Dienstag, 6. Dezember 2016

Oetinger Adventskalender Türchen Nummer 6

Guten Morgen ihr Lieben,

heute schreiben wir den 6. Dezember,

Nikolaus,

und somit öffnet sich auch

das 6. Türchen des

"Blogger-Adventskalenders 2016"

 

Heute im 6. Türchen werden wir vom Thema her sehr aktuell.

Bei mir dreht sich alles um den Jugendroman

"Sommer unter schwarzen Flügeln"

von Peer Martin.

 

Dieser Roman war zugegeben der erste überhaupt den ich zum Thema Flüchtlinge gelesen habe.
Und er hat mich wirklich mitgenommen.
Dieses Thema begleitet uns alle jeden Tag,
man sieht es immer wieder in den Nachrichten,
kommt daran nicht vorbei.

Der Klappentext:
Ein Buch, das die Augen öffnet: verstörend, poetisch, engagiert.
Nuri kommt aus Syrien und lebt im Asylbewerberheim. Calvin wohnt nur wenige Häuser weiter und ist Mitglied einer rechten Jugendgang. Als sie sich kennenlernen, erzählt Nuri ihm von ihrem Heimatdorf am Rand der Wüste und von dessen Schönheit. Doch dann kamen die Schwingen des Bösen und legten sich über das ganze Land. Je mehr Calvin über das Mädchen mit den dunklen Augen erfährt, desto mehr verliebt er sich in sie. Calvin möchte seine Gang verlassen – doch so einfach entkommt er seinen alten Freunden nicht.
Eine ergreifende Liebesgeschichte inmitten sozialer Konflikte, voller Poesie und Schönheit. Ein schmerzhaft ehrliches Gesellschaftsporträt mit einer "Romeo und Julia"-Geschichte eigener Art.
(Quelle: Oetinger)

(Textquelle: "Sommer unter schwarzen Flügeln", Seite 199)

Mein persönliches Fazit zu diesem Roman:
Alles in Allem ist „Sommer unter schwarzen Flügeln“ von Peer Martin ein Jugendbuch das den Leser gefangen nimmt.
Die authentischen Charaktere, der starke fesselnde Stil und eine Handlung mit einem aktuellen schwierigen Thema haben mich hier mitgerissen und vollends überzeugt.
Ganz klar zu empfehlen!

Auf der Buchseite vom Verlag gibt es außerdem noch reichliches Material für den Unterricht.

Wenn ich heute über dieses Buch nachdenke habe ich immer noch ein bedrückendes Gefühl.
Der Autor hat hier viel recherchiert,
es ist alles authentisch,
wie aus dem Leben gegriffen.

Peer Martin hat mit diesem Roman viele Preise erhalten.
Unter anderem auch den
"Deutchen Jugendliteraturpreis 2016"
der auf der Buchmesse 2016 in Frankfurt verliehen wurde.
Alle Preise findet ihr hier.

Mehr über Peer Martin und seine Romane könnt ihr hier nachlesen.
(Textquelle: "Sommer unter schwarzen Flügeln", Seite 253)

Der Nachfolgeroman von "Sommer unter schwarzen Flügeln" heißt "Winter so weit" und es gibt ihn als eBook überall zu kaufen.

Und falls ihr dann noch mehr über dieses Thema lesen wollt,
dann empfehle ich euch ganz aktuell "Grenzlandtage".
Diesen Jugendroman hat Peer Martin gemeinsam mit Antonia Michaelis geschrieben.
Er erscheint am 09. Dezember bei Oetinger Taschenbuch.

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

Das Gewinnspiel

Ihr könnt heute ingesamt 3 x ein Printexemplar von


gewinnen.

Einfach hier unter dem Beitrag die Frage beantworten und schon wandert ihr in den Lostopf.

Die 3 Gewinner gibt es dann schon morgen (7. Dezember) auf der Gewinnerseite von "Ka-Sas Buchfinder".


Tagesfrage:

Das Thema Flüchtlinge ist sehr aktuell,
mich interessiert eure Meinung dazu.
Wie würdet ihr reagieren,
wenn jemand aus eurem näheren Umfeld einen Flüchtling aufnimmt und sich womöglich sogar eine Beziehung daraus entwickelt?


Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.


