Samstag, 14. Januar 2017

Gelesen: "Ava: Tag der Libelle" von Christa Kuczinski



-          Format: Kindle Edition
-          Dateigröße: 1232 KB
-          Seitenzahl der Print-Ausgabe: 437 Seiten
-          Sprache: Deutsch


 

Ava, die 16-jährige Lichtbringerin, die von einem alten Elfenvolk abstammt, entdeckt ihre Gabe, Feuer zu entfachen. Sie begegnet Zack, ihrem verschollenen Freund aus Kindertagen. Gemeinsam sind sie einer Verschwörung ihrer erfolgreichen Väter auf der Spur: Einst sorgten Wissenschaftler auf der Suche nach der Essenz für ewiges Leben dafür, dass Zack und Ava einen besonderen genetischen Code in sich tragen, weshalb eine Geheimorganisation die beiden nun unschädlich machen und ihre außergewöhnliche Gabe um jeden Preis vor der Öffentlichkeit geheim halten will.
(Quelle: amazon)


Nachdem ich bereits „Aberness“ von Christa Kuczinski gelesen und geliebt hatte, war ich wirklich sehr gespannt auf ihren ersten Jugendroman „Ava: Der Tag der Libelle“. Das Cover und auch der Klappentext machten mich ungemein neugierig auf die Geschichte und so begann ich gespannt mit dem Lesen.

Die beiden Protagonisten Ava und Zack haben mir sehr gut gefallen. Beide hat Christa Kuczinski richtig gut gezeichnet und vorstellbar beschrieben.
Ava ist besonders, nicht nur weil sie eine Lumerii ist und dadurch eine besondere Gabe besitzt. Auch sonst ist sie nicht so wie andere. Ava wirkte zu Beginn ein wenig unwissend und etwas verloren auf mich. Immer wenn sie Fragen gestellt hat, wurden diese nur unzureichend beantwrotet. Dann aber lernt sie Zack kennen, eher unfreiwillig, und ganz langsam werden ihre Fragen beantwortet.
Auch Zack ist jemand, der es mir angetan hatte. Als ich erfahren habe wer seine Familie ist war ich wirklich überrascht. Als er und Ava aufeinandertreffen liegt direkt etwas Besonderes in der Luft. Auch Zack ist nicht normal, er hat auch eine Gabe. Zack hat Christa Kuczinski sehr gut beschrieben, so dass ich seine Absichten auch recht schnell verstanden habe.

Es gibt noch eine Vielzahl weitere Charaktere. Hier hat Christa Kuczinski ganze Arbeit geleistet. Es gibt Gute und Böse, man muss aber als Leser erst einmal sortieren.

Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar flüssig und leicht zu lesen. Ich bin wieder einmal durch das Buch gerauscht, habe jede Zeile förmlich aufgezogen und wollte immerzu wissen wie es wohl weitergeht.
Geschildert wird das Geschehen aus der personalen Erzählperspektive. Es gibt hier verschiedene Sichtweisen, so dass die Handlung auch recht komplex und vielsichtig wird.
Die Handlung selbst ist klasse. Es geht hier spannend und sehr interessant zu. Die Gaben, die hier angesprochen werden, fand ich sehr interessant. Aber auch die ganzen politischen Verhältnisse, wer hier wohin gehört und wer hier welche Absichten hat, es wirkt zunächst undurchsichtig aber nach und nach lichten sich die Fragen. Bereits nach kurzer Zeit war ich komplett im Geschehen abgetaucht und war immerzu gespannt was weiter passieren würde.

Das Ende hat mich überzeugt. Irgendwie ist es abgeschlossen, es gibt aber genug Potential für Band 2. Wann dieser erscheint ist noch nicht klar, ich hoffe es wird nicht allzu lange dauern.


Zusammengefasst gesagt ist „Ava: Der Tag der Libelle“ von Christa Kuczinski ein Roman, der mich von Beginn an begeistert hat.
Die glaubhaften vorstellbar gezeichneten Charaktere, ein flüssig und leicht zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die spannend und sehr vielsichtig gehalten ist, haben mich auf ganzer Linie überzeugt und wunderbar unterhalten.
Absolut zu empfehlen!



Ich bedanke mich bei der Autorin für das eBook!


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