Samstag, 29. Oktober 2016

Gelesen: "Sieben Nächte in Tokio" von Cecilia Vinesse



-          Gebundene Ausgabe: 304 Seiten
-          Verlag: dtv Verlagsgesellschaft (26. August 2016)
-          Sprache: Deutsch
-          ISBN-10: 3423761490
-          ISBN-13: 978-3423761499
-          Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
-          Originaltitel: Seven Days of You




Dies ist die Geschichte von Sophia und Jamie und der einen Woche, in der die Zeit stehen zu bleiben schien...
Eine Woche noch bleibt Sophia in Tokio, der Stadt, in der sie seit vier Jahren lebte. Dann muss sie zurück in die USA ziehen und all das aufgeben, was ihr wichtig ist: das pulsierende Tokio mit seiner Mischung aus Fremdheit und Vertrautheit, vor allem aber ihre besten Freunde Mika und David. Da kommt Jamie Foster-Collins nach längerer Abwesenheit zurück in die Stadt: Jamie, Sophias heimliche erste Liebe, der ihr damals das Herz gebrochen hat. Auf nichts hat Sophia weniger Lust als darauf, sich den Abschied von Tokio durch Jamies Rückkehr zusätzlich verkomplizieren zu lassen. Doch genau das geschieht: Jamie ist wieder da, und natürlich wirbelt er Sophias ohnehin schon strapaziertes Gefühlsleben noch zusätzlich durcheinander.
(Quelle: dtv Verlagsgesellschaft)


„Sieben Nächte in Tokio“ stammt von der Autorin Cecilia Vinesse. Es ist der erste Roman der Autorin der auf Deutsch erschienen ist. Ich wurde hier vom Klappentext angesprochen und begann letztlich neugierig mit dem Lesen.

Sophia ist 17 Jahre alt. Seit nun einigen Jahren lebt sie in Tokio. Die Stadt ist ihre Heimat geworden. Nun allerdings steht ihr ein Umzug nach Amerika bevor. Sie hat noch genau 7 Nächte. Ich empfand Sophia als gut beschrieben und doch auch ungewöhnlich. Sie hat es mir nicht ganz einfach gemacht, ich habe ein wenig gebraucht um mit ihr warm zu werden. Dann aber ging es gut und ich habe sie letztlich gemocht.
Jamie ist Sophias alter Freund, der ihr Leben erneut ganz schön durcheinander wirbelt. Er ist ein toller Charakter, der perfekte Kontrast zu David, der zu Sophias Clique gehört.

Die anderen Charaktere der Geschichte sind soweit auch gut gelungen. Hier zählen besonders David, Mika und Caroline. Die Cliquenmitglieder haben alle Ecken und Kanten und sind nicht unbedingt perfekt. Genau das aber gefiel mir richtig gut.

Der Schreibstil der Autorin hat es mir ein wenig schwer gemacht. Ich musste mich erst eingewöhnen, kam dann aber gut und angenehm durch die Seiten. Es ist alles verständlich und gut beschrieben.
Die Handlung selbst ist typisch dem Genre. Es geht um Freundschaft und ums Erwachsenwerden, die Beziehungen unter den Jugendlichen werden hier durch Rückblenden deutlich gemacht. Die auftauchenden Gefühle sind nachvollziehbar. Es gibt aber durchaus auch humorvolle Szenen, die jedoch nicht aufgesetzt oder gekünstelt wirkten. Diese fügen sich gut ins Gesamtgeschehen ein.

Das Ende dieses Buches gefiel mir persönlich sehr gut. Es ist zwar ein wenig klischeehaft, passt aber einfach zur Geschichte und macht sie rund.


Alles in Allem ist „Sieben Nächte in Tokio“ von Cecilia Vinesse ein sehr guter Jugendroman, der eine tolle Kulisse im Hintergrund hat.
Charaktere, die an sich gut beschrieben sind, ein nach kurzer Einlesezeit flüssiger Stil der Autorin und eine Handlung, in der sich alles um Freundschaft und das Erwachsenwerden dreht, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!



Ich bedanke mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar!


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