Samstag, 12. November 2016

Gelesen: "Seelenhauch" von Annie J. Dean



-          Format: Kindle Edition
-          Dateigröße: 1716 KB
-          Seitenzahl der Print-Ausgabe: 367 Seiten
-          Verlag: Dark Diamonds (28. Oktober 2016)
-          Sprache: Deutsch



**Für einige Geheimnisse muss man direkt in die Vergangenheit reisen…**
Die 20-jährige Helen glaubt nicht an Geister. Als fertig ausgebildete Krankenschwester hat sie bereits einige Menschen sterben sehen, aber nie wurde sie von einer rastlosen Seele heimgesucht. Das ändert sich schlagartig, als sie sich nach einer scheinbar harmlosen Partie Gläserrücken plötzlich nicht mehr allein fühlt und von einem sterbenden Patienten um einen letzten Gefallen gebeten wird: Sie soll das Zuhause eines gewissen Kilian aufsuchen. Ihre Recherche führt sie in ein steinreiches Villenviertel und direkt in die Arme des attraktiven Jungdesigners Elias. Zusammen versuchen sie der Geschichte des verstorbenen Erben auf die Spur zu kommen – und werden dabei direkt in die Vergangenheit katapultiert…
(Quelle: Dark Diamonds)


Die Autorin Annie J. Dean war mir bereits vor diesem Roman gut bekannt. Bisher konnte sie mich immer mit ihren Geschichten für sich gewinnen. Daher war ich nun neugierig darauf was mich in „Seelenhauch“ wohl erwarten würde. Das Cover sprach mich total an und auch der Klappentext versprach bereits sehr viel.

Die Protagonistin Helen hatte es mir auf Anhieb sehr angetan. Sie mag Bücher sehr gerne und geht gerne shoppen. Sie ist sehr liebenswert und freundlich beschrieben. Um die Geisterwelt hat Helen bisher immer einen großen Bogen gemacht, ihrer Mitbewohnerin zuliebe aber nimmt sie an einer Seance teil. Diese verändert Helen, das merkt man als Leser doch deutlich. Ich konnte ihre Angst sehr gut nachempfinden.
Elias mochte ich ebenso sehr gerne. Er ist süß, einerseits eher rebellisch aber auch sehr soft. Diese Mischung hat mir sehr gut gefallen. Außerdem wirkte Elias auch sehr charmant auf mich. Seine Vergangenheit hat ihn doch sehr geprägt.

Auch bei den Nebencharakteren hat Annie J. Dean gute Arbeit geleistet. Jeder von ihnen fügt sich gut ins Geschehen ein, auch wenn sie sich nicht aufdrängen. Das hat mir sehr gut gefallen.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr jugendlich gehalten. Auf mich wirkte er frisch und ich habe mich beim Lesen sehr wohl gefühlt.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Sichtweisen von Helen und Elias. Für beide hat Annie J. Dean die Ich-Perspektive verwendet, die ich hier als sehr passend empfand.
Die Handlung beginnt eher geheimnisvoll. Danach ist man sozusagen direkt mittendrin und es kommt sehr rasch Spannung auf, die das gesamte Buch über konstant gehalten werden kann. Ab der Seance konnte ich das Buch nicht mehr zur Seite legen, ich war vollkommen abgetaucht und musste wissen was weiter passiert. Es wird gruselig und somit ist es auch nicht unbedingt etwas für schwache Nerven.
Die hier vorkommende Liebesgeschichte fügt sich gut in die Handlung ein, sie drängt sich nicht auf.

Das Ende ist jetzt nicht unbedingt überraschend gekommen. Dennoch hat es mir aber sehr gut gefallen. Es schließt den Roman sehr gut ab und macht ihn wirklich rund.


Alles in Allem ist „Seelenhauch“ von Annie J. Dean ein Roman, der mich von der Idee her auf Anhieb begeistern konnte.
Sehr gut gestaltete Charaktere, ein flüssig lesbarer jugendlicher Stil der Autorin sowie eine Handlung, die direkt beginnt und in der viel Spannung aber auch eine kleine Liebesgeschichte vorhanden sind, haben mir viel Freude bereitet und mich auf ganzer Linie überzeugt.
Unbedingt lesen!




1 Kommentar:

  1. Hey,

    ich habe diesen Starter auch gelesen und fand Seelenhauch einfach grandios. Es war gruselig, liebevoll und mitreisend. Genau die richtige Mischung zum Lesen. :)

    Liebe Grüße,
    Ruby

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