Montag, 27. März 2017

Gelesen: "Kein Himmel ohne Sterne" von Michelle Schrenk



-          Format: Kindle Edition
-          Dateigröße: 2084 KB
-          Verlag: Canim Verlag; Auflage: 1 (25. März 2017)
-          Sprache: Deutsch
-          Seitenzahl der Printausgabe: 196 Seiten

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Emma Morgen führt ein glückliches Leben, bis ein Schicksalsschlag alles durcheinanderwirbelt. Bei Nacht und Nebel verlässt sie ihre Heimatstadt, ihr altes Leben und ihre große Liebe Jannik, in der Hoffnung, neu anfangen zu können.
Jahre später führt ihr Weg sie zurück an den Ort, wo sich damals alles verändert hat, und die Schatten der Vergangenheit holen Emma erneut ein. Dabei begegnet sie auch dem Mann wieder,
den ihr Herz nie vergessen konnte.
Kann die Liebe alte Wunden überwinden?
(Quelle: amazon)


Bisher konnte mich Michelle Schrenk mit ihren Romanen immer überzeugen. Nun durfte ich „Kein Himmel ohne Sterne“ aus ihrer Feder lesen und ich war sehr gespannt darauf was mich hier wohl erwarten würde. Das Cover hat mir sofort angesprochen und auch der Klappentext versprach mir sehr viel.

Emma war mir von Anfang an sehr sympathisch. Sie scheint glücklich zu sein, lebt in Berlin und in Alex hat sie einen richtig guten Freund gefunden. Dann aber wird sie durch ein Ereignis wieder in ihre Vergangenheit katapultiert. Sie kehrt in ihre Heimatstadt Nürnberg zurück und erst dort merkt sie wirklich wohin ihr Herz gehört. Ich mochte Emmas Veränderung sehr gerne, wie sie von Seite zu Seite immer mehr wusste was sie wirklich will.
Jannik gefiel mir auch richtig gut. Er ist Emmas ehemaliger Verlobter. Die beiden waren mal richtig glücklich, wollten ihr Leben miteinander verbringen, miteinander alt werden. Dann aber geschah etwas, was beiden den Boden unter den Füßen wegriss. Jannik ist ein herzensguter Mensch. Er ist immer positiv eingestellt, auch wenn alles noch so traurig ist.

Die Nebenfiguren, wie beispielsweise Emmas guter Freund Alex, haben mir auch wirklich gut gefallen. Sie runden das Bild der Charaktere dieser Geschichte richtig gut ab.

Der Schreibstil der Autorin hat mich von Anfang an gepackt. Ich war in einem regelrechten Lesewahn, bin durch die Seiten gerauscht, habe alles um mich herum vergessen. Michelle Schrenk schreibt flüssig und leicht verständlich.
Die Handlung, oh ja, was soll ich da zu sagen. Mir hat sie unheimlich gut gefallen. Es ist irgendwie eine Reise in die Vergangenheit von Emma, obwohl sie im hier und jetzt spielt. Als Leser wird man mitgerissen und kann sich dem Bann der Handlung nicht entziehen. Emma lernt hier sehr viel über sich selbst, sie begreift mit der Zeit immer mehr wo ihr Herz hingehört. Zwei Ereignisse öffnen ihr die Augen, zeigen ihr den richtigen Weg. Und ganz ehrlich, bitte Taschentücher bereit halten. Ich habe echt geheult, mich hat es emotional richtig gepackt.
Es ist eine Liebesgeschichte, die mir noch lange in Erinnerung bleiben wird. Es geht aber auch um Trauer, Glück, das man erkennt was einem wirklich gut tut.

Das Ende hat mir persönlich richtig gut gefallen. Es passt einfach, macht die Handlung rund, schließt sie ab. Und der Epilog setzt dem ganzen einen richtig guten Schlusspunkt.


Kurz gesagt ist „Kein Himmel ohne Sterne“ von Michelle Schrenk ein Roman, der mich emotional komplett mitgerissen hat.
Liebenswert gezeichnete Charaktere, ein leicht und sehr flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die sich mit mehreren Themen des Lebens befasst und die sowohl richtig schön aber auch sehr traurig gehalten ist, haben mich begeistert und auf ganzer Linie überzeugt.
Unbedingt lesen!



Ich danke der Autorin für das Vorab - eBook!


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