Dienstag, 27. Dezember 2016

Gelesen: "Endgame. Die Entscheidung" von James Frey

Achtung:
Dies ist der abschließende Teil der Trilogie!
Die Rezension kann Spoiler enthalten!



-          Gebundene Ausgabe: 592 Seiten
-          Verlag: Oetinger (14. November 2016)
-          Sprache: Deutsch
-          ISBN-10: 3789104043
-          ISBN-13: 978-3789104046
-          Vom Hersteller empfohlenes Alter: 16 - 17 Jahre



Bezwingt die Liebe den Hass? Das grandiose Finale der Spiegel-Bestseller-Serie Endgame von James Frey.
Dunkelheit, Kälte, verwüstete Landschaften. Nur fünf Spieler haben Endgame überlebt. Die Bedingungen sind mörderisch. Bei den Pyramiden von Gizeh kommt es zum alles entscheidenden Kampf. Wer wird ihn gewinnen? Die Spieler oder das Spiel? Denn die Menschheit kann nur gerettet werden, wenn sich alle der Brutalität von Endgame verweigern und aus dem Spiel aussteigen.
(Quelle: Oetinger)


Nachdem mir bereits die beiden Vorgänger der „Endgame“ – Trilogie aus der Feder von James Frey sehr gut gefallen haben, war ich nun gespannt auf diesen 3. Teil, der den Untertitel „Die Entscheidung“ trägt. Der Klappentext verrät nicht sehr viel und so begann ich neugierig mit Lesen.

Die Charaktere des Buches sind ja bereits sehr gut bekannt. Und dennoch man erfährt immer mehr über sie, auch wenn man glaubt man kennt sie bereits gut. Die 5 übriggebliebenen Spieler verhalten sich zum Teil doch sehr verändert. Was sehr auffallend ist es gibt verschiedene Entwicklungsrichtungen. Manch einer entwickelt sich positiv, andere eher negativ. Alle haben aber mittlerweile verstanden was Endgame wirklich ist.
Interessant fand ich auch, dass man hier in diesem letzten Teil endlich mehr über Kepler22b erfährt. Wer ist der Macher von Endgame wirklich? Man beginnt hier zu verstehen welche Intentionen er wirklich hat.

Der Schreibstil des Autors ist kühl und ja fast schon distanziert. Ich kann es gar nicht genau beschreiben, er ist ziemlich anders als noch in den beiden Vorgängern. Ich hatte ein paar Probleme wieder reinzukommen. Erst nach etwa 1/3 des Buches war ich wirklich angekommen.
Geschildert wird das Geschehen aus verschiedenen Perspektiven. Auch Kepler22b hat seine Sichtweise und man kann ihn kennenlernen.
Die Handlung hat mich dieses Mal nicht auf Anhieb gepackt. Ich habe, wie bereits erwähnt, einige Zeit gebraucht um anzukommen. Man muss die beiden Vorgänger ab unbedingt kennen, sonst kann man hier nicht folgen. Es ist hier alles wieder sehr komplex und vielsichtig. Und dennoch fehlte der gewisse Kick, das was in den Vorgängern noch vorhanden war. Es wirkte irgendwie wie bereits erzählt, wirkte doch sehr vorhersehbar. Schade wirklich, denn die Vorgänger waren doch so gut.

Das Ende war mir persönlich leider auch zu vorhersehbar. Man kann es bereits während der Handlung erahnen. Ich hatte mir irgendwie auch etwas anderes erhofft.


Zusammengefasst gesagt ist „Endgame. Die Entscheidung“ von James Frey ein Abschlussband der mich leider nicht zu hundert Prozent überzeugen konnte.
Bekannte Charaktere, die sich in verschiedene Richtungen entwickeln, ein Schreibstil der mir hier ein wenig zu distanziert, zu kühl gehalten war sowie eine Handlung, die mir leider zu vorhersehbar war, haben mich leider nicht komplett packen können. Ich hatte das Gefühl es irgendwie bereits gelesen zu haben.
Schade!



Ich bedanke mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar!


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