Freitag, 9. Dezember 2016

Gelesen: "Federwelt" von Elisabeth Denis

Achtung:
Dies ist der zweite und abschließende Teil der Dilogie!
Die Rezension kann Spoiler enthalten!



-          Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
-          Verlag: Oetinger34 ein Imprint von Verlag Friedrich Oetinger (26. September 2016)
-          Sprache: Deutsch
-          ISBN-10: 3958820085
-          ISBN-13: 978-3958820081
-          Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 16 Jahre


 

Die Erkenntnis sickert in mein Bewusstsein: Sie haben ihn ermordet. Meinetwegen.
Weite Wiesen. Grüne Hügel. Das Rauschen in den Bäumen riecht nach Zimt.
Es ist anders, als alles was ich kenne.
Jedes Mal, wenn ich unsere Hütte verlasse, folgen mir alle Blicke.
Weil ich etwas Besonderes bin, sagen sie. Ein Symbol für die Rebellion.
Ich könnte alles verändern. Doch ich will nur fliehen.
Federwelt ist die Fortsetzung von Federherz, der märchenhaft-fantastischen Geschichte um das geheimnisvolle Internat Hainpforta.
(Quelle: Oetinger34)

 

Bereits der erste Teil dieser Dilogie hat mir sehr gut gefallen. Umso neugieriger war ich nun auf „Federwelt“ von Elisabeth Denis. Das Cover passt sehr gut zum ersten Teil und der Klappentext versprach spannende Lesestunden.

Auch hier steht wieder Mischa im Mittelpunkt, die bereits gut bekannt ist aus dem ersten Band. Sie hat sich bereits sehr gut entwickelt, diese Entwicklung setzt sich hier noch weiter fort. Ich mochte Mischa von ihrer Art sehr gerne.

Neben Mischa gibt es noch weitere Bekannte, die hier wieder auftauchen. Aber auch neue Charaktere, wie beispielsweise Mischa Großtante, die Erzin, fügen sich mühelos ins Geschehen ein.
Und es gibt natürlich die Wesen, die auch hier wieder auftauchen. Sie gehören dazu und ohne sie würde etwas fehlen.

Der Schreibstil der Autorin ist fesselnd und sehr bildhaft. Man kommt hier wirklich flüssig und flott durch die Seiten und ich schneller am Ende angekommen als man es selbst gerne möchte.
Geschildert wird das Geschehen, wie bereits im ersten Band auch, aus Sicht von Mischa. Elisabeth Denis nutzt auch hier wieder die Ich-Perspektive, die wirklich mehr als passend ist.
Die Handlung beginnt leicht, man kommt sehr rasch an und kann mühelos folgen. Als Leser fiebert man mit Mischa mit, es geht sehr spannend und geheimnisvoll zu. Immer wieder tauchen Wendungen auf,  die neue Dinge ins Geschehen hineinbringen und mich vollkommen unerwartet trafen.
Die hier geschaffene Welt ist wunderbar vorstellbar beschrieben, sie erwacht regelrecht zum Leben. Zudem ist sie auch sehr komplex und vielsichtig.

Zum Ende hin wird es sehr dramatisch und sehr überraschend.
Das eigentliche Ende dann ist, so wie es ist, passend. Es schließt die Dilogie sehr gut ab, auch wenn es vielleicht noch eine ganz ganz kleine Möglichkeit gibt doch noch weiterzuschreiben.


Kurz gesagt ist „Federwelt“ von Elisabeth Denis eine rundum gelungene Fortsetzung und gleichzeitig auch Abschluss der Dilogie.
Bereits gut bekannte und auch neue Charaktere wissen genauso wie der fesselnde bildhafte Stil der Autorin und eine Handlung, die spannend und geheimnisvoll gehalten ist zu überzeugen und bescheren dem Leser hier spannende Lesestunden.
Sehr zu empfehlen!



Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Rezensionexemplar!


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