Montag, 26. Dezember 2016

Gelesen: "Ein Himmel aus Lavendel" von Marlena Anders



-          Format: Kindle Edition
-          Dateigröße: 1818 KB
-          Seitenzahl der Print-Ausgabe: 284 Seiten
-          Verlag: Drachenmond Verlag (12. Oktober 2016)
-          Sprache: Deutsch

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Deine Seele gegen eine Gabe. Oder einen Fluch?
Es heißt, es sei gar nobel, sein Leben für das eines geliebten Menschen zu geben. Doch niemand hat davon gesprochen, wie es sich anfühlt, diejenige zu sein, die diese Bürde auf sich nimmt. Darf man eine solche Entscheidung bereuen?
Diese Frage stellt sich Emery in ihren dunkelsten Momenten. Denn weder ihre Mutter noch ihre Schwester wissen, auf was sie alles verzichtet, um ihnen ein normales Leben zu ermöglichen. Ein Fremder war es, der ihr für ihre Seele eine Gabe versprach – die Fähigkeit, in gefährlichen Situation wie ein Phönix in Flammen aufzugehen. Doch auch wenn der Phönix für neues Leben steht, bringt jede Verwandlung Emery einen Schritt näher an den Tod.
Um dies zu verhindern, macht sich Emery verzweifelt auf die Suche nach einer Möglichkeit, um den Handel rückgängig zu machen. Dabei soll ihr Nael helfen, der ihr eine Ausflucht aus ihrem alten Leben bietet. Aber ihm sind seine eigenen Dämonen dicht auf den Fersen …
(Quelle: Drachenmond Verlag)


Der Roman „Ein Himmel aus Lavendel“ stammt von der Autorin Marlena Anders. Angesprochen vom tollen Cover und den vielversprechend klingenden Klappentext habe ich mir hier neugierig ans Lesen gemacht.

Emery, die Protagonistin, mochte ich auf Anhieb. Sie ist ein wirklich guter Mensch mit dem Herz am richtigen Fleck. Ich muss aber zugeben ich hatte ein paar Probleme damit ihren Handlungen zu folgen. Für mich war nicht unbedingt alles zu verstehen. Für ihre Familie nimmt Emery so einiges auf sich, doch sie wird nicht mit einer Gabe gesegnet, sonder von einem Fluch heimgesucht.
Das gibt es einen mysteriösen Fremden. Man erfährt letztlich, dass er Nael heißt. Ihn trifft Emery auf der Straße und ist ihr behilflich auf andere Gedanken zu kommen. Er ist sehr wichtig für Emery auch wenn er selbst ein Geheimnis verbirgt.

Die anderen hier vorkommenden Charaktere sind der Autorin recht gut gelungen. Bei manch einem hätte ich mir gerne etwas mehr gewünscht, ein paar mehr Informationen aber das ist Geschmackssache.

Der Schreibstil ist leicht und angenehm lesbar. Man kann alles verstehen und es ist auch soweit alles nachvollziehbar.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Emery. Marlena Anders hat hierbei die Ich-Perspektive verwendet. Das fand ich persönlich richtig gut, denn so lernt man Emery besser kennen und ist immer an ihr dran.
Die Handlung hatte mich leider nicht direkt von Beginn an. Es hat etwas gedauert bis ich vollkommen im Geschehen angekommen war. Dann aber kam doch recht schnell Spannung auf und das Tempo wurde erhöht.
Die Idee hinter dieser Geschichte ist äußerst interessant gehalten. Hier ist der Autorin etwas doch außergewöhnliches gelungen.

Das Ende ist wow, hier hat Marlena Anders einiges wieder rausgeholt. Es geht hier spannend zu und dann, ja dann wars aus. Man bleibt als Leser hier neugierig zurück und möchte gerne wissen wie es weitergeht.


Alles in Allem ist „Ein Himmel aus Lavendel“ von Marlena Anders ein sehr guter Auftakt einer Reihe, der mich jedoch nicht von Beginn an für sich gewonnen hatte.
Gut gezeichnete Charaktere, ein angenehm flüssig lesbarer Stil der Autorin und eine Handlung, die in meinen Augen etwas braucht bis wirklich Spannung und Tempo aufkommt, haben mir hier unterhaltsme Lesestunden beschert und machen Lust auf mehr.
Durchaus lesenswert!



Ich bedanke mich bei der Autorin für das eBook und die Leserunde!


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