Samstag, 26. November 2016

Gelesen: "Das Herz der Nacht" von Fabienne Siegmund



-          Gebundene Ausgabe: 324 Seiten
-          Verlag: Acabus Verlag (2. September 2016)
-          Sprache: Deutsch
-          ISBN-10: 3862824357
-          ISBN-13: 978-3862824359


 

Wie eine verlorene Liebe Venedig in ewiges Tageslicht taucht 
Sieben Tage lang geht die Sonne über Venedig nicht mehr auf. Am achten Morgen ist Anisa, die Assistentin und Geliebte des Straßenzauberers Matéo, plötzlich verschwunden. Matéo ist sich sicher, dass Anisa ihn nicht freiwillig verlassen hat. Während Venedig in den folgenden Tagen in ewigen Tag getaucht ist, sucht er verzweifelt die Stadt nach ihr ab. In einem verborgen liegenden, seltsamen Zirkus findet Matéo endlich Anisa wieder, doch als er sie anspricht, erkennt sie ihren Geliebten nicht. Sie lädt den Zauberer jedoch ein, ebenfalls im Zirkus aufzutreten. Und so begibt sich Matéo in eine verzauberte Zirkuswelt, die nicht nur das Geheimnis seiner Geliebten zu hüten scheint, sondern auch den Schlüssel zum andauernden Tageslicht über Venedig in sich birgt.
(Quelle: Acabus Verlag)


Bisher war mir die Autorin Fabienne Siegmund komplett unbekannt. Umso neugieriger war ich daher auf ihren Roman „Das Herz der Nacht“. Das Cover und der Klappentext versprachen hier bereits sehr viel und so begann ich neugierig mit dem Lesen.

Matéo gefiel mir sehr gut. Er ist ein junger Zauberer, der allerdings nicht ganz so talentiert ist. Matéo begibt sich hier auf die Suche nach seiner Freundin Anisa. Diese Suche ist abenteuerlich. Ich empfand Matéo als gut und vorstellbar beschrieben, konnte seine Handlungen soweit auch sehr gut nachvollziehen.
Leider aber ist Matéo der Einzige der gut beschrieben ist. Die anderen Figuren der Geschichte bleiben leider doch sehr blass und eher im Hintergrund. Ich fand es schade, denn über manch einen hätte ich doch sehr gerne viel mehr erfahren.

Der Schreibstil ist einfach und lässt sich gut lesen. Sie beschreibt ihre geschaffene Welt gut und bildhaft, man kann sie sich gut vorstellen.
Die Handlung selbst ist interessant und auch spannend gehalten. Die Idee mit dem Zirkus, auf den Matéo hier trifft, gefiel mir sehr gut. Dadurch bekommt die Handlung etwas Magisches und auch Märchenhaftes. Eigentlich aber ist es ein Fantasyroman.
Gut gefiel mir das man sich als Leser in Matéo hineinversetzen kann. Allerdings ein paar Stellen gab es die sich für mich doch in die Länge gezogen haben.

Der Schluss dieses Romans ist gut so wie er ist. Er schließt die Geschichte wirklich gut ab, löst alles gut auf und macht es demnach rund. Als Leser kann man das Buch letztlich mit einem guten Gewissen zuschlagen.


Zusammengefasst gesagt ist „Das Herz der Nacht“ von Fabienne Siegmund ein Roman, der bis auf ein paar kleine Schwächen richtig schön ist.
Ein interessant gehaltener Protagonist, der einfach zu lesende Stil der Autorin sowie eine Handlung, die zwar ein paar kleinere Längen hat, sonst aber spannend und fantastisch gehalten ist, haben mir hier sehr unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!



 Ich danke dem Verlag und Literaturtest für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!



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