Donnerstag, 12. Januar 2017

Gelesen: "Lost in Strange Eyes" von Johanna Danninger


-          Dateigröße: 3678 KB
-          Seitenzahl der Print-Ausgabe: 540 Seiten
-          Verlag: Dark Diamonds (30. Dezember 2016)
-          Sprache: Deutsch


 

**Wenn deine Liebe das Schicksal der Welt bestimmt...**
Die 19-jährige Meyruka wurde ihr ganzes Leben auf einen möglichen Krieg vorbereitet. Niemand ist so kampferprobt, willensstark und unbeugsam wie sie. Als die feindlichen Mächte schließlich ihre Welt übernehmen, ist sie bereit. Zusammen mit den besten Kämpfern baut die junge Rebellin eine Untergrundorganisation auf, die nur ein Ziel verfolgt: ihre Heimat zurückzuerobern. Doch dann kommt alles anders. Meyruka gerät in die Fänge ihrer Feinde – und trifft auf Captain Syn Leroi, den kytharischen Offizier mit den bernsteinfarbenen Augen…
(Quelle: Dark Diamonds)


Ich kannte Johanna Danninger bereits von einer anderen Reihe, die mir bisher sehr gut gefällt. Daher war ich sehr gespannt auf „Lost in Strange Eyes“ aus ihrer Feder. Der Klappentext versprach bereits sehr viel und so begann ich neugierig mit dem Lesen.

Die Charaktere haben mir wirklich sehr gut gefallen. Sie wirken alle glaubhaft und man kann die Handlungen nachvollziehen.
Meyruka ist eine starke junge Frau. Sie weiß ziemlich genau was sie will und lässt sich davon auch nicht abbringen. Ich mochte sie wirklich sehr gerne leiden.
Syn Leroi ist ein Taorak. Eigentlich sind das ja diejenigen, die Menschen versklaven, die sie unterjochen. Doch Syn ist anders. Er muss sich jeden Tag Problemen stellen, die seiner Andersartigkeit mit sich bringen. Und eben diese Probleme sind  nicht gerade leicht. Er entwickelt sich im Verlauf der Handlung und wuchs mir immer mehr ans Herz.
Die Liebesgeschichte zwischen Syn und Meyruka hat mir wirklich sehr gut gefallen. Sie entwickelt sich im Verlauf der gesamten Geschichte langsam und stetig. Die beiden müssen sich erst einmal darüber klar werden.

Die Nebencharaktere sind ebenso wirklich gut gestaltet. Sie tragen zur Geschichte bei, sind wirklich gut gezeichnet und ich wollte sie nicht missen.

Der Schreibstil der Autorin ist absolut top. Sie hat es geschafft und mich von Anfang an mit ihrer Geschichte gefesselt. Ich bin sehr flüssig durch die Seiten gekommen und war komplett in ihrem Bann.
Geschildert wird das Geschehen aus der personalen Erzählperspektive. So schaut man von außen auf das Geschehen herab und behält einen wirklich guten Überblick.
Die Handlung selbst ist spannend gehalten. Man taucht direkt von Anfang an ab, es ist abwechslungsreich und sehr interessant gestaltet. Immer wieder gibt es Wendungen, die Dinge in vollkommen neuem Licht erscheinen lassen. Es gibt keinerlei Langeweile, immer passiert etwas und ich war einfach total begeistert.

Das Ende hat mir sehr gefallen. Es gibt hier Wendungen, die mich berührt haben und die vollkommen zur Gesamtgeschichte passen. Dieser Schluss beendet das Buch sehr passend und macht es letztendlich rund.


Letztlich gesagt ist „Lost in Strange Eyes“ von Johanna Danninger ein gelungener Roman, der Science-Fiction mit Fantasy und Romance vereint.
Die sympathisch gestalteten Charaktere, ein fesselnder flüssig lesbarer Stil der Autorin und eine Handlung, die von Anfang bis Ende spannend ist und immer wieder Wendungen beinhaltet, die nicht vorhersehbar sind, haben mich wirklich begeistert und überzeugt.
Sehr zu empfehlen!




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Du möchtest mir einen Kommentar hinterlassen?
Das ist wirklich super!
Ich freue mich immer über deine Meinung!
Vielen lieben Dank!