Freitag, 31. März 2017

Gelesen: "Without Worlds" von Kerstin Ruhkieck



-          Format: Kindle Edition
-          Dateigröße: 2641 KB
-          Seitenzahl der Print-Ausgabe: 350 Seiten
-          Verlag: Dark Diamonds (31. März 2017)
-          Sprache: Deutsch



**Die Liebe stirbt zuletzt…**
Die 21-jährige Clara ist eine der wenigen Überlebenden einer untergegangenen Welt. Zusammen mit dem letzten Rest der Bevölkerung lebt sie im einzigen Gebäude, das nach der großen Erderschütterung stehen blieb: ein ehemaliges Luxushotel, das einsam in den Himmel hinaufragt und von todbringenden Kreaturen umzingelt ist. Als »roter Engel« ist es ihre trostlose Aufgabe, regelmäßig das Bett mit einem ihr zugewiesenen Mann zu teilen und dessen Nachkommen auszutragen. Bis eines Tages ein neuer Überlebender zum Teil der Gemeinschaft wird und ihr Leben eine Kehrtwendung nimmt…​
(Quelle: Dark Diamonds)


Von Kerstin Ruhkieck kenne ich bereits andere Geschichten. Nun ist ihr neuestes Werk „Without Worlds“ im Carlsen Imprint Dark Diamonds erschienen und ich war sehr neugierig auf dieses Buch. Der Klappentext versprach mit ungewöhnliche und spannende Lesestunden und auch das Cover weckte große Erwartung in mir.

Die hier vorkommenden Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Die Autorin versteht es, dass sie lebendig werden, sie sind sehr gut beschrieben.
Clara übt ihren Job als „Roter Engel“ aus. Allerdings ist es für sie nicht gerade eine Freude, sie muss immer wieder mit sich kämpfen um sich hinzugeben. Bereits als Kind hat sie erfahren, dass Gefühle nicht gut sind, als sie bemerkt, dass ihr Bruder ihr nicht egal ist. So stumpft Clara ab. Auf mich wirkte sie zudem als hätte sie keinen Lebenswillen mehr. Alles ist unwichtig für sie. Ihre Psyche ist sehr angeknackst. Clara ist richtig gut gezeichnet, ich konnte sie mir sehr gut vorstellen.
Kian macht auf Anhieb viel Eindruck auf Clara. Er ist es der sie am Leben hält, der sie verändert. Er hat überlebt, kommt von außerhalb der Zuflucht. Woher ist aber nicht bekannt. Leider erfährt man auch sonst nicht so viel über Kian, daher ist es sehr schwierig sich eine konkrete Meinung über ihn zu bilden.

Es gibt noch andere Charaktere im Geschehen. Manch einer von ihnen ist interessant, andere wiederum nicht so besonders. Es gibt leider nicht viele Informationen, was man aber mitbekommt ist sehr spannend.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr einnehmend und fesselnd. Ich wurde, je weiter ich vorankam, immer mehr in den Bann des Geschehens gezogen. Kerstin Ruhkieck schreibt flüssig und gut lesbar.
Die Handlung ist sehr dystopisch und ja sie ist anders. Anders als alles was ich bisher gelesen habe. Die Autorin hat alles sehr gut durchdacht, es wirkt komplex aber nicht unübersichtlich. Im Gegenteil, ich war richtig gehend fasziniert von dem was ich da gelesen habe.
Die Menschheit wurde hier arg verringert, es gibt eine Zuflucht, wo es klare Regeln gibt. Und eine klare Struktur innerhalb der restlichen Bewohner. Diese Struktur ist interessant aber auch beängstigend.
Das Setting ist sehr bedrückend und das gesamte Geschehen ist sehr spannend aufgebaut. Ich musste hier unbedingt erfahren wie es weitergeht.

Das Ende dieser Geschichte ist richtig spannend. Es hat mich gepackt und nicht mehr losgelassen. In meinen Augen passt es super und gibt der Geschichte letztlich nochmals den „Kick“.


Zusammengefasst gesagt ist „Without Worlds“ von Kerstin Ruhkieck ein packender dystopischer Roman, der mich gefesselt hat.
Vorstellbar gestaltete Charaktere, ein mitreißender Stil der Autorin und eine Handlung, die ziemlich ungewöhnlich und sehr spannend gehalten ist, haben mich wunderbar unterhalten und mehr als überzeugt.
Sehr zu empfehlen!





1 Kommentar:

  1. Danke für die tolle Rezension. So habe ich noch mehr Lust auf dieses Buch bekommen =)

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