- Die Gewinner -

Insi,
Natalie77,
Anja Druckbuchstaben

Türchen Nummer 7 öffnet sich morgen bei Michas Bücherträume.


Kommentare:

  1. Ein schwieriges Thema. Es kommt wahrscheinlich auf die jeweilige Person an. Helfen ist sicher nie verkehrt. Ob und wie die Hilfe angenommen wird, gedankt wird oder nicht, bleibt abzuwarten. Über den Gewinn würde ich mich sehr freuen. Happy Nikolaus! 🎅 🎄

    AntwortenLöschen
  2. Oh das ist eine super schwere frage ,weil man das ja nicht verallgemeinern kann.
    Kommt Zeit kommt rat alles ist möglich und wo sich was entwickeln kann sieht man ja immer wieder.

    Einen schönen Nikolaustag und ganz liebe Grüße
    Melanie

    AntwortenLöschen
  3. Hallo liebe Manja!

    Wir sind alle Menschen, und wo die Liebe hinfällt können wir ja nicht wirklich beeinflussen. Natürlich sind wir alle durch aktuelle Medienberichte und Geschehnisse "geprägt". Aber ich schere nicht alle über einen Kamm. Auch in Deutschland gibt es genug "kranke" Menschen, die nicht ganz richtig ticken. Deswegen sind wir ja nicht alle so. Letztes Jahr haben wir selbst zwei sehr sehr nette Flüchtlinge kennenlernen dürfen und ihre Geschichte erfahren :-( leider sind sie nun in Deutschland irgendwo andres untergebracht und der Kontakt ist abgerissen. Trotzdem bin ich sehr dankbar, dass wir die beiden kennen lernen durften. Auch für unsere Kinder war das ein sehr prägendes Erlebnis, da sie direkt von Flüchtlingen die eigens erlebte Geschichte/Schicksal erzählt bekommen haben.

    Ich würde mich riesig über dieses Buch freuen, und mein Sohn wird es sicherlich auch bald lesen dann.

    AntwortenLöschen
  4. Das ist ein sehr schweres Thema und ich denke, es ist auch schwer die Antwort zu pauschalisieren. Generell sollten wir alle mit etwas mehr Verständnis reagieren und nicht gleich unser Urteil fällen. Jeder hat es verdient, glücklich zu werden. Und gerade vor Weihnachten sollten wir etwas mehr Rücksicht nehmen und Mitgefühl zeigen...
    Ich mache gerne mit und wünsche Dir einen schönen Nikolaus-Tag :)
    Liebe Grüße Anja

    AntwortenLöschen
  5. Guten Morgen,
    ich würde diesem Bekannten zutrauen, dass er oder sie weiß, was sie/er tut. Wenn jemand einen Flüchtling aufnimmt, halte ich dies generell für eine gute Sache. Was für Gefühle dabei entstehen, lässt sich ja nicht beeinflussen und niemand hat von außen das Recht, darüber zu urteilen. Vielen Dank für das Gewinnspiel.
    Liebe Grüße Tanja

    AntwortenLöschen
  6. Guten Morgen Manja,

    Vielen Dank für den Beitrag, das Buch interessiert mich sehr und ich muss, wenn ich den Klappentext lese, immer an das Buch "Yildiz heißt Stern" denken, das ich als junges Mädchen gelesen habe. Da geht's auch um eine Liebe in schwierigen Verhältnissen ( Sie ist Türkin und er ein Skin ).

    Das Thema Flüchtlinge ist ein sehr schwieriges. Ich habe mittlerweile beide Seiten kennengelernt, die Gute und die Schlechte, denn hier in der Gegend wurden viele Flüchtlinge untergebracht, hab mich eine Weile, als es zeitlich noch machbar war, in der Flüchtlingshilfe engagiert. Da sieht und hört man vieles. Es gibt da viel Grau zwischen all dem Schwarz und Weiß, Fakt ist allerdings, das man diesen Menschen erstmal helfen muss und dann muss man schauen wie es sich entwickelt. Meine Nachbarjungs zum Beispiel haben sich mittlerweile super integriert, lernen Deutsch, sind im Fußballverein, die Tochter mit gerade mal 6 bleibt aber oft zuhause bei der Mutter, beide sprechen kein Deutsch, Schule lässt man ausfallen, raus geht sie nur selten und es ist niemand da der sich der Familie da mal annimmt, das macht mich immer echt traurig, aber mal sehen was die Zeit bringt. Prinzipiell würde ich erstmal vorbehaltlos reagieren wenn jemand Flüchtlinge aufnimmt. Abwarten und Teetrinken ;)

