Dienstag, 20. Dezember 2016

Gelesen: "Worte für die Ewigkeit" von Lucy Inglis



-          Format: Kindle Edition
-          Dateigröße: 3340 KB
-          Seitenzahl der Print-Ausgabe: 400 Seiten
-          Verlag: Chicken House (28. Juli 2016)
-          Sprache: Deutsch

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Sommer in Montana, darauf hat Hope so gar keine Lust. Aber gegen ihre resolute Mutter kann sich die 16-Jährige einfach nicht durchsetzen. Und hier, mitten im Nirgendwo, auf einer einsamen Pferderanch begegnet sie Cal, der ihr Leben für immer verändern wird.
Montana 1867, die 16-jährige Emily ist auf dem Weg zu ihrem Ehemann, den sie nie zuvor gesehen hat. Doch die Kutsche, in der sie unterwegs ist, verunglückt und als einzige Überlebende wird sie von Nate gerettet - einem Halbindianer, der ihr zeigt, was Leben und Freiheit bedeutet.
Zwei große Liebesgeschichten, die auf schicksalhafte Weise miteinander verbunden sind.
Ausgezeichnet als beste Liebesgeschichte des Jahres von der Romantic Novelist Association!
(Quelle: Chicken House)


Nachdem ich bereits „Zwischen Licht und Finsternis“ von Lucy Inglis gelesen und für gut befunden habe, war ich nun sehr gespannt auf den Roman „Worte für die Ewigkeit“. Hier sprach mich besonders der Klappentext an und so begann ich mit dem Lesen.

In dieser Geschichte gibt es mehrere Protagonisten, die in verschiedenen Zeiten beheimatet sind. Im Hier und Jetzt folgt man als Leser Hope und Caleb. Hope ist 16 Jahre alt und kommt regulär aus London. Doch sie verbringt ein paar Wochen auf einer abgelegenen Ranch in Montana, gemeinsam mit ihrer Mutter. Wirklich begeistert ist Hope davon aber nicht. Dort lernt sie Caleb kennen, einen Jungen, der auf einer Ranch lebt. Beide sind sehr sympathisch gestaltet. Hope kämpft hier darum endlich frei zu sein, ihre Mutter will nicht, dass sie ihre Träume verwirklicht. Caleb verändert Hopes Leben nachhaltig, was mir sehr gut gefallen hat. Dass er mit seiner Vergangenheit zu kämpfen hat kann man als Leser gut verstehen.
In der Vergangenheit verfolgt man als Leser Emily, im Jahr 1867. Auch sie ist sehr gut und vorstellbar beschrieben. Ich konnte ihre Emotionen fühlen, auch ihr Kampf ist nachvollziehbar beschrieben.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und flüssig lesbar. Man wird hier direkt zu Beginn in die Geschichte hineingezogen, die Emotionen sind greifbar.
Es gibt hier zwei Erzählstränge, die zuerst parallel laufen. Zum einen befindet man sich in der Gegenwart, bei Hope und Caleb. Und dann gibt es den Strang von Emily, der zum großen Teil in Briefform geschrieben ist. Nach und nach werden beide Geschichten miteinander verbunden, ergeben ein großes schlüssiges Ganzes.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Perspektiven von Hope und Emily. Dies bringt beide Frauen dem Leser näher.
Die Handlung fand ich sehr interessant und auch spannend gehalten. Sie gehören beide zusammen, sind aber alleine auch Besonders. Es geht zunächst eher ruhig voran, dann aber zieht das Tempo merklich an und die Spannungskurve steigt stetig an. Man will als Leser wissen wie die Geschichten zusammenhängen, was beide Mädchen miteinander zu tun haben.

Das Ende kam für mich unerwartet und sehr überraschend. Die Auflösung hat mich zum einen sehr glücklich gemacht. Gleichzeitig aber war es auch traurig und sehr emotional und hat noch nach dem Lesen nachgehallt.


Zusammengefasst gesagt ist „Worte für die Ewigkeit“ von Lucy Inglis ein Roman, der mich auch nach dem Lesen nicht losgelassen hat.
Sympathische vorstellbare Charaktere, ein flüssiger sehr angenehm zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die von der Idee her sehr interessant gehalten ist und in der die Spannungskurve stetig ansteigt, haben mich hier wunderbar unterhalten und begeistert.
Absolut zu empfehlen!




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