Freitag, 30. Dezember 2016

Gelesen: "Drachenglas: Verloren" von Jaqueline Mercedes



-          Format: Kindle Edition
-          Dateigröße: 693 KB
-          Seitenzahl der Print-Ausgabe: 199 Seiten
-          Verlag: Tagträumer Verlag (22. Oktober 2016)
-          Sprache: Deutsch

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Runa ist ein ganz normales Mädchen, bis sie durch Zufall den Eingang zur Parallelwelt Glass auf dem Dachboden ihres Elternhauses entdeckt.
Dadurch verändert sich alles.
Sie verliebt sich unsterblich in diese fremde Welt, und auch in den Prinzen Dian. Aber nach einem peinlichen Zwischenfall kehrt sie ihm und Glass für immer den Rücken.
Glaubt sie.
Als Dian einige Jahre später plötzlich vor ihr steht und sie um Hilfe bittet, kann sie ihm diese nicht verwehren und begleitet ihn zurück in die andere Welt. In der Zwischenzeit hat sich nicht nur Runa verändert, sondern auch Glass hat seine Schattenseiten entwickelt. Es droht im Chaos zu versinken und Dian ist der festen Überzeugung, dass nur Runa dieses Unheil abwenden kann.
Doch wie soll sie das schaffen? Und wie soll sie mit ihren Gefühlen umgehen, die so plötzlich wieder aufflammen, sobald sie Dian in die Augen blickt?
(Quelle: amazon)


„Drachenglas: Verloren“ stammt von der Autorin Jaqueline Mercedes. Aufgrund des tollen Covers und des sehr ansprechend klingenden Klappentextes war ich neugierig wohin mich die Reise wohl führen würde.

Die geschaffenen Charaktere sind der Autorin wirklich gut gelungen. Runa zum Beispiel ist ein junges Mädchen, das mir sehr sympathisch war. Ich konnte ihre Handlungen sehr gut nachvollziehen und habe sie sehr in mein Herz geschlossen.
Den Prinzen Dian mochte ich auch ganz gerne. Er weiß sich durchzusetzen, was mir sehr gut gefiel. Er versucht Runa zu beschützen und ist einfach total liebenswert gezeichnet. Allerdings, die Gefühle, die er für Runa hegt, kann er nicht wirklich in Worte fassen, so sehr er auch möchte.

Die anderen in der Geschichte vorkommenden Charaktere sind der Autorin auch richtig gut gelungen. Jeder von ihnen bringt durch seine Art neue Dinge mit ins Geschehen hinein, so dass es nicht langweilig wurde.

Der Schreibstil der Autorin lässt sich locker und wirklich gut lesen. Ich bin ziemlich flott durch die Seiten der Geschichte gekommen, konnte auch ohne Probleme folgen.
Die Handlung an sich ist interessant und auch spannend gehalten. Die Grundidee mit den Edelsteinen, die das Aussehen und den Namen bestimmen, gefiel mir sehr gut. Sie wirkte neuartig und unverbraucht auf mich. Ich muss aber leider bemängeln das es mir hier doch an Tiefe gefehlt hat. Irgendwie ging alles zu einfach von statten, es wirkte alles so leicht, kaum Dinge, die irgendwie Probleme machten.
Die Welt um Glass ist vorstellbar gezeichnet. Hier gefiel mir was ich las, man fühlt sich quasi so als wäre man vor Ort.

Das Ende ist leider ein ziemlicher Cliffhanger. Es bleibt so viel offen und auch wenn ich hier nicht zu hundert Prozent überzeugt wurde, werde ich wohl den zweiten Teil auch lesen. Ich möchte wissen wie es weitergeht und was die Autorin aus ihrer Idee noch alles rausholt.


Zusammengefasst gesagt ist „Drachenglas: Verloren“ von Jaqueline Mercedes ein ganz guter Auftakt der Reihe, der mich jedoch nicht zu hundert Prozent überzeugen konnte.
Gut gestaltete Charaktere, ein leicht und angenehm zu lesender Stil sowie eine Handlung, die zwar mit Spannung aufwarten kann, in der es mir aber doch ein wenig an Tief gefehlt hat, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!



Ich danke der Autorin für ihr eBook und die Leserunde!


1 Kommentar:

  1. Hey Manja,

    ich habe Drachenglas auch gelesen und freue mich, dass es dir besser gefallen hat als mir. Ich selbst hatte nämlich wahnsinnige Probleme mit den Charakteren, die ich einfach nicht leiden oder nachvollziehen konnte und die einfach nur struntzdumm waren. Der Schreibstil war okay, fand ich, aber die Handlung, die auf der Naivität der Protas aufbaut, konnte mich auch überhaupt nicht packen.

    Nichts für ungut, aber ich fand das Buch so schlecht, ich habe nicht mal gewagt, eine Rezi dazu zu schreiben. Die hätte bei mir vielleicht einen Stern bekommen ...

    Liebe Grüße und einen guten Rutsch
    Anni

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