    Ich wünsche dir einen schönen Nikolaustag.
    Liebe Grüße Ina

    AntwortenLöschen
  7. Ich mag es ehrlich nicht so dolle da bei uns und Drumherum in den kleinen Dörfern einfach nur Horden von Männern einquartiert werden wo man abends auch ganz sicher nicht mehr alleine rausgehen möchte um eventuell seine Runde wie sonst auch immer zu drehen!

    Das Konzept falls es eines gab in der Flüchtlingskrise ist von Anfang bis ende einfach nur gescheitert!

    VLG Jenny

    AntwortenLöschen
  8. Guten Morgen,

    ich habe das Konzept der Flüchtlingsuafnahme auch noch nicht so richtig verstanden. In unserem kleinen Ort ist eine Erstaufnahmeeinrichtung und dort sind zu 95 % nur junge Männer untergebracht. Ganz selten sieht man Kinder oder Familien.
    Vor ein par Monaten hat einer der Herren die Scheiben meines Autos eingeschlagen und den Außenspigel abgetreten. Wahrscheinlich war er ziemlich gefrustet, weil er sich das Leben in Deutschland anders vorgestellt hat.
    Was mich dabei am meisten gefreut hat, war der Zusammenhalt unter den Nachbarn, mit dessen Hilfe der Betreffende dingfest gemacht werden konnte. Was mir am meisten Angst gemacht hat, war die Tatsache wie schnell unter allen Beteiligten plötzlich sehr extreme Äußerungen zutage kamen.
    Ich selbst hege keinen Groll gegen der Verursacher oder die Flüchtlinge allgemein. Ganz im Gegenteil. Ich finde es geht uns ziemlich gut und deshalb sind wir verpflichtet zu helfen. Es ist eben nicht so einfach das richtige Maß zu finden bzw. was ist das richtige Maß, wenn es um Leben oder Tod geht? Ich denke viele Menschen in unserem Land sind wegen vieler Dinge gefrustet und sie nutzen die Flüchtlinge als Ventil.


    LG
    Anja
    druckbuchstaben@gmx.de

    AntwortenLöschen
  9. Hey,
    das ist ja wirkliche in Thema direkt am Puls der Zeit.
    Also ich hätte damit kein Problem und würde den Flüchtling genauso behandeln wie jeden anderen Menschen auch. Ich stehe Flüchtlingen und auch allen anderen Menschen erst einmal aufgeschlossen gegenüber nd solange diese sich nichts zu Schulden kommen lassen oder negativ oder gar kriminell auffallen, soll jeder sein Leben so leben, wie er möchte.
    LG Jessy

    AntwortenLöschen
  10. Hallo,
    Das ist echt ein schwieriges Thema. Ich denke, wenn jemand in meinem Bekanntenkreis einen Flüchtling aufnimmt und die beiden sich dann verlieben und es wirklich ernst miteinander meinen, kann man sich doch nur darüber freuen !

    Liebe Grüße
    Curin

    AntwortenLöschen
  11. Hallo Manja,

    danke für den tollen Beitrag zu diesem überaus interessanten Buch. Nun bin ich sehr neugierig darauf. ☺️

    Das Thema Flüchtlinge ist ein sehr schwieriges Thema in Deutschland. Meiner Meinung nach ist die Flüchtlingspolitik von Merkel von Anfang an zum scheitern verurteilt gewesen und letztendlich ist das auch passiert. Sie ist gescheitert.

    Ich kenne zum Beispiel Flüchtlinge die es in Deutschland ernst meinenund dafür alles tun und dann gibt es die, die es eben nicht tun. Und das ist es was ich schade finde, denn Deutschland hat sie aufgenommen und dann sowas.

    Um auf deine Frage zurück zu kommen: Ich würde da gelassen reagieren, da man nicht alle über einen Kamm scheren kann.

