Donnerstag, 26. Januar 2017

Gelesen: "Wenn ich dich nicht erfunden hätte" von Julia Dibbern



-          Format: Kindle Edition
-          Dateigröße: 897 KB
-          Seitenzahl der Print-Ausgabe: 253 Seiten
-          Verlag: Ink Rebels (1. Januar 2017)
-          Sprache: Deutsch


 

Alles davor ließ sich irgendwie noch logisch erklären – aber das hier?! Konnte man wirklich einen Menschen … erschaffen? Einfach dadurch, dass man sich ihn ausdachte? Und der lief dann quicklebendig durch die Gegend?
Seit sie sich erinnern kann, schreibt Leo Geschichten.
Eines Tages steht der Junge vor ihr, den sie sich wieder und wieder ausgedacht hat. Seelenverwandtschaft, ganz klar. Nur leider hat sie beim Erfinden ein paar Kleinigkeiten übersehen.
(Quelle: Ink Rebels)


Bisher kannte ich noch kein Buch aus der Feder von Julia Dibbern. Nun bot sich mir die Chance ihren Jugendroman „Wenn ich dich nicht erfunden hätte“ zu lesen und ich war extrem neugierig darauf. Anhand von Cover und Klappentext hatte ich eine gewisse Vorstellung von der Geschichte und war nun richtig gespannt darauf was mich wirklich erwarten würde.

Leo, die Protagonistin dieser Geschichte, ist richtig klasse. Sie war mir auf Anhieb super sympathisch. Sie wirkte so echt, so glaubhaft auf mich, ich hatte wirklich das Gefühl sie würde real existieren. Leo ist 18 Jahre alt und schreibt für ihr Leben gerne Geschichten. Sie ist jung, mutig und ja einfach toll. Bisher hat sie nur ihren engsten Freunden ihre Geschichten anvertraut. Was ich auch sehr gut verstehen konnte Leos Nachbarn machen ihr ganz schön zu schaffen. Eine Lösung muss also her.
Für diese Lösung ist Loris zuständig. Als er auftaucht gerät Leos Leben ganz schön in Wallungen. Ich mochte ihn und auch Leo mag ihn richtig gerne. Die beiden sind sich sehr vertraut. Als Leser merkt man aber irgendwie stimmt hier war nicht.
Beide Charaktere haben es mir echt angetan, Julia Dibbern hat sie authentisch und vorstellbar beschrieben.

Der Schreibstil der Autorin ist einzigartig, einfach richtig klasse. Ich bin förmlich durch die Seiten geflogen. Julia Dibbern schreibt jugendlich leicht und locker, das Ende war hier schneller erreicht als ich es selbst wollte.
Die Handlung ist top. Ich würde hier immer wieder sehr überrascht. Mal geht es humorvoll zu, dann tauchen plötzlich eher düstere Szenen auf und an wieder anderen Stellen wurde es mit einem Mal magisch. Der Einstieg gelingt hier mühelos, man ist sofort mittendrin statt nur dabei.
Je weiter man vorankommt desto spannender wurde es hier. Es gibt hier aber auch ernstere Themen, die eingearbeitet sind. Welche das sind, als Leser erfährt man es erst im Verlauf der Handlung. Diese Dinge wirken sich nochmals ganz anders auf das Geschehen aus, bringen verschiedene Entwicklungen, die man so nicht erwartet.

Das Ende hat mich absolut überrascht und ja ich finde es auf jeden Fall sehr passend gewählt. Es macht die Geschichte richtig schön rund, schließt sie perfekt ab. Ich war am Ende jedenfalls mehr als zufriedengestellt.


Abschließend gesagt ist „Wenn ich dich nicht erfunden hätte“ von Julia Dibbern ein Jugendroman, der sich ganz anders entwickelt als erwartet.
Vorstellbare sehr sympathische Charaktere, ein jugendlich leicht zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die spannend gehalten ist aber auch ernstere Passagen beinhaltet, haben mich wunderbar unterhalten und unheimlich begeistert.
Unbedingt lesen!



Ich bedanke mich bei der Autorin für ihr eBook!


1 Kommentar:

  1. Huhu Manja,
    vielen Dank für diese Rezension. Das Cover hatte mich erst auch angetan, aber irgendwie wurde ich mit dem Klappentext nicht warm. Durch deine Rezension habe ich so einen kleinen Eindruck bekomme und bin echt überrascht. Ich schaue mal, wie es sich entwickelt und lese noch einpaar mehr Rezensionen, denn es klingt wirklich interessant!

    Liebe Grüße
    Tanja aus dem Bücherpalast

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