Donnerstag, 3. November 2016

Gelesen: "Caspar und der Meister des Vergessens" von Stefanie Taschinski



-          Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
-          Verlag: Oetinger (24. Oktober 2016)
-          Sprache: Deutsch
-          ISBN-10: 3789104264
-          ISBN-13: 978-3789104268
-          Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre




„Alle fünfzig Jahr soll das jüngste Kind dem Meister gehören auf ewig.
Und es soll von seiner Familie vergessen sein, als wäre es nie geboren.“
Zuerst glaubt Caspar noch an einen bösen Traum. In der Neujahrsnacht verschwindet sein kleiner Bruder Till spurlos, und seine Eltern können sich von einem Moment auf den nächsten nicht mehr an ihren jüngsten Sohn erinnern. Caspar findet heraus, dass ein uralter Pakt hinter dem Ganzen steckt und Till mit einigen anderen Kindern gefangen gehalten wird. Wild entschlossen macht er sich auf die Suche und gelangt schließlich nach Memoria. Doch wenn er Till retten will, muss er nicht nur gegen den geheimnisumwobenen Meister kämpfen, sondern auch gegen das Vergessen …
Eine fantastische Geschichte über Freundschaft, Mut und die Kraft der Erinnerung. Für Kinder, die Timm Thaler, Krabat und Momo lieben: das neue Kinderbuch der Bestseller-Autorin Stefanie Taschinski!
(Quelle: Oetinger)


Bereits 2015 habe ich ein Kinderbuch von Stefanie Taschinski. Nun also ist ihr neues Werk „Caspar und der Meister des Vergessens“ erschienen. Angesprochen vom Klappentext und dem mysteriös wirkenden Cover war ich gespannt auf den Inhalt der Geschichte.

Der Protagonist ist hier in diesem Buch Caspar. Er ist sehr gut beschrieben. Caspar ist liebenswert und auch wenn er manchmal etwas mürrisch rüberkommt, er liebt seine Geschwister und seine Eltern. Im Verlauf der Handlung wird Caspar immer mutiger, er will seinen Bruder zurückhaben, kann nicht akzeptieren, dass er da, wo er sich befindet, glücklich ist. Er setzt alles daran Till zu retten.
Till ist 6 Jahre alt und der jüngste der drei Geschwister. Er ist es auch der nach Memoria verschwindet. Zu Beginn empfand ich Till als ein wenig nervig aber altersgerecht beschrieben. Auch er wird mutiger und verändert sich im Verlauf der Handlung.
Greta ist die Schwester von Caspar und Till. Auch sie ist gut beschrieben und kümmert sich gut um ihre Geschwister. Und Greta ist es auch die Caspar im Verlauf der Handlung zur Seite steht.

Die Nebenfiguren, wie beispielsweise die Eltern oder eben auch der Meister des Vergessens, sind gut beschrieben. Vor allem der Meister hat Eindruck bei mir gemacht vom Aussehen her aber auch vom Verhalten, wie er sich gibt.

Der Schreibstil der Autorin ist altersgerecht gut lesbar. Sie schreibt locker und leicht, alles ist verständlich. Die Schrift ist angemessen groß und die Kapitel haben eine angenehme Länge.
Die Handlung hat mich sofort gepackt. Es wirkt alles geheimnisvoll und mysteriös. Je mehr man erfährt desto mehr Spannung kommt auf. Der Vertrag, der mit dem Meister geschlossen wurde, ist gut und verständlich erklärt.
Im Geschehen geht es zum größten Teil um die Familie. Aber auch das Thema Freundschaft und der Zusammenhalt sind hier großgeschrieben.
Besonders anmerken möchte ich hier die Kapitelillustrationen, diese sind wirklich gelungen.

Das Ende hat mich sehr zufriedengestellt. Hier wird es nochmals richtig spannend bevor es dann ruhig und rund ausklingt.


Abschließend gesagt ist „Caspar und der Meister des Vergessens“ von Stefanie Taschinski ein gelungenes Buch für junge Leser ab ca. 10 Jahre.
Sehr gut beschriebene Charaktere, ein altersgerechter gut zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die spannend und mysteriös gehalten ist und die den Leser schnell in ihren Bann zieht, haben mich wunderbar unterhalten und begeistert.
Sehr empfehlenswert!



Ich bedanke mich beim Verlag und der Netzwerk Agentur Bookmark für das Rezensionsexemplar und die Leserunde!


1 Kommentar:

  1. Guten Morgen,
    ich wusste doch dass mich deine Rezi noch neugieriger auf das Buch macht.
    Sehr schön geschrieben. :)

    LG Ulrike

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