    Liebe Grüße,

    Benny

    AntwortenLöschen
  12. Hallo,

    sicherlich ein heikles Thema. Ich würde aber auf jeden Fall erstmal offen reagieren. Ich habe neulich erst den Film "Willkommen bei den Hartmanns" gesehen und ich finde das Thema wird dort sehr gut behandelt. Natürlich gibt es überall schwarze Schafe, aber dennoch halte ich es für falsch diesen Menschen von vornherein mit Ablehnung zu begegnen. Wenn ein Bekannter also einen Flüchtling bei sich aufnimmt und sich eventuell verliebt, würde ich mich erstmal freuen :)

    LG
    PineHill

    AntwortenLöschen
  13. Guten Morgen

    ich habe keinerlei Probleme mit Flüchtlingen. Deswegen bin ich auch bei der Aktion Blogger für Flüchtlinge dabei. Ich finde uns geht es gut und wenn es einem selber irgendwie möglich ist sollte man helfen. So hätte ich weder Probleme mit der Aufnahme von Flüchtlingen noch damit das eine Beziehung daraus resultiert. In der Situation war ich sogar schon einmal da meine damals beste Freundin eine Beziehung mit einem Rumänen begann. Wir haben uns Super verstanden und ich würde das Problem darin schon nicht sehen

    LG Natalie

    AntwortenLöschen
  14. Hallo,

    Ich finde man sollte nicht allzu viele Vorurteile haben und der Person gegenüber aufgeschlossen sein, sie erst einmal kennenlernen. Wenn mein/e Bekannte/r das Gute in der Person gesehen hat/sie lieb gewonnen hat, dann kann das sicher auch ich. ;)

    LG,
    Celina J

    AntwortenLöschen
  15. In der Tat kenne ich einige die das gemacht haben und ich habe größten Respekt davor.
    Eine Beziehung entwickelte sich nicht daraus aber mehrmals eine schöne Freundschaft - das kann man doch nur unterstützen ;)

    Liebe Grüße
    Mary

    AntwortenLöschen
  16. Hallo,
    mein Onkel hat einen syrischen Flüchtling bei sich aufgenommen und ihn unterstützt, damit seine Frau und die Kinder nachkommen können. Bis Istanbul hat es die Frau nun geschafft, jetzt wartet sie auf einen Flug nach Deutschland. Das finde ich eine ganz tolle Aktion von meinem Onkel und bin sehr stolz auf ihn.
    Ich habe M. auch kennen gelernt und interessante Gespräche mit ihm geführt.

    lg, Jutta

    AntwortenLöschen
  17. Hey, danke für deinen Beitrag!
    Das ist tatsächlich ein schwieriges, heiß diskutiertes Thema, doch ich fände es wirklich toll, wenn sich jemand in meinem Umfeld dazu bereit erklären würde, einen Flüchtling aufzunehmen. Vor allem fände ich es toll, wenn sich dann eine Beziehungentwickelt, da wir Menschen einfach nicht dafür gemacht sind, ohne Gesellschaft zu sein und uns nur Abneigung gegenüber zu sehen. Ich finde, wir sind verpflichtet und nicht nur das sondern sollten es auch wollen, diesen Menschen zu helfen, die schon so viel Leid ertragen mussten.

    Liebe Grüße
    Ann-Sophie Schnitzler
    annso.schnitzler@online.de

    AntwortenLöschen
  18. Ich fände es toll!
    Eine Beziehung, die aus Hilfsbereitschaft entsteht - das ist doch erstmal ein guter Start!
    Liebe Grüße
    Sarah

    AntwortenLöschen
  19. Hallo :)

    Ich selber habe schon 2 mal einen Flüchtling in meiner Wohnung schlafen lasse. Ich bin jedes mal aufs neue gerührt. Wir (meine ehemalige Mitbewohnerin und ich) haben die beiden bei ehrenamtlichen Arbeiten kennengelernt und ihnen ein Bett und eine warme Dusche angeboten. Einfach mal ohne 20 oder 30 anderen dabei. Sie waren so dankbar, das sie all ihr Taschengeld zusammen gesucht haben um für uns zu kochen. So haben die beiden uns auch beschenkt, obwohl wir das nie von ihnen erwartet haben. Die verschiedenen Geschichten zu hören und auch ein wenig die Sprache zu lernen war wirklich toll. Ich persönlich würde es immer wieder tun.

