Freitag, 17. Februar 2017

Gelesen: "Chosen 1: Die Bestimmte" von Rena Fischer



-          Format: Kindle Edition
-          Dateigröße: 3643 KB
-          Seitenzahl der Print-Ausgabe: 464 Seiten
-          Verlag: Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH (17. Januar 2017)
-          Sprache: Deutsch

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Zwei verfeindete Clans, die sie auf ihre Seite ziehen wollen.
Ein Internat für Schüler mit außergewöhnlichen Fähigkeiten, das ihr vorkommt wie ein Gefängnis.
Und ein Junge, den sie mehr liebt, als es gut für sie ist.
Zwischen Liebe und Verrat, Lüge und Verschwörung muss Emma die Wahrheit finden.
So schnell wie möglich, sonst werden sie sie kriegen. Und töten.
(Quelle: Planet!)


„Chosen 1: Die Bestimmte“ stammt aus der Feder von Rena Fischer. Es ist das Debüt der Autorin und ich wurde hier als erstes sehr vom Cover angesprochen. Aber auch der Klappentext klang letztlich sehr interessant und so begann ich neugierig mit dem Lesen.

Die hier dargestellten Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Emma ist 16 Jahre alt und eigentlich führt sie ein ganz normales Leben. Zumindest soweit das möglich ist, denn Emma ist eine Emotionentaucherin. Sie hat also telekinetische Fähigkeiten, die sie allerdings verstecken muss. Emma muss leider einen schweren Schicksalsschlag hinnehmen und ab da ändert sich ihr Leben. Sie geht ab sofort auf ein Eliteinternat, wo sie sich aber nicht mehr verstellen muss. Die Schüler besitzen ebenfalls außergewöhnliche Fähigkeiten. Emma ist eine sympathische Protagonistin. Ihre offene Art lässt sie authentisch wirken und bringt sie dem Leser noch viel näher.

Neben Emma gibt es noch eine Reihe andere Charaktere, die mir ebenso sehr gut gefallen haben. Besonders in Erinnerung sind mir die beiden männlichen Figuren Aiden und Jared. Sie sind grundverschieden und richtig toll beschrieben. Außerdem gibt es dann noch Emmas Vater und noch andere, die der Geschichte ihren Charme geben.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig, obwohl ich mich erst einmal etwas daran gewöhnen musste. Er ist etwas ungewöhnlich aber nach einigen Seiten ging es dann wirklich gut voran. Die Kapitel sind recht kurz und es gibt hier keinerlei Übergänge.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Emma. Die Autorin hat hierfür die Ich-Perspektive verwendet. Diese passt unheimlich gut, denn so wächst Emma dem Leser noch mehr ans Herz.
Die Handlung selbst hatte es mir sehr angetan. Es geht spannend und sehr emotional zu. Allerdings, die Rückblicke in die Vergangenheit, entziehen dem Geschehen immer wieder die aufgebaute Spannung. Mich haben sie ein wenig gestört.
Die von der Autorin geschaffene Welt selbst hat mir sehr gefallen. Die Fähigkeiten sind jetzt nicht unbedingt neu aber Rena Fischer hat sie trotzdem sehr gut beschrieben. Sie sorgen für Abwechslung und ich fand sie zudem faszinierend.

Das Ende ist leider kein richtiges Ende. Okay, es war zu erwarten aber trotzdem dieser Cliffhanger macht einen echt fertig. Der finale Teil dieser Dilogie soll im Herbst 2017 erscheinen und ich bin bereits jetzt schon gespannt.


Zusammengefasst gesagt ist „Chosen 1: Die Bestimmte“ von Rena Fischer ein wirklich sehr guter Auftakt der Dilogie und zugleich Debüt der Autorin.
Gut beschriebene Charaktere, ein etwas gewöhnungsbedürftiger Stil der Autorin, der nach einer kurzen Zeit aber locker lesbar ist und eine Handlung, die spannend gehalten und vielerlei Emotionen beinhaltet, haben mich hier sehr gut unterhalten und machen Lust auf mehr.
Durchaus lesenswert!




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