Die anderen in der Geschichte vorkommenden Charaktere bleiben in meinen Augen leider ziemlich blass. Hier hätte man durchaus mehr herausholen können.

Der Schreibstil des Autors ist gut und flüssig lesbar. Ich habe zugegeben etwas gebraucht bis ich vollkommen angekommen war, dann aber kam ich recht flott durch die Seiten.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Benjamin Kari. Der Autor hat hierfür die personale Erzählperspektive verwendet. Man blickt so von außen aus das Geschehen, es wirkte so auch komplex.
Die Handlung hat mich erst langsam packen können. Es handelt sich hier um eine Zukunftsvision. Das Leben in der Zukunft ist gut beschrieben und je weiter man vorankommt desto mehr Details erfährt man hier.
Das Geschehen gewinnt hier mit der Zeit auch an Spannung und es kommt Action hinzu. Allerdings die ganzen Verschwörungen konnten bei mir nicht unbedingt punkten. Es ist hier doch zu offensichtlich wie alles zusammenhängt. Die anderen Themen aber sind aktuell und daher eben auch interessant. Es ist alles gut durchdacht und auch nachvollziehbar.

Das Ende ist soweit gut wie es ist. Es ist sehr flott und schließt die Handlung gut ab. Man wird als Leser auch zum Nachdenken angeregt, was mir gut gefallen hat.


Alles in Allem ist „Unsterblich“ von Jens Lubbadeh ein sehr guter Roman mit einer interessanten Zukunftsvision.
Ein gut gestalteter Protagonist, der flüssig lesbarer Stil des Autors und eine Handlung, die mich nach ein paar kleineren Schwierigkeiten doch für sich gewinnen konnte, haben mir hier spannende Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!



Ich bedanke mich beim Verlag für das zugesandte Exemplar!


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