Freitag, 6. Januar 2017

Gelesen: "Als die Bücher flüstern lernten" von Felicitas Brandt



-          Format: Kindle Edition
-          Dateigröße: 2512 KB
-          Seitenzahl der Print-Ausgabe: 348 Seiten
-          Verlag: Impress (5. Januar 2017)
-          Sprache: Deutsch


 

**Wenn Feenstaub Geschichten lebendig macht…**
Als Waisenkind hat die 17-jährige Hope schon früh gelernt, niemandem außer sich selbst zu vertrauen. Mit Ausnahme von ihren Büchern natürlich und den Geschichten, die diese ihr zuflüstern. Bis sie eines Nachts in das Haus einer reichen Familie einbricht, um sich in deren riesigen Bibliothek zu bedienen, und bei ihrem Buch-Streifzug auf frischer Tat ertappt wird. Während Hope schon aus reiner Gewohnheit eine Abwehrhaltung gegenüber dem absolut nerdigen, aber zugegebenermaßen ziemlich süßen Jungen einnimmt, scheint dieser alles andere im Sinn zu haben, als sie zu verraten. Doch noch bevor Hope herausfinden kann, was genau es mit diesem Sam auf sich hat, werden sie unverhofft in eines der Bücher hineingezogen und landen… ja, wo eigentlich?
(Quelle: Impress)


Die Autorin Felicitas Brandt war mir vor diesem Roman hier bereits gut bekannt. Umso neugieriger war ich nun auf „Als die Bücher flüstern lernten“, ihr neuestes Werk im Carlsen Label Impress. Der Klappentext und das Cover haben mich sehr angesprochen und so habe ich mich ans Lesen gemacht.

Die Charaktere hat Felicitas Brandt super gezeichnet. Vorstellen konnte ich sie mir alle und auch die Handlungen waren alle nachvollziehbar.
Hope ist 17 Jahre alt und ein Waisenkind. Sie lässt kaum jemanden an sich heran, wirkte manchmal sogar richtig zickig auf mich. Als Leser lernt man damit umzugehen, man kann ihr Verhalten sehr gut verstehen. Ich mochte sie, je weiter ich im Geschehen vorankam.
Sam hat es geschafft, dass ich ihn von Beginn an mochte. Er ist ein richtig liebenswerter, witziger und sehr loyaler Typ, einfach super. Er hat mein Leserherz im Sturm erobert.

Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar leicht und locker lesbar. Ich bin so flott und flüssig durch die Seiten gekommen und hatte unheimlich viel Freude beim Lesen. Die Dialoge zwischen Hope und Sam sind super, herrlich witzig und charmant, so muss es sein. Dadurch wirkte alles richtig lebendig auf mich. Hervorheben möchte ich auch die humorvollen Kapitelüberschriften, man kann so in etwa ahnen was im jeweiligen Kapitel passieren könnte
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Hope. Felicitas Brandt hat hier die Ich-Perspektive gewählt, die ich mehr als passend empfand. So ist man Hope noch näher, lernt sie sehr gut kennen und einzuschätzen.
Die Handlung, einfach klasse. Die Autorin hat hier ganze Arbeit geleistet. Nicht nur das ich durch die Seiten geflogen bin, ich hatte auch wirklich sehr viel Freude bei Lesen. Immer wieder gibt es Anspielungen auf Bücher und Serien, man merkt einfach Felicitas Brandt kennt sich hier sehr gut aus.
Das Thema ist hier gut durchdacht und dementsprechend auch ausgearbeitet. Und es gibt auch eine richtig süße Liebesgeschichte, die sich toll ins Geschehen einfügt.

Das Ende, ich war viel zu schnell da angelangt, ist sehr passend. Es macht das Geschehen rund, schließt es ab. Und dennoch es gibt eine klitzekleine Möglichkeit auf eine Fortsetzung, lesen würde ich sie definitiv.


Alles in Allem ist „Als die Bücher flüstern lernten“ von Felicitas Brandt ein klasse Roman, der mich rundum in seinen Bann ziehen konnte.
Authentische Charaktere, ein leicht und locker lesbarer Stil der Autorin und eine Handlung, die spannend daherkommt, in der Freundschaft eine große Rolle spielt und die einfach viel Lesefreude versprüht, haben mich begeistert und vollends überzeugt.
Wirklich zu empfehlen!




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