Dienstag, 24. Januar 2017

Gelesen: "Pala. Verlorene Welt" von Marcel van Driel

Achtung:
Dies ist der 3.Teil einer Reihe!
Die Rezension kann Spoiler enthalten!



-          Taschenbuch: 336 Seiten
-          Verlag: Oetinger Taschenbuch (14. Oktober 2016)
-          Sprache: Deutsch
-          ISBN-10: 3841504566
-          ISBN-13: 978-3841504562
-          Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 - 15 Jahre
-          Originaltitel: Uitgeverij De Fontein


 

Wenn ein Spiel Realität wird und die Welt bedroht. Iris darf die Insel Pala zum ersten Mal verlassen und wird von Mr Oz auf eine riskante Mission geschickt. Zusammen mit Alex soll sie Computersysteme hacken. Denn Mr Oz steht kurz vor dem Ziel – schon bald will er die Welt beherrschen. Wird es Iris mit Hilfe ihres Bruders Justus gelingen, ihn zu stoppen? Und auf wessen Seite steht Alex, der Sohn von Mr Oz und der Junge, in den Iris verliebt ist?
(Quelle: Oetinger Taschenbuch)


Bereits der erste und zweite Teil dieser Reihe konnten mich mit ihrer Spannung überzeugen. Nun also hielt ich Band 3, der den Titel „Pala. Verlorene Welt“ trägt, in meinen Händen und war wirklich gespannt was mich hier wohl erwarten würde. Der Klappentext jedenfalls versprach mir sehr viel.

Die Entwicklung der Charaktere bis zu diesem Teil empfand ich als sehr realistisch und glaubhaft. Besonders bei Iris ist diese sehr spürbar. Sie lässt sich auch in diesem Band nicht von ihrem Weg abbringen und beweist, dass sie einen sehr starken Willen hat. Sie sucht sich immer einen Weg und ist dabei auch bereit Opfer zu bringen.
Doch nicht nur bei Iris merkt man, dass es mit Voranschreiten der Handlung Veränderungen gibt, auch bei Alex und den anderen vorkommenden Charakteren ist es spürbar. Sie alle hat Marcel van Driel sehr gut beschrieben und deren Handlungen sind nachvollziehbar und verständlich.

Der Schreibstil des Autors ist gewohnt flüssig und leicht zu lesen. Man wird direkt zu Beginn wieder in die Handlung hineingezogen und verfolgt das Geschehen gefesselt.
Die Handlung selbst beginnt, wie auch die beiden Vorgänger, mit einer kleinen Zusammenfassung der Geschehnisse. Somit ist der Einstieg recht einfach und gelingt problemlos.
Im gesamten Buch herrscht eine gewisse Grundspannung vor. Diese spürt man als Leser immer. Allerdings bleiben hier leider oftmals die Emotionen auf der Strecke. In den Vorgängern waren sie immer vorhanden, hier habe ich sie oftmals vergeblich gesucht.
Im Verlauf der Handlung hatten sich bereits einige Fragen gebildet, die bisher nicht beantwortet wurden. Und auch in Band 3 kamen neue Fragen auf, bei denen ich auf Antworten hoffte. Es gab Wendungen, die für mich unvorhersehbar waren. Man erfährt in diesem Teil auch einiges über die wahren Absichten von Mr Oz.

Das Ende ist gut so wie es ist. Und auch wenn das Nachwort des Autors sich so anhört als ob „Pala“ abgeschlossen wäre, es gibt offene Fragen. Und ich bin mehr als froh, dass es schon recht bald einen vierten Teil geben wird, der dann hoffentlich meine Fragezeichen auflöst.


Zusammengefasst gesagt ist „Pala. Verlorene Welt“ von Marcel van Driel ein dritter Teil, der nicht ganz an die beiden Vorgänger anknüpfen kann.
Charaktere, die sich merklich weiterentwickelt haben, ein leicht und flüssig lesbarer Stil des Autors sowie eine Handlung, die spannend gehalten ist, in der mir aber ein wenig die Emotionen gefehlt haben und in der es nach wie vor einige offene Fragen gibt, haben mich trotz allem sehr gut unterhalten.
Durchaus lesenswert!



Mein Dank geht an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!


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