Freitag, 7. Oktober 2016

Gelesen: "The Evil Me" von Stefanie Hasse



-          Format: Kindle Edition
-          Dateigröße: 3216 KB
-          Seitenzahl der Print-Ausgabe: 340 Seiten
-          Verlag: Impress (6. Oktober 2016)
-          Sprache: Deutsch




**Du kennst niemanden weniger als dich selbst…**
Eine bessere Welt, ein erweiterter Horizont, grenzenloses Wissen und die ununterbrochene Möglichkeit, mit jedem und allen in Verbindung zu treten – das und noch viel mehr verspricht die Koryphäe Zukunft, der MindLog. Monica wartet gefühlt schon ihr ganzes Leben darauf, endlich den Chip eingepflanzt zu bekommen. Fast alle in ihrem Freundeskreis haben ihn bereits und der Graben zwischen ihnen wird immer tiefer. Als es zu ihrem achtzehnten Geburtstag endlich dazu kommt, ist die Erfahrung überwältigend. Doch dann beginnen ihre Freunde sich zu verändern. Auf Blackouts folgen unheimliche Identitätsstörungen und böse Taten. Was ist nur mit ihren Freunden los? Und was geschieht mit ihr, wenn sie selbst das Bewusstsein verliert…?
(Quelle: Impress)


Bisher konnte mich Stefanie Hasse immer begeistern mit ihren Geschichten. Umso neugieriger war ich jetzt auf „The Evil Me“. Der Klappentext klang bereits sehr vielversprechend, das Cover tat sein Übriges und so begann ich gespannt mit Lesen.

Die Figuren sind Stefanie Hasse sehr gut gelungen, ich konnte sie mir gut vorstellen.
Monica will endlich dazugehören. Sie fiebert ihrem 18. Geburtstag entgegen, denn dann wird sich ihr Leben ändern. Zu Anfang wirkte Monica etwas naiv auf mich, so als wüsste sie nicht was sie wirklich mit dem MindLog erwartet. Ihr Vater hat sie immerhin davor gewarnt. Sie verändert sich aber sehr als sich ihre Welt plötzlich ändert. Sie wird kritischer, hinterfragt die Dinge mit einem Mal mehr. Die Entwicklung ist glaubhaft und realistisch gehalten.

Auch die anderen Charaktere, wie Monicas Familie oder ihr Freund, sind alle vorstellbar beschrieben. Hier hat Stefanie Hasse gute Arbeit geleistet.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und hat mich von Anfang an für sich eingenommen. Ich war im Geschehen gefangen und wollte nicht aufhören mit Lesen.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Monica. Hierfür hat die Autorin die personale Erzählperspektive verwendet. Hinzu kommen hier immer wieder Passagen die aus Sicht des Täters in der Ich-Perspektive  erzählt werden.
Die Handlung an sich ist sehr spannend. Von Beginn an wollte ich wissen wie es sich entwickelt, was weiter passiert. Nach und nach macht man als Leser hier Entdeckungen, die mich irgendwie aber auch schockiert haben. Immerhin ist das Szenario, das Stefanie Hasse hier eingebracht hat, gar nicht mal so abwegig und könnte sich in einigen Jahren auch in der Realität abspielen.
Immer wieder gibt es hier Wendungen, die mich überrascht haben. Und ich habe die gesamte Lesezeit über gerätselt, wer hinter allem stecken könnte. Hier musste ich mich aber bis zum Schluss gedulden.

Das Ende ist dann ebenso überraschend und spannend gehalten. Stefanie Hasse löst alles auf, schließt ihr Buch sehr gut ab und ich als Leser war letztlich zufriedengestellt.


Insgesamt gesehen ist „The Evil Me“ von Stefanie Hasse ein rundum gelungener Roman, mit einer wirklich tollen Idee.
Die glaubhaft und vorstellbar gestalteten Charaktere, der flüssige einnehmende Stil der Autorin, sowie eine Handlung mit spannenden Verlauf und dystopischen Hintergrund, haben mich auf ganzer Linie überzeugt.
Wirklich zu empfehlen!




1 Kommentar:

  1. Ich MUSS es auch noch lesen :) So viele tolle Meinungen haben mich schon richtig neugierig darauf gemacht! Tolle Rezension (:

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