    Alles Liebe Kaylie

    AntwortenLöschen
  20. Ganz ehrlich. Das wäre toll. Ich selbst habe schon darüber nachgedacht ein Flüchtlingskind bei uns aufzunehmen, aber das gestaltet sich nicht so einfach, auch weil ich selbst berufstätig bin und denke, dass ich dann einfach nicht genügend Zeit investieren kann um mich um dieses Kind zu kümmern und ihm eine Hilfe in der neuen fremden Welt zu sein. Ich finde es toll, wenn Menschen offen sind und anderen helfen und empfinde es als völlig normal, dass sich auch zwischen Deutschen und Flüchtlingen Beziehungen jegelicher Art entwickeln. Warum also nicht im eigenen Freundes- und Bekanntenkreis. Allerdings würde ich schon erwarten, dass die Menschen sich an die hiesigen Lebenssituationen etwas anpassen und nicht einfach ihre alten Vorstellungen und ihr altes Leben hierhin verlagern. Wer nimmt sollte eben auch geben. So funktioniert Gemeinschaft.

    AntwortenLöschen
  21. Hallo Manja,

    ein sehr aktuelles Thema. Bei uns gegenüber wohnen Flüchtlinge und wir sind alle soweit nett zueinander. Ich denke, einen Flüchtling bei sich aufzunehmen und dann darauf eine Beziehung entstehen zulassen, kommt immer auf die Personen drauf an. Hätte ansich aber nichts dagegen. Die Flüchtlinge sollten sich aufjedenfall zu uns anpassen.

    LG Rebecca

    AntwortenLöschen
  22. Hallo Manja,

    das ist wirklich ein brandaktuelles Thema, das sehr viele sehr unterschiedliche Meinungen hervorruft.

    Meine Eltern, vor allem aber meine Mutter ist seit über einem Jahr sehr engagiert in der Flüchtlingshilfe. Den Stein ins Rollen gebracht hat damals unter anderem die Ankündigung, dass schräg gegenüber von meinem Elternhaus eine Flüchtlingsunterkunft eingerichtet wurde, bzw. als dort noch umgebaut wurde (leerstehendes KiTa-Gebäude) schon im Nachbarort einige Flüchtlinge eingezogen sind.

    Dadurch habe ich gelegentlich auch immer wieder Kontakt zu den Geflüchteten gehabt, z.B. indem ich mich einem Lauftreff angeschlossen habe, oder wenn sie bei meinen Eltern zu besuch waren.

    Ich habe sehr positive Erfahrungen gemacht, habe sehr unterschiedliche aber nette Menschen ein klitzekleines Bisschen kennengelernt. Es ist schön zu sehen, dass sie sich gut integrieren, und wie gut man sich inzwischen auf Deutsch unterhalten kann, wo vor nichtmal einem Jahr die Kommunikation noch mit Händen, Füßen und Bruchstücken von Englisch erfolgt ist.

    Natürlich weiß ich auch, dass es dieses Idealbild nicht immer und überall gibt. Dass es Menschen gibt, die sich einfach nicht integrieren wollen und unsere Regeln und Gesetze willentlich nicht befolgen.

    Trotzdem glaube ich, dass man einen guten und wichtigen Grundstein legen kann, indem man sich für die Menschen mit ihrer Fremdenkultur öffnet.

    Aber aufgrund meiner eher positiv geprägten Erfahrungen, würde ich gar kein Problem mit der oben beschriebenen Situation haben. Liebe ist doch immerhin was schönes! :)

    LG, insi

    AntwortenLöschen
  23. Ich persönlich hätte damit kein Problem, es würde wahrscheinlich helfen bei der Integration. Ich hoffe dann aber das es wirklich Liebe ist und keine Zwecksgemeinschaft.
    Meine Freundin ist damit nämlich sehr auf die Nase gefallen. Sie hat sich in einen Flüchtling aus Afrika verliebt, er blieb solange bei ihr bis sie von ihm schwanger war. Kind da , Mann weg.Dafür hat er jetzt lebenslanges Aufenthaltsrecht in Deutschland.
    Sorry, da kommt einem die Galle hoch.
    Das Kind hatte nicht mal die Chance ihn kennenzulernen.

    Über das Thema selber mag man ja gar nicht reden. Zu unterschiedlich sind die Meinungen.

