Donnerstag, 23. März 2017

Gelesen: "Wiedersehen in Red Oak Mountain" von Marla Grey



-          Format: Kindle Edition
-          Dateigröße: 1395 KB
-          Seitenzahl der Print-Ausgabe: 294 Seiten
-          Verlag: Forever (13. Januar 2017)
-          Sprache: Deutsch



Olivia Harrison hat ihr Kunststudium, ihre Freunde und ihre Familie zurückgelassen, um mit ihrer dreizehn Monate alten Tochter Mayla ein neues Leben im beschaulichen Red Oak Mountain in Iowa zu beginnen. Ihr Wunsch von einem eigenen Atelier ist dadurch in unerreichbare Ferne gerückt. Trotz nächtlicher Alpträume und Schlafmangel schafft sie es, ihre Vergangenheit vor ihren neuen Freunden geheim zu halten. Sie trifft sich sogar mit dem charismatischen Surfer Nat, obwohl seine Zuneigung sie zunächst ängstigt. Doch dann erfährt Olivia durch einen Anruf, dass ihre Großmutter gestorben ist. Um ihren Bruder zu unterstützen, muss sie in ihre alte Heimat zurück, wo sie ihrer Vergangenheit nicht länger entkommen kann …
(Quelle: Forever)


Der Roman „Wiedersehen in Red Oak Mountain“ stammt von der Autorin Marla Grey. Es ist das Debüt der Autorin und ich wurde hier besonders vom Cover angesprochen. Aber auch der Klappentext versprach mir sehr viel und so begann ich neugierig mit dem Lesen.

Ich gestehe mit Olivia hatte ich ein paar Probleme. Irgendwie konnte sie mich zu Beginn nicht wirklich von sich überzeugen. Da gab sich als sie begann sich zu öffnen, als sie endlich mehr von sich preisgab. Da wuchs sie mir nach und nach immer mehr ans Herz und wurde mir sympathisch. Ihre Vergangenheit hat mich mitgenommen und bewegt.

Auch die anderen Charaktere, wie beispielsweise Raoux und Jenna, deren Vergangenheit ebenfalls nicht gerade leicht ist, haben mir gut gefallen. Nur mit einem hatte ich arge Probleme, Jason. Ihn mochte ich rein gar nicht.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und gut zu lesen. Ich bin recht flott durch die Seiten gekommen und konnte gut folgen.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Olivia. Hierfür hat die Autorin die Ich-Perspektive verwendet, die in meinen Augen auch sehr gut passt.
Die Handlung konnte mich soweit von sich überzeugen. Es geht spannend und sehr emotional zu. Marla Grey widmet sich hier einem Thema, das nicht oft ausgesprochen wird. Es hat mich bewegt und nachdenklich gestimmt.
Leider aber gibt es im Geschehen ein paar doch sehr langatmige Passagen, die mich im Lesefluss gebremst haben. Das finde ich etwas schade, denn hätte die Autorin ihre Geschichte die gesamte Zeit über flott durchgezogen, es hätte ein richtiger Pageturner werden können.

Das Ende passt ganz gut zur Gesamtgeschichte. Allerdings mir persönlich ist es etwas zu offen gehalten. Ich hätte mir hier eine klare Linie gewünscht.


Alles in Allem ist „Wiedersehen in Red Oak Mountain“ von Marla Grey ein wirklich guter Debütroman, der mich bis auf Kleinigkeiten wirklich gut unterhalten hat.
Gut ausgearbeitete Charaktere, ein angenehm zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die mich bis auf ein paar langatmige Szenen doch bewegen konnte und nachdenklich bestimmt hat, haben mir sehr unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!




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