Donnerstag, 24. November 2016

Gelesen: "In der Seele ein Grauwolf (Heart against Soul 2)" von Anika Lorenz

Achtung:
Dies ist der zweite Teil einer Reihe!
Die Rezension kann Spoiler enthalten!



-          Format: Kindle Edition
-          Dateigröße: 2651 KB
-          Seitenzahl der Print-Ausgabe: 215 Seiten
-          Verlag: Impress (3. November 2016)
-          Sprache: Deutsch


 

**Folge der Fährte der Grauwölfe…**
Endlich ist es Emma gelungen, das Geheimnis aufzudecken, das so lange zwischen ihr und Nate stand. Doch während sie sich ihm näher fühlt als je zuvor, scheint ihr normales Leben weiter entfernt, als sie es jemals für möglich gehalten hätte. Denn in ihrer Kleinstadt ist nun plötzlich sie diejenige mit dem Geheimnis. Und einem gefährlichen noch dazu. Verzweifelt versucht sie sich an ihr neues Leben zu gewöhnen, aber wie soll sie das Tier in sich kontrollieren, wenn sie noch nicht mal weiß, welche Bestie in ihr schlummert?
(Quelle: Impress)


Der erste Teil der „Heart against Soul“ – Reihe von Anika Lorenz hat mir bereits gut gefallen. Nun also hatte ich den zweiten Band „In der Seele ein Grauwolf“ auf meinem Tablet und war sehr gespannt darauf wie es wohl weitergehen würde.

Emma, die Protagonistin, weiß mittlerweile, dass sie eine Gestaltwandlerin ist. Im Vergleich zu Band 1 hat sie an Stärke dazugewonnen. Ich konnte sie mir sehr gut vorstellen und ihre Handlungen nachvollziehen. Sie erkämpft sich auch hier wieder einen Platz in meinem Herzen, ich mochte sie gerne.

Die Nebencharaktere, wie beispielsweise Emmas Großmutter, gewinnen hier auch deutlich. Wobei die Großmutter verstehe ich noch immer nicht wirklich, dass sie ihre Enkelin so ignoriert. Und die beiden männlichen Charaktere der Geschichte sind ganz gut gelungen. Sie haben hier ein paar Mal für Schmunzeln gesorgt.

Der Schreibstil der Autorin ist ganz angenehm zu lesen. Es gibt aber leider auch Stellen wo man von Handlung zu Handlung springt. Dadurch stockt es ein wenig, das wird aber meist durch wesentlich besser geschriebene Stellen   abgelöst.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Emma. Die Autorin hat hier erneut die Ich-Perspektive verwendet, die ich sehr passend empfand.
Die Handlung knüpft direkt an Band 1 an. Daher sollte man diesen vorab gelesen haben, denn nur dann ist alles verständlich und man kann gut folgen. Es geht somit auch direkt wieder mit der Spannung weiter, mit der Band 1 geendet hat. Und es geht sehr rasant zu, manchmal vielleicht ein wenig zu schnell. Anika Lorenz hat Wendungen eingebaut, die mich überrascht haben und die dem Geschehen neue Impulse geben.
Die eingebaute Dreiecksbeziehung ist okay, man muss es halt mögen. Mich stört sie soweit nicht. Als Leser steht man hier auch etwas zwischen den Stühlen, denn beide Herren sind gut beschrieben.
Die Idee mit der Gestaltwandlerin gefällt mir nach wie vor sehr gut. Ich finde es spannend zu verfolgen wie Emma sich langsam aber sicher damit abfindet, wie sie dazulernt.

Das Ende hat mich berührt und ich habe sogar eine Träne verdrückt. Zudem macht es sehr neugierig auf Band 3, der Anfang 2017 erscheinen wird.


Zusammengefasst gesagt ist „In der Seele ein Grauwolf“ von Anika Lorenz eine Fortsetzung, die sich gut an den ersten Teil der „Heart against Soul“ – Reihe anfügt.
Bekannte Charaktere, die hier vorankommen, ein soweit angenehmer Stil der Autorin und eine Handlung, die rasant und spannend gehalten ist, haben mir sehr schöne Lesestunden beschert und machen Lust auf Band 3.
Durchaus lesenswert!




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