    AntwortenLöschen
  24. Hallo,

    ich fände das auf jeden Fall toll und würde die Person darin unterstützen, da ich eine offene Kultur sehr wichtig finde :)

    LG

    AntwortenLöschen
  25. Hallo Manja,

    das ist ein schwieriges und kontrovers diskutiertes Thema.
    Ich muß zugeben: ich wäre mehr als verwundert. Aber das das jedermanns und -fraus Privatsache ist, wüßte ich nicht, warum ich mich da einmischen sollte.

    Hiermit hüpfe ich in den Lostopf!

    LG KleinerVampir
    (erreichbar bei Lovelybooks)

    AntwortenLöschen
  26. Hallo,
    das ist sehr schwer zu beantworten. ich bin ein sehr offener Mensch und biete meine Hilfe an. Für mich wäre wichtig, dass sich die betreffende Person anpasst, vor allem auch unserer Kultur anpasst, die Sprache versucht zu lernen usw.
    LG Bettina Hertz
    bettinahertz66@googlemail.com

    AntwortenLöschen
  27. gute Frage. Ich lebe hier in einer Gegend, in der auch Flüchtlinge untergebracht sind. Leider sind diese sehr abgeneigt uns Bewohnern gegenüber und wie sagt man so schön: So wie es in den Wald hineinschallt, so schallt es auch hinaus. Aber ich bin mir sicher, auch unter diesen welchen werde sich einige aufhalten, die sicher ganz anders sind und natürlich kann ich mir auch vorstellen, dass man sich in einen Flüchtling verlieben kann, ich glaube das sind auch Menschen :)

    Ganz liebe Grüße
    Jutta

    AntwortenLöschen
  28. Hi Manja,

    das Buch interessiert mich schon seit Längerem. Ich habe schon ein paar Bücher über die Flüchtlingspolitik gelesen, allerdings eher Sachbücher.

    Wenn jemand aus meinem Freundeskreis einen Flüchtling aufnehmen würde, fände ich das sehr interessant und spannend. Ich würde ihn/sie auf jeden Fall auch kennenlernen wollen und helfen, wo es geht. Und eine Beziehung? Wo die Liebe hinfällt. Sowas verurteile ich nicht, ist doch egal bei sowas, wo jemand herkommt. Ich würde nur was sagen, wenn ich wirklich total davon überzeugt wäre, dass die Gutmütigkeit meiner Freundin ausgenutzt wird...

    Liebe Grüße
    Bianca

    AntwortenLöschen
  29. Puh sehr heikle Frage. Wir haben einige Zeit neben einem Flüchtlingsheim gewohnt und diese wurden wie Nachbarn für uns. Besonders den Kindern haben wir gern mal ein paar Süßigkeiten zugesteckt. Wenn jemand mit einem Flüchtling eine beziehung führen möchte, warum auch nicht. Mensch ist Mensch egal ob Flüchtling oder Ansässiger.

    Liebe Grüße Doreen

    AntwortenLöschen
  30. Hallo Manja,

    ich möchte auch gern noch mein Glück für das Buch versuchen - ich habe es schon in der Buchhandlung bewundert und würde es sehr gern in meinem Regal willkommen heißen :)

    Zur Frage: Ich denke, ich würde - auch wenn sich das immer leicht sagen lässt -, eigentlich sehr positiv und höchstens ein kleines bisschen skeptisch reagieren.
    Menschlichkeit ist Menschlichkeit, und wenn jemand einen Fremden bei sich aufnimmt, um ihn aus seiner misslichen Lage zu befreien, ist das vor allem bewundernswert. Wenn sich dann auch noch etwas Persönliches, Schönes wie eine Beziehung entwickeln kann, ist das wunderbar. Sorge hätte ich nur ein wenig wegen der Unterschiede der Kulturen, die sich doch im Zusammenleben oft schwierig gestalten können.

    Liebe Grüße!

    AntwortenLöschen
  31. Wahrscheinlich würde ich zuerst skeptisch reagieren, es ist ja schon was unbekanntes. Ich finde man sollte nicht immer allem so offen begegnen, manchmal ist es besser, erst mal abzuwarten.

    Liebe Grüße,
    Daniela

    AntwortenLöschen

Du möchtest mir einen Kommentar hinterlassen?
Das ist wirklich super!
Ich freue mich immer über deine Meinung!
Vielen lieben Dank!