Donnerstag, 23. März 2017

Gelesen: "Feuer und Feder" von Kathy MacMillan



-          Gebundene Ausgabe: 496 Seiten
-          Verlag: Gulliver von Beltz & Gelberg (1. März 2017)
-          Sprache: Deutsch
-          ISBN-10: 3407747969
-          ISBN-13: 978-3407747969
-          Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
-          Originaltitel: Sword and Verse


Als die Sklavin Raisa zur Tutorin ausgebildet werden soll, kann sie es kaum fassen, denn Lesen und Schreiben ist im Königreich Qilara nur der Oberschicht vorbehalten. Gemeinsam mit Kronprinz Mati lernt sie nun die schwierigen Zeichen der Hohen Schrift, mit der man in Kontakt zu den Göttern treten kann. Die beiden kommen sich dabei näher als erlaubt und verlieben sich ineinander. Aber dann fordern Rebellen Raisas Unterstützung. Sie ist hin und her gerissen zwischen der Treue zu Mati und dem Wunsch, ihrem unterdrückten Volk zu helfen. Schon der kleinste Fehltritt könnte ihren Tod bedeuten.
(Quelle: Beltz & Gelberg)


Der Jugendroman „Feuer und Feder“ stammt aus der Feder der Autorin Kathy MacMillan. Es ist das erste Jugendbuch der Autorin, das mich direkt vom Cover her sehr angesprochen hat. Auch der Klappentext klang sehr vielversprechend und so begann ich neugierig mit dem Lesen.

Die Charaktere dieser Geschichte hier haben mir gut gefallen. Es gibt hier Götter und Menschen gleichermaßen, ich persönlich empfand die Menschen als interessanter beschrieben.
Raisa gefiel mir sehr gut. Sie ist eine Sklavin, würde aber gerne mehr in ihrem Leben erreichen. Die Freiheit ist für sie der größte Wunsch. Als sie zur Tutorin aufsteigt hat sie alle Möglichkeiten, kann alles machen was sie möchte. Doch genau diese Stellung macht ihr zu schaffen, denn sie nimmt eine ganz bestimmte Position ein. Im Verlauf der Handlung macht Raisa eine enorme Entwicklung durch. Ich mochte sie von ihrer Art her sehr gerne.
Mati ist sehr abenteuerlustig und ziemlich tough. Er ist ein Rebell, dem man das aber nicht unbedingt ansieht. Auch ihn mochte ich wirklich gerne.

Es gibt, wie bereits erwähnt, noch andere Charaktere und auch Götter im Geschehen. Sie alle sind interessant beschrieben und wirkten auf mich glaubhaft.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr leicht und locker. Man kommt, nach kurzer Eingewöhnung, richtig gut durch die Seiten des Buches und kann gut folgen.
Die Handlung hat mich zunächst ein wenig verwirrt. Mir gelang der Einstieg ins Geschehen nicht auf Anhieb. Es gab so viele neue Dinge zu entdecken, zu verstehen, da musste ich mich erst einmal zurecht finden. Hinzu kam die Vielzahl an Namen. Nach ein paar Seiten aber war ich drin und konnte mich dem Sog der Geschichte nicht mehr entziehen.
Es geht hier sehr spannend zu und auch von der Idee her gefiel mir das Geschehen sehr gut. Die von der Autorin geschaffene Welt ist interessant und sehr fantastisch gehalten. Besonders die verschiedenen Schriftzeichen haben mich hier sehr fasziniert. Ins Geschehen eingebaut ist auch eine Liebesgeschichte, die mir ebenso richtig gut gefallen hat. Sie ist aber nicht nur schön, sondern auch sehr gefährlich.

Das Ende dieses Jugendromans ist sehr flott und spannend gestaltet. Mir persönlich hat es sehr gut gefallen. Alle offenen Fragen werden beantwortet und der Roman ist abgeschlossen und rund.


Insgesamt gesagt ist „Feuer und Feder“ von Kathy MacMillan ein Jugendroman, der in einer sehr schönen fantastischen Welt spielt.
Gut gestaltete Charaktere, ein, nach kurzer Eingewöhnungszeit, flüssig und leicht lesbarer Stil der Autorin sowie eine Handlung, die spannend gehalten ist und in der man als Leser auch eine Liebesgeschichte findet, haben mir wirklich unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!



Ich bedanke mich beim Beltz & Gelberg Verlag und Blogg dein Buch für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!


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