Sonntag, 22. Januar 2017

Gelesen: "Das Versprechen der Wüste" von Katherine Webb



-          Gebundene Ausgabe: 544 Seiten
-          Verlag: Diana Verlag (14. November 2016)
-          Sprache: Deutsch
-          ISBN-10: 3453291840
-          ISBN-13: 978-3453291843
-          Originaltitel: The English Girl


 

Oman 1958: Voller Erwartungen bricht die britische Archäologin Joan Seabrook mit ihrem Verlobten Rory in die arabische Welt auf. Endlich wird sie ihr großes Idol, die betagte Entdeckerin Maude Vickery, treffen. Doch die Ankunft ist ernüchternd: Das Land befindet sich im Krieg, Maude reagiert abweisend und auch Rory zieht sich zunehmend von Joan zurück. Erst der britische Kommandant Charles Elliot nimmt sich ihrer an und legt ihr die prächtige Welt des Orients zu Füßen. Bis sie ein folgenschweres Versprechen gibt. Ein Versprechen, das Joan mitten hineinzieht in die gefährlichen Geheimnisse der Wüste …
(Quelle: Diana Verlag)


„Das Versprechen der Wüste“ stammt aus der Feder der Autorin Katherine Webb. Für mich war dies der erste Roman der Autorin. Angesprochen vom tollen Cover und dem vielversrpechend klingenden Klappentext machte ich mich daran ins Geschehen abzutauchen.

Es gibt hier zwei Protagonisten in diesem Buch. Zum einen ist es Maude und dann begleitet man als Leser auch noch Joan. Die beiden leben in unterschiedlichen Zeiten. Beide sind sehr gut beschrieben.
Joan ist jemand, die eher unschuldig und richtig liebenswert auf mich wirkte. Mit der Zeit aber wird sie stärker und entwickelt sich zu einer entschlossenen Frau, die es mir echt angetan hatte
Von Maude lernt man zwei Seiten kennen. Zum einen als junge Frau und dann später im hohen Alter. Auch sie ist wirklich interessant beschrieben, so dass ich sie mir vorstellen konnte.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und gut zu lesen. Es gibt hier immer Kapitelüberschriften, so dass man als Leser immer genau weiß an welchem Ort und zu welcher Zeit man sich befindet. Somit ist auch immer alles schlüssig und verständlich geschrieben.
Erzählt wird das Geschehen, wie bereits erwähnt, auf zwei Zeitebenen. Zum einen ist es Joans Geschichte im Jahr 1958 und dann gibt es noch den Strang von Maude im Jahr 1909. Beide Stränge laufen zunächst parallel, werden dann aber sehr gekonnt miteinander verknüpft.
Das Geschehen selbst hat mich sehr beeindruckt. Es ist eine Geschichte, die sehr lebhaft und vorstellbar erzählt wird. Ich konnte mir so zum Beispiel die Wüste ganz wunderbar vorstellen.
Die Rolle der Frau Anfang des 20. Jahrhunderts wird hier sehr gut wiedergegeben. Zudem geht es sehr spannend und richtig abenteuerlich zu. Ich empfand es toll zu lesen wie sowohl Joan als auch Maude ihren Weg finden und diesen dann gehen.

Das Ende ist gelungen. Es macht diesen Roman rund und schließt ihn richtig gut ab. Im Nachwort erklärt die Autorin an welchen historischen Personen sie sich orientiert hat, was ich persönlich sehr aufschlussreich empfand.


Zusammenfassend gesagt ist „Das Versprechen der Wüste“ von Katherine Webb ein Roman, der mich mit seinem Setting vollkommen für sich gewinnen konnte.
Starke, gut beschriebene Charaktere, ein flüssig und sehr angenehm zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die auf zwei Zeitebenen erzählt wird und ein der es spannend und ja auch abenteuerlich zugeht, haben mir wunderbare Lesestunden beschert und mich begeistert.
Absolut zu empfehlen!



Mein Dank geht an den Verlag für das zugesandte Rezensionsexemplar!


1 Kommentar:

  1. Oh auf diese Rezension hatte ich mich schon sehr gefreut. Und du machst mich so neugierig auf das Buch.
    Du bist echt ein fleißiges Lesebienchen! :)

    Liebe Grüße und noch einen schönen Abend
    Ulrike

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