Donnerstag, 3. November 2016

Gelesen: "Im Banne des Mächtigen (Karl Mays Magischer Orient, Band 1)" von Alexander Röder



-          Taschenbuch: 464 Seiten
-          Verlag: Karl-May-Verlag (4. Oktober 2016)
-          Sprache: Deutsch
-          ISBN-10: 3780225018
-          ISBN-13: 978-3780225016


 

Als Kara Ben Nemsi und Hadschi Halef Omar sich mit ihrem alten Freund, dem schrulligen Sir David Lindsay in Basra treffen, ahnen sie nicht, dass ihnen ein neues Abenteuer bevorsteht. Die schicksalhafte Begegnung mit einem jungen Dieb zwingt die Freunde, die Stadt zu verlassen. Als sie auf einen Trupp Banditen stoßen, taucht ein Name immer wieder auf: Al-Kadir, der Mächtige. Es gilt, diesem geheimnisvollen König der Banditen auf die Spur zu kommen. Dabei geraten sie immer tiefer in die Wüste und das Netz des Mächtigen. Als sie auch noch auf die geheimnisvolle Tempelruine eines Dämonenkults stoßen, muss sogar der sonst so rationale Kara Ben Nemsi einsehen, dass es Dinge gibt, die über das Erklärbare hinausgehen. Ist es Magie, die dem geheimnisvollen Al-Kadir seine Macht verleiht?
(Quelle: Karl-May Verlag)


Bisher war mir Karl May als Autor unbekannt. Und auch von Alexander Röder habe ich zugegeben bisher noch nichts gehört. Daher war ich nun sehr gespannt darauf was mich wohl in seinem Roman „Im Banne des Mächtigen“ erwarten würde.

Die Protagonisten Kara Ben Nemsi und Hadschi Halef Omar sind hier sehr viel unterwegs. Dabei aber interagieren sie kaum miteinander, Dialoge sind rar gesät. Man erfährt leider so wenig über sie, dadurch, dass sich Alexander Röder an Karl May orientiert hat, gibt es aber Charaktereigenschaften die typisch sind. Ich hätte mir hier aber gerne ein wenig mehr gewünscht, wer weiß vielleicht dann im zweiten Teil?

Der Schreibstil des Autors ist sehr ausführlich und an Karl May angelehnt. Er ist sehr ausführlich und detailliert, alles ist genau beschrieben, so kann man sich den Orient sehr gut vorstellen. Allerdings war es doch manchmal zu viel, es zog sich zum Teil sehr hin.
Die Handlung hat mich direkt angesprochen. Es gibt auch ausreichend Spannung im Geschehen. Allerdings sind leider auch Längen vorhanden. Ich musste mich oftmals animieren weiterzulesen, da gerade nichts weltbewegendes passierte. Zum Glück aber wurden diese Passagen dann meist von Spannung abgelöst und dann kam ich flott und gut voran. Dann wird es abenteuerlich und magisch.

Das Ende ist soweit in sich abgeschlossen. Es gibt aber ein paar Ausblicke, was den Leser im nächsten Teil erwartet. Diese Dinge stehen dann im direkten Zusammenhang mit diesem Teil. Ich werde aber spontan entscheiden ob ich weiterlesen werde.


Zusammengefasst gesagt ist „Im Banne des Mächtigen“ von Alexander Röder ein durchwachsener Auftakt der Trilogie.
Charaktere über die man nur das Nötigste erfährt, ein sehr ausschweifender detaillierter Stil des Autors sowie eine Handlung, die durchaus Spannung ausweist in der aber leider auch etliche Längen vorhanden sind, lassen mich zweigespalten zurück. Potential ist hier viel vorhanden, leider aber wurde es nicht komplett ausgeschöpft.
Schade!



Ich bedanke mich beim Karl-May-Verlag und Blogg dein Buch für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!


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