Mittwoch, 29. März 2017

Gelesen: "Das wilde Leben der Jessie Jefferson" von Paige Toon

Achtung:
Dies ist der zweite Teil einer Reihe!
Die Rezension kann Spoiler enthalten!



·         Broschiert: 304 Seiten
·         Verlag: HarperCollins (5. Dezember 2016)
·         Sprache: Deutsch
·         ISBN-10: 3959670680
·         ISBN-13: 978-3959670685
·         Originaltitel: I Knew You Were In Trouble



Kaum hat Jessie die Neuigkeit verdaut, dass Rockstar-Legende Johnny Jefferson ihr echter Dad ist, steht ihre Welt Kopf! Ständig lauern ihr Papparazzi auf und sie kann keinen Schritt mehr ohne Bodyguard machen. Zum Glück steht der gut aussehende Tom ihr in diesem Chaos bei, und ihre Beziehung wird immer intensiver. Aber plötzlich taucht der heiße Gitarrist Jack, den Jessie bereits abgeschrieben hatte, wieder in ihrem Leben auf. Doch welchem der beiden Jungs ihr Herz gehört, ist nicht einzige schwierige Entscheidung, die sie treffen muss …
(Quelle: HarperCollins)


Nachdem mir der erste Band bereits richtig gut gefallen hat stand nun der zweite Teil „Das wilde Leben der Jessie Jefferson“ aus der Feder von Paige Toon. Das Cover passt sehr gut zum ersten Teil und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden.

Die Charaktere dieser Handlung waren mir schon gut bekannt. Besonders Jessie wurde mir hier mit jedem Wort immer sympathischer. Sie entwickelt sich wirklich gut und vor allem nachvollziehbar. Sie muss nun immer wieder Entscheidungen treffen, die ihr nicht unbedingt leicht fallen. Zudem ist Jessie sehr ehrlich und konsequent in dem was sie macht. Sie zieht die Dinge durch, komme was wolle. Als Leser merkt man Jessie wird hier mehr und mehr erwachsen.
Tom ist hier in diesem Teil richtig präsent. Er ist Jessies Vertrauter, er steht ihr zur Seite. Tom ist ganz normal, er verbringt gerne Zeit mit Jessie, ist für sie da.
Ja und dann gibt es noch Jack. Während Tom in London ist, ist Jack in Amerika. Zu Anfang ist Jack nicht unbedingt so präsent, mit der Zeit aber hat er mehr und mehr Auftritte.

Neben den drei genannten gibt es noch andere Nebenfiguren. Diese konnte mich auch ziemlich von sich überzeugen, jeder von ihnen gibt der Geschichte neue Impulse.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und wirklich gut zu lesen. Ich bin sehr locker durch die Seiten gekommen, konnte sehr gut folgen und alles nachvollziehen.
Die Handlung beginnt eher ruhig. Die Autorin schafft es hier die Ereignisse des ersten Teils einfließen zu lassen, so dass man ohne Probleme wieder ins Geschehen findet. Allerdings baut sich die Spannung erst nach und nach auf.
Es ist eine Dreiecksgeschichte, es ist etwas kompliziert, doch gerade das macht dieses Buch in meinen Augen aus. Es geht hier sehr emotional zu, die Gefühle sind zu spüren. Es gibt auch ein paar Überraschungen, Wendungen mit denen ich gerechnet habe.

Das Ende hat mich auf jeden Fall überrascht. Ich habe mit allen gerechnet nur nicht damit. S ist logisch und ich empfand es auch als passend.


Zusammengefasst gesagt ist „Das wilde Leben der Jessie Jefferson“ von Paige Toon ein zweiter Teil, der nicht ganz an Band 1 rankommt.
Charaktere, die sich gut entwickelt haben, ein leicht und flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die emotional gehalten ist und die auch zu überraschen weiß, haben mich hier sehr gut zu unterhalten gewusst.
Durchaus lesenswert!



Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!


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