Dienstag, 31. Januar 2017

Gelesen: "Im Land des ewigen Frühlings" von Christine Lind



-          Taschenbuch: 408 Seiten
-          Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (29. November 2016)
-          Sprache: Deutsch
-          ISBN-10: 1539826740
-          ISBN-13: 978-1539826743

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Würdest Du für Deine Familie die wahre Liebe aufgeben? 1902: Auf der Reise nach Guatemala kreuzen sich schicksalhaft die Wege der selbstbewussten Margarete und der zaghaften Elise. Während Margarete es kaum erwarten kann, zu ihrer heimlichen Liebe Juan zurückzukehren, fürchtet Elise sich vor dem Unbekannten. Gemeinsam entdecken die jungen Frauen auf den Pfaden der Maya, was im Leben wirklich zählt: Der Mut, ihrem Herzen zu folgen. Über 100 Jahre später: Nach dem bitteren Scheitern ihrer Ehe findet Isabell Trost in den bewegenden Tagebüchern ihrer Ururgroßmutter. Ihre Spurensuche führt sie zu Fabian, dem Chef einer Bremer Kaffeerösterei. Ist auch er bereit, sich den Geheimnissen der Vergangenheit zu stellen? Eine emotionale Familiensaga vor der mystischen Kulisse des Maya-Landes, die von der Kraft der Liebe und der Schönheit des eigenen, mutigen Lebens erzählt. Der neue Roman der Autorin des Bestsellers „Im Schatten der goldenen Akazie“.
(Quelle: amazon)


Bisher kannte ich noch keinen Roman von Christine Lind. Daher war ich nun echt neugierig auf „Im Land des ewigen Frühlings“ aus ihrer Feder. Der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden und so begann ich gespannt mit dem Lesen.

Als Leser trifft man hier auf facettenreiche und vielseitig gezeichnete Charaktere, die in zwei Zeitenebenen zu Hause sind.
Im Jahr 1902 sind es Elise und Margarete. Sie befinden sich gemeinsam auf einem Schiff nach Guatemala. Sie werden Freunde, obwohl sie aus total verschiedenen Familien kommen. Margarete ist auf dem Weg zurück zu ihrer Familie und zu ihrer großen Liebe Juan. Doch ihr Vater hat ganz andere Pläne mit ihr. Sie soll die Kaffeefinca ihres Vaters retten, indem sie einen reichen Mann heiratet. Elise ist das ganze Gegenteil von ihr. Sie hat bisher bei ihren Großeltern gelebt und soll nun zurück zu ihren Eltern. Diese wollen mit ihr gemeinsam auf eine Expedition gehen. Ich empfand beide Frauen auf ihre Weise sehr sympathisch und vorstellbar.
Im Jahr 2016 trifft man als Leser auf Isabell. Gerade erst hat sie sich getrennt und ist nun bei ihrer Großmutter. Diese möchte die Geschichte ihrer Großmutter Elise aufschreiben und Isabell soll ihr helfen. Bei der Recherche lernt Isabell Florian kennen, den Urenkel von Margarete. Auch Isabell und Florian sind sympathisch gestaltet und ich konnte sie mir gut vorstellen.

Neben den genannten Charakteren hat die Autorin noch weitere ins Geschehen eingebracht. Auch sie sind gut gelungen und ich konnte die Handlungen verstehen und nachvollziehen.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr angenehm zu lesen. Ich bin sehr zügig durch das Geschehen gekommen und konnte gut folgen. Durch die Jahreszahlen über den jeweiligen Kapiteln ist es auch einfach nachzuvollziehen wo man sich als Leser gerade befindet.
Geschildert wird das Geschehen auf zwei Zeitebenen. Bei beiden hat Christine Lind die personale Erzählperspektive verwendet. Somit blickt man von oben auf das Geschehen und behält einen guten Überblick.
Die Handlung selbst ist toll. Es ist sehr interessant Isabell auf ihrer Recherche zu begleiten. Gleichzeitig verfolgt man als Leser auch das Jahr 1902, erfährt wie es den beiden Frauen so ergangen ist. Der historische Aspekt rund um die Maya ist sehr gut ins Geschehen eingearbeitet- Es ist alles verständlich. Außerdem lernt man als Leser auch noch ein tolles Land kennen, Guatemala. Diese Kulisse ist gut gewählt und sehr schön beschrieben.

Das Ende hat mir persönlich sehr gut gefallen. Es passt hier sehr gut zur Gesamtgeschichte, alles ergibt einen Sinn. Der Schluss rundet das Geschehen sehr gut ab.


Alles in Allem ist „Im Land des ewigen Frühlings“ von Christine Lind ein Roman, der sehr interessant gehalten ist und vor einer vorstellbaren Kulisse spielt.
Sympathisch gezeichnete Charaktere, ein angenehm zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die spannend und vielseitig gehalten ist, haben mir hier unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!



Ich bedanke mich bei der Autorin für das zugesandte Taschenbuch!


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