Samstag, 7. Januar 2017

Gelesen: "Ain't all Silver: Ketten aus Gold" von Amelia Reyns



-          Format: Kindle Edition
-          Dateigröße: 1407 KB
-          Seitenzahl der Print-Ausgabe: 244 Seiten
-          Sprache: Deutsch


 

Durch seine Arbeit als Sicherheitschef der Goldmine Ain't all silver ist es Darren Flax gewohnt, Probleme zu lösen, sobald sie auftreten. Womit er jedoch nicht gerechnet hat, ist, dass seine Chefin ihm die Köchin Kirby Lutresque und deren Sohn Jamie vor die Nase setzt. Denn die beiden wirbeln sein ruhiges Leben gehörig durcheinander.
Nicht nur, dass Kirby so ziemlich alle Wünsche in Darren weckt, die er seit seiner gescheiterten Ehe zu verdrängen versucht. Nein, sie hat auch selbst Probleme, die sie alleine nicht bewältigen kann.
Und plötzlich kommt unter all dem Schutt und der Asche eines vermeintlich kaputten Lebens jener Mann zum Vorschein, den Darren für immer begraben glaubte: ein Held, der eigentlich keiner sein will.
(Quelle: amazon)


Nachdem mir bereits Band 1 der „Ain’t all Silver“ – Reihe sehr gut gefallen hat, war ich gespannt darauf was sich Amelia Reyns wohl in „Ain’t all Silver: Ketten aus Gold“ alles hat einfallen lassen. Das Cover passt wunderbar zum ersten Band und der Klappentext versprach bereits sehr viel.

Darren, der von allen einfach nur D. genannt wird, kannte ich bereits aus dem ersten Teil. Er ist einfach ein sympathischer Kerl. Er ist für die Sicherheit auf „Ain’t all Silver“ zuständig und gibt sich auch gerne mal ziemlich mürrisch. Das ist er aber nicht, denn in Darren steckt ein ganz feiner Kerl, der mein Herz wieder zum Schmelzen gebracht hat.
Kirby ist neu, sie übernimmt ab sofort das Kochen für die Schürfer. Sie ist eine Frau, die sehr viel durchmachen musste. Zuerst erfährt man als Leser nicht was ihr passier ist, nach und nach aber kommt alles ans Licht und ich hätte Kirby gerne mal richtig in den Arm genommen und ihr Mut zugesprochen. Das hat Darren dann übernommen.

Die anderen Charaktere der Geschichte sind zum großen Teil bereits gut bekannt, für Leser die Teil 1 kennen. Man trifft hier wieder auf Jordan, Lock und all die anderen Schürfer. Es gibt aber auch neue Nebenfiguren, wobei Jamie, Kirbys Sohn, schon fast zu den Protagonisten zählt. Er ist ein toller Junge, der sich auf „Ain’t all Silver“ sehr wohl fühlt. Auch zu Darren hat er einen super Draht entwickelt. Und kurzzeitig taucht auch Kirbys Ex-Mann auf, den ich am liebsten auf dem Mond geschossen hätte.

Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar flüssig und ich bin förmlich durch die Geschichte geflogen. Amelia Reyns schreibt wirklich klasse, die Umgebung Alaskas ist bildhaft beschrieben, alles ist vorstellbar.
Geschildert wird das Geschehen aus den Perspektiven von Darren und Kirby. Für beide Sichtweisen hat die Autorin die personale Erzählperspektive verwendet. So blickt man von außen auf das Geschehen und behält immer einen guten Überblick.
Die Handlung hat mich begeistert. Man kann diesen zweiten Teil durchaus auch ohne Kenntnis des ersten Bandes lesen, ich empfehle aber allen „Ain’t all Silver: Herz aus Gold“ vorher zu lesen. Es geht hier wieder spannend zu, man begleitet die Schürfer um Jordan bei ihrer Arbeit und lernt nebenbei wieder sehr viel über das Goldschürfen. Amelia Reyns hat erneut sehr gut recherchiert, das ihr dieses Thema liegt, merkt man einfach. Ins Geschehen eingeflochten sind ebenso erotische und romantische Passagen. Sie passen wunderbar und geben dem Buch diesen gewissen Charme. Es gibt aber auch ein ernstes Thema, das hier im Roman angesprochen wird. Es geht um häusliche Gewalt, darum was eine Frau hier alles ertragen muss und das es sich lohnt sich zu wehren. Dieses Thema ist gewiss nicht leicht, Amelia Reyns hat es aber sehr gut gemeistert.

Das Ende ist perfekt für diese Geschichte. Der Weg dahin war lang, es gab einige Widrigkeiten, die überwunden werden mussten, doch am Ende war ich mehr als zufrieden. Es ist rund und schließt den Roman wunderbar ab.


Zusammengefasst gesagt ist „Ain’t all Silver: Ketten aus Gold“ von Amelia Reyns ein ganz toller zweiter Teil der „Ain’t all Silver“ – Reihe.
Vorstellbar beschriebene glaubhafte Charaktere, ein locker und flüssig lesbarer Stil der Autorin sowie eine Handlung, die zum einem Spannung, Erotik und große Emotionen bereithält, aber auch ein wichtiges Thema der heutigen Gesellschaft anspricht, haben mich begeistert und wunderbar unterhalten.
Wirklich zu empfehlen!



Ich bedanke mich bei der Autorin für das zugesandte Vorab - eBook!


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