Dienstag, 17. Januar 2017

Gelesen: "Das Spiel des Grafen (Lisbetta 1)" von Tanja Penninger



-          Format: Kindle Edition
-          Dateigröße: 1957 KB
-          Seitenzahl der Print-Ausgabe: 377 Seiten
-          Verlag: Dark Diamonds (30. Dezember 2016)
-          Sprache: Deutsch


 

**Entdecke eine magische Welt voller Geheimnisse**
Als Lisbettas Herrin und beste Freundin Marjan erfährt, dass sie bald an einen Grafen von hohem Stand verheiratet wird, ist ihre Freude zunächst einmal groß. Schon lange hat sich die Adelstochter ausgemalt, welch attraktivem Mann sie einst gehören wird. Aber bereits beim ersten Treffen zeigt sich, dass ihr zukünftiger Gemahl so gar nicht ihren Vorstellungen entspricht. Lediglich ihre Dienerin Lisbetta ist von dem mysteriösen Fremden fasziniert, der seine Abende lieber am Schachbrett als in Gesellschaft verbringt. Durch einen geheimen Ort erfährt sie mehr über die Vergangenheit des Grafen und entdeckt, dass magische Wesen nicht nur in Büchern zu finden sind. Doch das wird ihr bald zum Verhängnis. Denn ehe sie sich versieht, spielt Lisbetta die Hauptrolle in einem Meer aus Lügen, Intrigen und dunkler Gefühle…
(Quelle: Dark Diamonds)


Der Roman „Das Spiel des Grafen“ stammt aus der Feder der Autorin Tanja Penninger. Es ist der erste Band der „Lisbetta – Reihe“ und ich wurde hier ganz besonders vom Cover angesprochen. Doch auch der Klappentext versprach viele tolle Lesestunden und so begann ich neugierig mit dem Lesen.

Die Charaktere dieser Geschichte sind der Autorin sehr gut gelungen. Sie sind alle sehr gut ausgearbeitet und jeden kann man sich richtig gut vorstellen.
Lisbetta mochte ich von Beginn an sehr gerne. Sie ist eine starke junge Frau, die neugierig ist aber zum Teil auch sehr impulsiv handelt. Und Lisbetta denkt immer an ihre Freundin Marjan.
Marjan soll mit einem Grafen verheiratet werden. Allerdings war mir Marjan nicht unbedingt sympathisch. Ich empfand sie ein wenig zu eingebildet.
Der Graf wirkte mysteriös auf mich. Er ist um einiges älter als Marjan und erst nach und nach kommen seine Geheimnisse ans Licht.

Die anderen Figuren, wie beispielsweise die Schwester des mysteriösen Grafen, sind der Autorin soweit auch ganz gut gelungen. Sie passen gut zueinander und sind vorstellbar beschrieben.

Der Schreibstil der Autorin hat mir richtig gut gefallen. Sie schreibt flüssig wobei es zum Teil schon recht altertümlich wirkte.
Die Handlung selbst hat mich begeistert. Es geht spannend zu, Geheimnisse müssen hier gelüftet werden. Hinzu kommt der eher recht düstere Touch im Geschehen. Wer hier mit viel Fantasy rechnet, den muss ich leider enttäuschen. Es gibt zwar ab und zu die Erwähnung von Drachen, diese nehmen aber keinerlei Einfluss auf das Geschehen. Das fand ich schon schade. Trotzdem aber wollte ich weiterlesen, denn mich interessierte wie es sich mit dem Grafen weitergehen würde.

Das Ende ist ziemlich offen. Da es sich hierbei aber um den ersten Teil einer Reihe handelt darf man gespannt sein ob die offenen Fragen bereits im zweiten Teil geklärt werden.


Alles in Allem ist „Das Spiel des Grafen (Lisbetta 1)“ von Tanja Penninger ein richtig tolles Debüt der Autorin und gleichzeitig Auftakt der Reihe.
Gut gezeichnete Charaktere, ein recht angenehm zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die spannend gehalten ist, allerdings ohne Fantasy auskommt, haben mir hier unterhaltsame Lesestunden beschert und machen neugierig auf Band 2.
Durchaus lesenswert!




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Du möchtest mir einen Kommentar hinterlassen?
Das ist wirklich super!
Ich freue mich immer über deine Meinung!
Vielen lieben Dank!