Donnerstag, 22. Dezember 2016

Gelesen: "Winterzauber in New York" von Julia K. Stein



-          Format: Kindle Edition
-          Dateigröße: 2881 KB
-          Seitenzahl der Print-Ausgabe: 278 Seiten
-          Verlag: Impress (1. Dezember 2016)
-          Sprache: Deutsch



**Die Eisprinzessin und der Sonnyboy**
Das ganze Semester über hat sich Hannah auf diesen Moment gefreut: Endlich kann sie das amerikanische College verlassen und mit ihrer Familie in Deutschland Weihnachten feiern. Doch ausgerechnet am 23. Dezember werden in New York wegen eines Schneesturms alle Flüge gestrichen und Hannah sitzt fest – in der angeblich aufregendsten Stadt der Welt, aber leider ohne Geld und ohne Bleibe. Zu allem Übel trifft sie dort auf Kyle, den schlimmsten Womanizer des ganzen Colleges, der das gleiche Problem hat wie sie. Während der Schnee die Stadt allmählich in einen Eispalast verwandelt, wird ihnen klar, dass sie die nächsten Stunden gemeinsam verbringen müssen. Doch so wenig die beiden miteinander anfangen können, so sehr sind sie sich in einer Sache einig: Weihnachten muss gefeiert werden, egal wo man ist…
(Quelle: Impress)


Der Roman „Winterzauber in New York“ stammt von der Autorin Julia K. Stein. Es war für mich nicht der erste Roman der Autorin, bisher konnte sie mich immer mit ihren Romanen begeistern. Daher war ich nun sehr neugierig auf diese Geschichte hier. Der Klappentext versprach tolle Lesestunden.

Hannah und Kyle sind zwei sehr schön gezeichnete Charaktere. Die Welten, aus denen sie kommen, sind sehr verschieden.
Kyle kommt aus einer reichen Familie. Er ist ein Womanizer, wirkte auf mich ziemlich arrogant und machohaft. Dass er Geheimnisse hat merkt man als Leser nach und nach und ich war wirklich gespannt darauf. Er entwickelt sich zu einem echt tollen Kerl, den man einfach gern haben muss.
Hannah kommt aus recht normalen Verhältnissen. Sie ist Studentin und besucht ihre Eltern an Weihnachten. Eigentlich kommt Hannah aus Deutschland und trifft am Flughafen in New York auf Kyle. Bei ihm findet sie Unterschlupf für ein paar Stunden. Hannah wirkte doch sehr schüchtern auf mich. Aber auch sie entwickelt sich merklich, was mir sehr gut gefiel.

Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar flüssig und lässt sich angenehm locker lesen. Dabei beschreibt Julia K. Stein die Stadt New York sehr bildhaft, so dass man sich alles sehr gut vorstellen kann.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Perspektiven der beiden Protagonisten Kyle und Hannah.
Die Handlung konnte mich ebenfalls überzeugen. Sie ist nicht so gewöhnlich wie man vielleicht denkt, sondern kann den Leser verzaubern. New York ist hier ein Winterwonderland vom Feinsten und es kommt auch weihnachtliche Stimmung auf. Man begleitet als Leser Kyle und Hannah, kann ihre Gedanken und Gefühle nachvollziehen. Man hofft, lacht und weint mit den Figuren, man ist hier als Leer berührt.

Das Ende hat mir sehr gut gefallen. So wie es ist, ist es passend zur Gesamtgeschichte. Es schließt und rundet sie sehr schön ab.


Alles in Allem ist „Winterzauber in New York“ von Julia K. Stein ein richtig schöner Roman, der den Leser ins winterliche New York entführt.
Charaktere, die vorstellbar und sympathisch gezeichnet sind, der leichte angenehm lesbare Stil der Autorin sowie eine Handlung, die mich verzaubern konnte und in der ich mich in die Charaktere sehr gut hineinversetzen konnte, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!




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