Donnerstag, 15. Dezember 2016

Gelesen: "Joli Rouge" von Alexandra Fischer



-          Format: Kindle Edition
-          Dateigröße: 1016 KB
-          Seitenzahl der Print-Ausgabe: 520 Seiten
-          ISBN-Quelle für Seitenzahl: 1519106998
-          Verlag: Drachenmond Verlag (4. September 2016)
-          Sprache: Deutsch

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»Ich werde niemals einen Mann heiraten, der über mich befiehlt«, schmetterte Jacquotte ihm entgegen. »Ebenso wenig wie ich jemals einen Mann heiraten werde, über den ich zu befehlen vermag.«
La Española, 1656: Das Gesicht der Westindischen Inseln beginnt sich zu verändern. Einst von Spanien dominiert, beginnen sich die Mächte mit den eintreffenden Seefahrernationen England, Frankreich und Holland zu verschieben. Es ist die Welt der Bukaniere, in der die junge Jacquotte Delahaye aufwächst. Eine Welt der Männer, wie sie sehr bald feststellt, beherrscht von der Bruderschaft der Küste, die nach ihren eigenen Regeln lebt und in der Frauen nicht erwünscht sind. Mit dem ihr eigenen Stolz stellt sie sich den Herausforderungen dieser unsteten Zeit, in der man nur selbstbestimmt leben kann, wenn man ein Mann ist. Wird es ihr gelingen, der Bruderschaft beizutreten und ihren eigenen Weg zu gehen?
Ein historischer Roman über eine der wenigen Piratinnen, die in diesen harten Zeiten überleben konnte.
(Quelle: Drachenmond Verlag)


„Joli Rouge“ stammt von der Autorin Alexandra Fischer. Angesprochen wurde ich hier vom Cover und dem Klappentext und so habe ich mich hier neugierig ans Lesen gemacht.

Die Protagonisten sind sehr unterschiedlich und wirklich gut beschrieben. Manch einer von ihnen ist geschichtlich aufgetreten und so kann man ihn so gut einordnen.
Jacquotte hat es nicht unbedingt leicht. Sie muss einiges leisten, muss Mut und Stärke beweisen. Ihr werden viele Steine in den Weg gelegt, doch Jacquotte weiß sich zu helfen. Im Verlauf der Handlung entwickelt sie sich nachvollziehbar.
An ihrer Seite lernt man als Leser Gefährten kennen, die facettenreich gehalten sind. Einer von ihnen ist Pierre, ihr Freund aus Kindheitstagen. Bei ihm weiß man nicht immer was man von ihm halten soll. Und dann sind da noch die Piraten, die immer bereit sind für einen Kampf. Mir gefielen sie alle, irgendwie. Jeder von ihnen bringt eigen Dinge mit ins Geschehen hinein.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und hat mich von Beginn an begeistert. Es ist alles verständlich erklärt, man kann den Handlungen ohne Probleme folgen.
Geschildert wird das Geschehen aus verschiedenen Perspektiven. Die Autorin hat die personale Erzählweise verwendet. Dadurch schaut man quasi von außen aufs Geschehen und behält einen guten Überblick.
Die Handlung konnte mich begeistern. Es ist historisch angehaucht, manche der Dinge sind belegt und so lernt man direkt auch etwas dazu. Zum Historischen kommt hier viel Spannung und Action hinzu. Immer wieder gibt es Wendungen, die mich überraschen konnten. Hier ist nichts vorhersehbar.
Das Geschehen ist über mehrere Jahre hinweg angelegt, man begleitet so die Charaktere über eine längere Zeit, kann eine Bindung zu ihnen aufbauen.

Das Ende dieses Romans hat mir gefallen. Es macht den Roman in meinen Augen rund, schließt ihn wirklich gut ab. Im Verlauf der Handlung erhofft man sich etwas und zum Glück endet es letztlich genauso.


Zusammengefasst gesagt ist „Joli Rouge“ von Alexandra Fischer ein Roman, der mir richtig gut gefallen hat.
Sehr facettenreiche Charaktere, ein flüssig lesbarer Stil der Autorin sowie eine Handlung, die spannend und actionreich gehalten ist und in der es auch historische Hintergrundinformationen gibt, haben mich wunderbar unterhalten und überzeugt.
Unbedingt lesen!



Ich bedanke mich bei der Autorin für das eBook und die Leserunde!


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