Dienstag, 21. Februar 2017

Gelesen: "Im Blut ein Schwarzbär (Heart against Soul 4)" von Anika Lorenz

Achtung:
Dies ist der vierte Teil der Reihe!
Die Rezension kann Spoiler enthalten!



-          Format: Kindle Edition
-          Dateigröße: 3644 KB
-          Seitenzahl der Print-Ausgabe: 263 Seiten
-          Verlag: Impress (2. Februar 2017)
-          Sprache: Deutsch



**Folge dem Jagdinstinkt der Bären…**
Nach allem, was geschehen ist, will Emma nur noch weg, den Schmerz hinter sich lassen und neu anfangen. Bei ihren Freunden in New York scheint ihr genau das zu gelingen. Endlich kann sie wieder frei atmen – auch wenn sie von den Gefühlen, die sie zu verdrängen versucht, immer wieder eingeholt wird. Dass es so aussieht, als hätte Nate sich für eine Andere entschieden, und dann auch noch Liam unerwartet vor ihrer Tür steht, macht es Emma nicht gerade einfacher. Nur mühsam lernt sie, dass es egal ist, wie weit sie davonläuft, denn ihre Vergangenheit wird stets ein Teil von ihr sein…und sie birgt noch viele Geheimnisse!
(Quelle: Impress)


Nachdem ich bereits die ersten 3 Teile der „Heart against Soul“ – Reihe aus der Feder von Anika Lorenz gelesen und gemocht habe, war ich nun sehr gespannt auf den vierten Teil „Im Blut ein Schwarzbär“. Das Cover passt sehr gut zu den Vorgängern und der Klappentext machte mich sehr neugierig. Somit begann ich sehr gespannt mit dem Lesen.

Die Protagonisten sind hier natürlich bereits bekannt. Und wow, sie haben sich sowas von weiterentwickelt. Wahnsinn, was sich Anika Lorenz da ausgedacht hat. Jede Handlung ist hier nachvollziehbar und verständlich.
In Emma konnte ich mich hier erneut sehr gut hineinversetzen. Manche Handlung von ihr ist vielleicht nicht gut aber nun gut sie handelt nun mal so. Emma steht mit beiden Beinen auf dem Boden und ist vielleicht manchmal ein wenig zu gutgläubig, ja fast schon naiv. Im Vergleich zu Band 1 hat ist sie aber merklich gereift, erwachsener geworden. Einige ihrer Entscheidungen, die sie treffen muss, sind weiß Gott nicht leicht, doch Emma meistert sie.
Ebenfalls wieder dabei sind Nate und Liam. Sie sind Teil der Dreiecksgeschichte, die sich hier aber ganz langsam auflöst. Auch die beiden mochte ich wieder sehr gerne.

Die Nebenfiguren sind der Autorin ebenso richtig gut gelungen. Sie sind alle facettenreich und vielseitig gezeichnet, jeder von ihnen gehört dazu und darf einfach nicht fehlen.

Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt flüssig und leicht zu lesen. Anika Lorenz hat mich hier erneut von Beginn an abgeholt und ich habe diesen Teil in einem Rutsch gelesen.
Die Handlung selbst schließt sich an das bisherige an. Ich war gefesselt, es geht hier richtig spannend zu. Ich habe mitgefiebert und mitgelacht. Ich war richtig drin, war traurig oder auch mal wütend, das gesamte Spektrum der Gefühle wird hier angesprochen. Es gibt hier sehr viele unerwartete Dinge, Wendungen die mich überrascht haben. Dieser vierte Teil ist wirklich der bisher Beste der Reihe.

Das Ende hat mich vollkommen unerwartet getroffen. Ich habe mit allem gerechnet aber nicht damit. Nun muss Band 5 ganz schnell kommen, ich bin so neugierig darauf wie die Reihe zu Ende geführt wird.


Abschließend gesagt ist „Im Blut ein Schwarzbär“ von Anika Lorenz eine Fortsetzung der „Heart against Soul“ – Reihe der Autorin, die mich absolut geflasht hat.
Charaktere, die mir sehr ans Herz gewachsen sind und sich hier merklich weiterentwickelt haben, ein locker leicht zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die alles Bisherige übertrifft und deren Ende mich vollkommen unerwartet getroffen hat, haben mich wunderbar unterhalten und absolut gefesselt.
Sehr zu empfehlen!




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