Freitag, 14. April 2017

Gelesen: "Fenrir: Weltenbeben" von Asuka Lionera



-    Format: Kindle Edition
-    Dateigröße: 3065 KB
-    Seitenzahl der Print-Ausgabe: 800 Seiten
-    Verlag: Drachenmond Verlag (25. März 2017)
-    Sprache: Deutsch

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»Wir leben in der Dunkelheit und warten auf den einen Tag, an dem wir endlich strahlen können.«
Für die ehrgeizige Archäologie-Absolventin Emma zählt nach der Trennung von ihrem Ex nur eins: die finanzielle Unabhängigkeit. Von der ist sie jedoch durch die schlecht bezahlten Praktikantenjobs meilenweit entfernt.
Während einer Expedition auf einer isländischen Vorinsel wird sie von ihrem Ausgrabungsteam getrennt und trifft auf den mysteriösen Mann Wulf, dessen Erscheinung nicht ganz menschlich ist, und sie sofort fasziniert. Emma wittert ihre Chance, mit Wulf eine sensationelle Entdeckung gemacht zu haben, die ihr die Türen zur Welt der reichen und erfolgreichen Wissenschaftler öffnen wird. Doch auf die Gefühle, die der seltsame Fremde in ihr hervorruft, ist sie nicht vorbereitet.
Als Emma schließlich erkennt, wer Wulf wirklich ist, gerät nicht nur ihre Welt ins Wanken. Ohne es zu ahnen, gerät sie zwischen die Fronten eines uralten Krieges, und schnell lernt sie, dass nicht jeder, der in der Dunkelheit kämpft, gleichzeitig ein Schurke ist.
(Quelle: Drachenmond)


Die Autorin Asuka Lionera konnte mich mit ihren bisherigen Romanen jeweils begeistern. Nun durfte ich ihr neuestes Werk „Fenrir: Weltenbeben“ lesen und ich war unheimlich gespannt wohin mich die Reise hier wohl führen würde. Das Cover ist richtig toll und der Klappentext versprach mir spannende Lesestunden.

Emma, die Protagonistin hier, mochte ich ziemlich gerne. Archäologie ist ihr Ding, doch wirklich gut bezahlte Jobs bekommt sie nicht. Sie ist ein wenig vorlaut und plappert drauf los ohne groß nachzudenken. Genau das aber macht sie wirklich sympathisch. Ihre Gedanken sind durchaus sehr interessant, allerdings dreht sie sich hier immer wieder im Kreis. Was mich an ihr fasziniert hat ist ihre Stärke und ihr Mut, sie lässt sich nicht unterkriegen.

Die Nebencharaktere dieser Geschichte sind der Autorin auch richtig gut gelungen. Hier gibt es sowohl Gute als auch Böse, man kann sie auch gut unterscheiden. Jeder von ihnen bringt persönliche Eigenarten mit, die ihn ausmachen.

Der Schreibstil der Autorin gefällt mir mit jedem Buch, das ich von ihr lese, immer besser. Man merkt Asuka Lionera entwickelt sich immer weiter. Ich kam hier sehr flüssig und locker durch die Geschichte, konnte ohne Probleme folgen.
Die Handlung beginnt etwas verhalten. In meinen Augen ist dieser Beginn aber genau richtig und es dauert auch nicht sonderlich lange bis sich die Spannung immer weiter steigert. Die Geschichte ist eine wirklich tolle Mischung aus realem Leben und Fantasy. Die geschaffene Welt ist sehr anschaulich und detailliert beschrieben, man fühlt sich als Leser wirklich wohl.
Was mir richtig gut gefallen hat, Asuka Lionera deutet hier immer wieder auf bestimmte Filme in der Handlung hin, diese Anspielungen sind wirklich unterhaltsam und gut gemacht.

Das Ende kam, trotz der 800 Seiten, schneller als ich es erwartet habe. Mir gefiel es gut, es passt wunder zur hier vorhandenen Geschichte. Mich hat es wirklich zufriedengestellt.


Alles in Allem ist „Fenrir: Weltenbeben“ von Asuka Lionera ein Fantasyroman, der mich richtig fesseln konnte.
Vorstellbare sehr gut gezeichnete Charaktere, ein leicht und flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die in einer sehr gut beschriebenen Welt spielt und deren Spannungskurve mich immer mehr in ihren Bann zog, haben mir wunderbare Lesestunden beschert und mich wirklich überzeugt.
Wirklich zu empfehlen!



Ich bedanke mich bei der Autorin für das bereitgestellte eBook!


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