Donnerstag, 6. Oktober 2016

Gelesen: "Göttertochter. Das Kind der Jahreszeiten" von Jennifer Wolf

Achtung:
Dies ist das Spin-off der Reihe!
Die Rezension kann Spoiler enthalten!



-          Format: Kindle Edition
-          Dateigröße: 3185 KB
-          Seitenzahl der Print-Ausgabe: 230 Seiten
-          Verlag: Impress (6. Oktober 2016)
-          Sprache: Deutsch




**Der Spin-off zur preisgekrönten Jahreszeiten-Reihe!**
Liora Vivian Götterkind ist eine direkte Nachfahrin der Jahreszeitengötter. Doch so schön es auch ist, einen Frühlingsgott zum Vater zu haben, der zur Aufmunterung Tausende Blumen um einen herum wachsen lässt, oder mit den Sommerkräften seiner Mutter den Wind und das Licht beeinflussen zu können, manchmal fühlt sich Liora als einziges Götterkind auf Erden ziemlich einsam. Dabei schließen sie die anderen Mädchen nicht nur aus Neid auf ihre Herkunft aus, sondern vor allem deswegen, weil sie mit Niklas Tagwind befreundet ist, dem absoluten Schulschwarm. Jeder denkt, dass die beiden über kurz oder lang ein Paar werden würden, doch Lioras Herz schlägt für jemand anderen. Jemanden, den gerade sie als Götterkind nicht lieben darf…
(Quelle: Impress)


Die „Geschichten der Jahreszeiten“ von Jennifer Wolf haben mich über 4 ganz wundervolle Teile verfolgt. Nun ist es soweit, ich durfte in „Göttertochter. Das Kind der Jahreszeiten“ noch ein fünftes Mal nach Hemera reisen. Ich war wirklich sehr gespannt auf dieses Spin-off, auf ein Wiedersehen mit liebgewonnenen Charakteren.

Liora kannte ich ja bereits aus „Tagwind“. Da allerdings war sie noch klein, hier ist sie zu Beginn bereits 15 Jahre alt und man begleitet sie dann auf ihrem Weg zur jungen Frau. Sie ist die Tochter von Aviv und Ilea und dadurch hat sie ganz bestimmte Kräfte. Ihre Abstammung ist nicht nur Segen für sie, eher ist es ein Fluch für sie. Ich mochte Liora einfach total gerne, ihre Art wie sie sich gibt, bei ihr stimmt einfach alles.
Es gibt noch sehr viele weitere Charaktere im Roman. Egal ob man Sol, Yannis, Mercur, Niklas oder auch Nanny oder jemand anderen nimmt, sie alle sind Jennifer Wolf wunderbar gelungen und ich fühlte mich als Teil von allem. Ich bin zurückgekehrt zu liebgewonnenen Freunden und habe mich sehr wohlgefühlt.

Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar flüssig und ich bin förmlich durch die Geschichte geflogen. Hemera ist so ein schönes Fleckchen, ich konnte mir alles vorstellen und wollte eigentlich gar nicht mehr weg. Der Bann der Geschichte hatte mich wieder fest im Griff.
Die Handlung, ich weiß gar nicht wie ich es beschreiben soll. Ich war gefangen, habe alles um mich herum vergessen.
Alles beginnt mit Lioras Jugend und endet mit einer jungen reifen Frau, die ziemlich genau weiß was sie will. Zuerst hat mich der Zeitsprung von 9 Jahren irritiert, es ist aber alles logisch und nachvollziehbar aufgebaut. Ich habe mitgefiebert, mitgelacht und mitgeweint. Es ist ein stetiges Auf und Ab, eine Gefühlsachterbahn der Extraklasse. Dann diese eine bestimmte Wendung, die alles über den Haufen geworfen hat. Und die den Weg für ein Ende geebnet hat, das mich nicht mehr loslässt.

Der Schluss, er passt einfach total. Er ist perfekt, richtig klasse. Nun aber heißt es endgültig Abschied nehmen von Hemera und all den grandiosen Charakteren. Ich werde sie nie vergessen!


Kurz gesagt ist „Göttertochter. Das Kind der Jahreszeiten“ von Jennifer Wolf ein Spin-off das mich umgehauen hat.
Wundervoll gestaltete Charaktere, ein flüssig lesbarer Stil einnehmender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die mich gefühlsmäßig auf eine Achterbahnfahrt geschickt hat und in der ich bis zum Ende mitgefiebert habe, konnte mich begeistern und überzeugen. Ich lasse sie alle nun schweren Herzens ziehen!
Unbedingt lesen!




1 Kommentar:

  1. Mir hat das Buch auch wieder super gefallen, allerdings fand ich persönlich Band 1-4 stärker :=)

    LG

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