Samstag, 18. Februar 2017

Gelesen: "Das Schicksal der Talente - Prequel (Die Talente-Reihe)" von Mira Valentin



-          Format: Kindle Edition
-          Dateigröße: 2792 KB
-          Seitenzahl der Print-Ausgabe: 390 Seiten
-          Verlag: Impress (2. Februar 2017)
-          Sprache: Deutsch



**Die größte Liebe führt zur größten Rache…**
Der 17-jährige Jakob ist der geborene Anführer. Niemand kann seinem Charisma widerstehen, denn zu führen ist sein »Talent«. Fast ein ganzes Jahr musste vergehen, bis ihm eine eigene Talente-Truppe zugewiesen wurde, aber nun ist es soweit und das nicht zu knapp. Denn im Feindeslager der Faune hat sich eine rebellische Gruppe abgezweigt, deren Ziel es ist, so viele Talente wie möglich auszuschalten. Bald befindet sich Jakob in einem direkten Frontalkampf mit Levian, einem ihrer Anhänger. Doch beide haben eine gravierende Schwäche: Bei Levian ist es die Liebe zu seiner Gefährtin Morgana. Bei Jakob ist es die erzkonservativ erzogene Sektentochter Marie, für die er gegen alle Regeln mehr empfindet als es ein Anführer jemals tun sollte…
(Quelle: Impress)


Nachdem ich „Die Talente-Reihe“ von Mira Valentin gelesen und geliebt habe stand für mich sehr schnell fest auch das Prequel „Das Schicksal der Talente“ muss ich lesen. Das Cover passt sehr gut zu den Neuen von Impress und der Klappentext versprach mir sehr spannende Lesestunden. Also machte ich mich neugierig ans Lesen.

Bei den Charakteren ist es wie nach Hause kommen. Man trifft auf altbekannte Figuren, die mir während der Reihe bereits sehr ans Herz gewachsen sind.
Man trifft so zum Beispiel auf Jakob, den Anführer oder auch Levian. Beide lernt man als Leser von einer komplett anderen Seite kennen. Ich empfand dies als wirklich interessant, denn eigentlich sind sie sich gar nicht mal so unähnlich. Aber nun ja, das Ergebnis ist ja gut bekannt.
Es kommen aber auch Neue vor. So beispielsweise Marie oder auch Morgana. Marie ist absolut sympathisch. Sie ist eine echte Kämpferin. Morgana hingegen mochte ich rein gar nicht. Sie wirkte auf mich sehr gemein und hinterhältig.

Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar flüssig und bin wieder einmal komplett durch die Seiten gerauscht. Ich ist einfach klasse was Mira Valentin sich hier wieder hat einfallen lassen.
Geschildert wird das Geschehen sowohl aus Jakobs als auch aus Levians Sichtweise. So blickt man als Leser in beider Gedanken und Gefühle und lernt sie noch viel besser kennen. Diese Perspektive lässt so manches in anderem Licht erscheinen.
Die Handlung ist wirklich Hammer. So klasse, gefühlvoll und emotional. Man fiebert als Leser mit den Charakteren mit. Genauso wie man mitweint und mithofft. Quasi erst himmelhochjauchzend und dann wieder zu Tode betrübt. Mira Valentin hatte mich von Beginn an, ich war gefesselt, vollkommen drin im Geschehen. Und habe Jakob und Levian nochmal neu kennengelernt, obwohl ich beide bereits gut kannte.
Mir wurde empfohlen dieses Prequel erst nach der Reihe zu lesen. Ich denke aber es geht auch anders herum. Das Prequel kann sehr gut als Einstieg herhalten

Das Ende hat es wirklich in sich. Hier fügt sich alles, es passt, wackelt und hat Luft. Viele Dinge erscheinen nun in anderem Licht. Ich finde den Schluss sehr gut gemacht.


Insgesamt gesehen ist „Das Schicksal der Talente“ von Mira Valentin ein Prequel der Reihe, das man gelesen haben sollte.
Charaktere, die zum einen bekannt sind, hier aber in anderem Licht erscheinen aber auch Neue, die sich wunderbar einfügen, ein wunderbar flüssiger leiht zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die mir als Leser so einiges abverlangt hat, haben mich begeistert und geflasht.
Unbedingt lesen!




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