Dienstag, 11. Oktober 2016

Gelesen: "Panikstadt" von Sebastian Thiel



-          Format: Kindle Edition
-          Dateigröße: 1958 KB
-          Seitenzahl der Print-Ausgabe: 202 Seiten
-          Verlag: Edition M (6. September 2016)
-          Sprache: Deutsch

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Die längste Theke der Welt – menschenleer. Seit ein Mörder auf Düsseldorfs Partymeile sein Unwesen treibt, gleicht die Rheinmetropole einer Geisterstadt. Die Zahl der Opfer tödlicher Drogencocktails steigt und die Polizei ist ratlos.
Marc Schütte, der mit dem Fall beauftragt wurde, sieht nur eine Möglichkeit: Ex-Kommissar Rasch muss reaktiviert werden. Schüttes bester Freund war früher eine Koryphäe des psychologischen Profilings. Die jahrzehntelange Arbeit an furchtbar brutalen Fällen hinterließ bei Rasch schwere Psychosen. Nur mit Hilfe von Medikamenten und in ständiger Behandlung eines Psychiaters übersteht er seinen Alltag. Nun wird er erneut mit dieser unerträglichen Brutalität konfrontiert.
Als ein weiterer Mord geschieht, wird die Sache persönlich, und der Serienmörder zu Raschs Todfeind...
(Quelle: amazon)


„Panikstadt“ ist ein Thriller aus der Feder von Sebastian Thiel. Angesprochen vom interessant klingenden Klappentext begann ich gespannt mit dem Lesen.

Der Ermittler, ein Ex-Kommissar namens Florian Rasch hat mir gut gefallen. Er ist jetzt nicht jemand, den die Sympathien zufliegen, er hat einige Ecken und Kanten. Doch genau diese machen ihn glaubhaft und authentisch.
Marc Schütte gefiel mir ebenso gut. Er ist es ja der Florian Rasch wieder mit ins Boot holt. Er ist auch sehr gut und vorstellbar beschrieben.
Die beiden zusammen ergeben ein tolles Duo, das sich den Fall annimmt.

Neben den beiden Ermittlern gibt es hier natürlich noch einen Täter. Wer es ist, das bleibt bis zum Ende im Dunkeln, man wird als Leser so quasi animiert mitzurätseln.

Der Schreibstil des Autors ist flüssig und ich war von Anfang an gefesselt von der Geschichte. Die ca. 200 Seiten des Thrillers waren recht schnell ausgelesen.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Perspektiven von Florian Rasch und dem Täter. Somit kommt Leben ins Buch, es wird vielseitig und komplex.
Die Handlung selbst ist spannend von Anfang bis Ende. Man glaubt zuerst gar nicht was alles auf 200 Seiten passieren kann, Hut ab, wirklich. Immer wieder gibt es Wendungen, die der Geschichte eine neue Richtung gegeben haben. So bleibt die Spannung auch konstant auf sehr hohem Niveau.

Das Ende ist temporeich und hat mir sehr zugesagt. Sebastian Thiel schafft es hier alles logisch und zufriedenstellend aufzulösen und seinen Thriller somit sehr gut abzuschließen.


Kurz gesagt ist „Panikstadt“ von Sebastian Thiel ein erstklassiger Thriller, der mich fesseln konnte.
Authentisch gestaltete Charaktere, ein einnehmender Stil des Autors sowie eine Handlung, die spannend, temporeich und voll unerwarteter Wendungen ist, haben mich wunderbar unterhalten und begeistert.
Sehr zu empfehlen!



Mein Dank geht an den Verlag und den Autor für das eBook und die Leserunde!


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