Mittwoch, 11. Januar 2017

Gelesen: "Phase Null - Die Auserwählten: Das Prequel zur Maze Runner-Trilogie" von James Dashner



-          Gebundene Ausgabe: 440 Seiten
-          Verlag: Chicken House (25. November 2016)
-          Sprache: Deutsch
-          ISBN-10: 3551520771
-          ISBN-13: 978-3551520777
-          Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 13 Jahren


 

Du weißt, was im Labyrinth, in der Brandwüste und der Todeszone passiert ist?
Ganz sicher nicht!
Sie sind die Auserwählten. Dazu erkoren, eine Welt zu retten, die längst verloren scheint. Sie sind die Zukunft der Menschheit und ihre einzige Hoffnung. Das glauben sie zumindest. Denn noch ahnen sie nichts von geheimen Allianzen, schockierenden Geheimnissen und unverzeihlichen Lügen.
Sie wissen nur, dass sie von ANGST auf die erste Phase des Experiments vorbereitet werden.
Das macht die Auserwählten zu Freunden – und damit beginnt der Verrat an Thomas.
Der krönende Abschluss der Bestseller-Serie!
(Quelle: Chicken House)


„Phase Null – Die Auserwählten“ stammt aus der Feder des Autors James Dashner. Es ist die Vorgeschichte zur „Maze-Runner-Trilogie“ und man sollte diese Trilogie vor diesem Buch gelesen haben. Anders würde man sich nur selbst Spoilern.

Es gibt hier, wie sollte es auch anders sein, ein Wiedersehen mit Thomas. Er ist hier noch jünger als in der Trilogie, wurde gerade erst von seinen Eltern getrennt und zu „Angst“ gebracht. Er ist hier zum Teil doch noch recht naiv gezeichnet. Klar er ist jung aber trotzdem. Seine Entwicklung ist nachvollziehbar beschrieben, allerdings es gab Szenen wo er mich nicht so für sich gewinnen konnte.

Die anderen Charaktere sind Lesern der Trilogie auch bereits gut bekannt. Man erfährt auch bei ihnen wie es ihnen vorher so ergangen ist. Allerdings ein paar von ihnen bleiben in meinen Augen doch recht blass.

Der Schreibstil des Autors ist genretypisch flüssig und lässt sich gut lesen. James Dashner schreibt zudem sehr detailliert und bildhaft, so dass die Szenen vor dem Auge des Lesers zum Leben erwachen.
Geschildert wird das Geschehen aus der Sichtweise von Thomas. Hierfür wurde hier in diesem Buch die personale Erzählperspektive verwendet. Man schaut also von außen auf das Geschehen hinab.
Die Handlung selbst ist realistisch und auch spannend gehalten. Immer wieder gibt es aber auch sehr ruhige Passagen, in denen sich die Geschichte leider ein wenig zieht.
Man sollte aber die „Maze-Runner-Trilogie“ vorher gelesen haben, denn sonst sind Spoiler möglich. Es gibt hier Hintergrundinformationen zur Trilogie, damals entstandene Fragen werden hier geklärt, man versteht nun alles besser.

Das Ende dieser Vorgeschichte ist soweit ganz gut. Es passt zur Geschichte, auch wenn hier und da noch einige Dinge offen geblieben sind.


Alles in Allem ist „Phase Null – Die Auserwählten“ von James Dashner eine sehr gute Dystopie, die sehr gut als Ergänzung zur „Maze-Runner-Trilogie“ funktioniert.
Gut gezeichnete Charaktere, ein genretypisch angenehm lesbarer Stil des Autors sowie eine Handlung, die zwar durchaus spannend gehalten ist, leider aber auch ein paar recht langwierige Passagen enthält, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!



Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!


1 Kommentar:

  1. Ich finde die Filme ja so genial und möchte auch unbedingt mal die Bücher lesen. Habe mal gelesen, dass die Story im Film anders ist als in den Büchern. Deine Info dieses Buch erst nach der Trilogie zu schmökern ist ein toller Hinweis.
    Schöne Rezi. :)

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