Montag, 19. Dezember 2016

Gelesen: "Heaven 3: Bis ans Ende der Welt" von Sarah Stankewitz

Achtung:
Dies ist der dritte und abschließende Teil der Trilogie!
Die Rezension kann Spoiler enthalten!



-          Format: Kindle Edition
-          Dateigröße: 2304 KB
-          Seitenzahl der Print-Ausgabe: 503 Seiten
-          Verlag: Impress (1. Dezember 2016)
-          Sprache: Deutsch



**Der letzte Band der Trilogie, die den Himmel berührt**
Eben noch im Paradies, befindet sich Hailey nun geradewegs in der Hölle. Vom Schicksal betrogen, vom Himmel verraten und von ihrer großen Liebe Jaden verlassen, gibt es für sie nun nichts mehr, wofür es sich zu leben lohnt – abgesehen von dem kleinen Hoffnungsfunken, den sie einfach nicht aufgeben kann. Als die Liebe ihres Lebens kurz vorm Schulball tatsächlich wiederauftaucht, kann sie ihr Glück kaum fassen. Doch weder Hailey noch Jaden sind so, wie sie einst waren. Nicht nur müssen sie aufs Neue zueinander finden, sondern auch mit ihren immer gefährlicher werdenden Fähigkeiten umgehen lernen…
(Quelle: Impress)


„Heaven 3: Bis ans Ende der Welt“ stammt, wie auch schon die beiden Vorgänger der „Heaven“ – Trilogie, aus der Feder von Sarah Stankewitz. Nachdem mich die beiden anderen Teile begeistert hatten war ich wirklich gespannt auf diesen Abschluss. Das Cover passt hervorragend zu den Anderen, ist aber hier in einem dunklen Gelb (fast schon Orange) gehalten und der Klappentext machte mich unheimlich neugierig.

Auch hier ist Hailey wieder mit von der Partie. Dieses Mal aber ohne Jaden, ihrer großen Liebe. Ich konnte Haileys Gefühle gut nachvollziehen, auch als sie letztlich doch wieder zu Jaden gelangt. Sie hat eine Entwicklung durchgemacht, die sicherlich nicht immer einfach war aber notwendig. Haileys Gabe hätte in meinen Augen ein wenig mehr ausgearbeitet werden können, hier blieb mir doch einiges unklar.
Jaden ist in diesem letzten Teil wieder sehr geheimnisvoll und unnahbar. Er zieht sich in sich zurück und lässt Hailey im Regen stehen. Auf mich wirkte es beinahe so als wäre er nicht wirklich er selbst. Auch Jaden hat sich merklich verändert. Ich konnte seine Entwicklung aber gut nachvollziehen.

Der Schreibstil der Autorin ist erneut gut und angenehm lesbar. Aber auch hier gab es zwischenzeitlich ein paar Längen, wo Sarah Stankewitz in meinen Augen ein wenig ausschweifend wurde. Sie hat sich aber immer wieder gefangen und es ging zügig weiter.
Auf das Geschehen war ich, nach dem Ende des zweiten Teils, wirklich sehr gespannt. Und es geht spannend weiter. Auch wenn ich manchmal das Gefühl hatte ein wenig auf der Stelle zu treten. Diese Passagen aber wurden immer wieder von Wendungen abgelöst, die ich so nicht erwartet hatte. Immer wieder trat das Böse in Erscheinung und gab der Handlung neue Impulse.

Das Ende hat mich ein wenig enttäuscht. In meinen Augen ging es hier doch etwas zu einfach, zu glatt von statten. Es kam zudem doch sehr schnell und wurde etwas zu kurz abgehandelt. Hier wären ein paar mehr Seiten doch besser gewesen, immerhin war der Weg dahin schwierig.


Zusammengefasst gesagt ist „Heaven 3: Bis ans Ende der Welt“ von Sarah Stankewitz ein Trilogie-Abschluss, der an sich gut gelungen ist.
Charaktere, die dem Leser gut bekannt sind und deren Entwicklung nachvollziehbar ist, ein angenehm zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die bis auf ein paar kleinere Längen spannend gehalten ist, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert und mich letztlich zufriedengestellt.
Durchaus lesenswert!

 




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