Dienstag, 4. Oktober 2016

Gelesen: "Die Luna-Chroniken, Band 1: Wie Monde so silbern" von Marissa Meyer



-          Format: Kindle Edition
-          Dateigröße: 3348 KB
-          Seitenzahl der Print-Ausgabe: 384 Seiten
-          Verlag: Carlsen (20. Dezember 2013)
-          Sprache: Deutsch

Das Buch kaufen – Kindle / ePub
Das Buch kaufen – gebundene Ausgabe / Taschenbuch
Das Buch beim Verlag



Cinder lebt mit ihren Stiefschwestern bei ihrer schrecklichen Stiefmutter und versucht verzweifelt, sich nicht unterkriegen zu lassen. Doch als eines Tages niemand anderes als Prinz Kai in ihrer Werkstatt auftaucht, steht Cinders Welt Kopf: Warum braucht der Prinz ihre Hilfe? Und was hat es mit dem plötzlichen Besuch der Königin von Luna auf sich? Die Ereignisse überschlagen sich, bis sie auf dem großen Schlossball ihren Höhepunkt finden. Cinder schmuggelt sich dort ein und verliert mehr als nur ihren Schuh …
(Quelle: Carlsen)


Von den „Luna-Chroniken“ von Marissa Meyer hatte ich bereits so einiges gehört. Nun also kam ich dazu den ersten Band „Wie Monde so silbern“ endlich auch selbst zu lesen. Der Klappentext verspricht ja bereits eine Menge und so war ich sehr neugierig auf den Inhalt der Geschichte.

Die Charaktere hatten es mir hier sehr angetan. Beide sind sehr gut gestaltet und ich konnte sie mir wirklich vorstellen.
Cinder war mir von Beginn an sehr sympathisch. Sie ist facettenreich und tiefgründig gestaltet. Besonders gut gefiel mir ihr Herz ist genau am richtigen Fleck und sie wirkte ebenso stark und wild entschlossen. Cinders Leben ist ziemlich trist gestaltet, arbeitet sie doch als Mechanikerin in einer kleinen Werkstatt und versorgt so ihre Familie.
Kai ist ein Prinz, der mir ebenfalls wirklich gut gefallen hat. Er muss bereits in jungen Jahren sehr viel Verantwortung übernehmen, doch in meinen Augen macht er das wirklich gut. Kai ist menschlich gestaltet, er sieht die Menschen und ihre Probleme. Und er ist sehr charmant und liebenswert und versucht ein ganz normaler junger Mann zu sein.

Auch die anderen Charaktere sind wunderbar gestaltet. So sind Cinders Schwestern beispielsweise gar nicht so böse, wie man es vielleicht denken könnte. Eher das Gegenteil ist der Fall, die jüngere von ihnen ist richtig liebenswert. Nur die Stiefmutter war nicht ganz so mein Fall.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und locker leicht zu lesen. Ich bin förmlich durch die Seiten der Geschichte geflogen, war komplett im Geschehen gefangen.
Die Handlung selbst ist toll. Es ist ja der Auftakt einer Reihe und gleichzeitig auch eine richtig tolle Märchenadaption. Es geht hier aber nicht nur märchenhaft zu, auch Science-Fiction-Elemente sind enthalten. Diese Mischung liest sich wirklich interessant und auch spannend. Ich gebe zu ich musste mich zu Beginn erst wirklich darauf einlassen, doch einmal drin wollte ich nicht wieder weg. Die geschaffene Welt ist wirklich vorstellbar und sehr gelungen.
Je weiter man hier vorankommt desto überraschender entwickelt es sich. Immer wieder hat Marissa Meyer Wendungen eingebaut, die ich so nicht vorhergesehen habe. Das schürt zusätzliche Neugier.

Das Ende ist sehr gemein. Es ist sehr offen gehalten, man will wissen wie es weitergeht. Ich werde auch gar nicht so lange warten bis ich Teil 2 lesen werde.


Letztlich gesagt ist „Wie Monde so silbern“ von Marissa Meyer ein erstklassiger Auftakt der „Luna-Chroniken“ mit einer wundervoll gestalteten Welt.
Sehr gute vorstellbar gestaltete Charaktere, ein locker leicht zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, in die ich mich erst kurzzeitig einlesen musste, die mich aber dann mit ihrer interessanten und spannenden Handlung mitgerissen hat, haben mich wunderbar unterhalten und machen Lust auf mehr.
Klar zu empfehlen!



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Du möchtest mir einen Kommentar hinterlassen?
Das ist wirklich super!
Ich freue mich immer über deine Meinung!
Vielen lieben Dank!