Mittwoch, 19. April 2017

Gelesen: "Göttliches Vermächtnis: Band 1: Tochter des Lichts" von Kathrin Buschmann



-    Taschenbuch: 376 Seiten
-    Verlag: Skandor Verlag (1. Dezember 2015)
-    Sprache: Deutsch
-    ISBN-10: 3981732413
-    ISBN-13: 978-3981732412
-    Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren



Das Schicksal der Sterblichen Welt liegt in den Händen der Halbgötter Tayla und Elozar: Zwischen den verfeindeten Ländern Lorolas und Kratagon droht ein zerstörerischer Krieg auszubrechen. An den Halbgöttern ist es, diesen Krieg zu vereiteln und ein Fortbestehen des wahrenden Friedens zu sichern.
Durch ein magisches Amulett auserwählt, muss die junge Tayla lernen, mit ihrer Bestimmung zu leben, denn sie bedeutet gleichzeitig Fluch und Segen. Der halbgöttliche Löwe Elozar steht dabei treu an ihrer Seite. Doch die verhängnisvolle Liebe zu einem Fremden, den seine Herkunft zu ihrem Feind macht, stellt ihr Schicksal auf eine harte Probe. Wird es den Halbgöttern dennoch gelingen, die finsteren Mächte Kratagons zu bezwingen? 
(Quelle: Homepage der Autorin)


Bisher kannte ich die Autorin Kathrin Buschmann noch nicht. Nun ergab sich mir die Chance ihren Fantasyroman „Göttliches Vermächtnis: Tochter des Lichts“ aus ihrer Feder zu lesen. Es handelt sich hierbei um den ersten Teil der 4-teiligen „Göttliches Vermächtnis“ – Reihe. Das Cover ist sehr gut gelungen und auch der Klappentext versprach mir richtig tolle Lesestunden. Also machte ich mich auf und begann mit dem Lesen.

Die Charaktere dieser Geschichte sind in meinen Augen richtig gut gezeichnet. Sie alle sind detailliert beschrieben und wirkten auf mich glaubhaft.
Tayla weiß zu Anfang nicht das sie eine Halbgöttin ist. Sie lebt im Lorolas Wald, gemeinsam mit dem Löwen Elozar. Auch er ist halbgöttlich, und immer an Taylas Seite. Zu Anfang ist sie eher unerfahren und vielleicht auch ein wenig naiv. Doch Tayla wird zunehmend stärker und lernt immer mehr dazu. Sie entwickelt sich immer mehr, ihre Persönlichkeit reift immer mehr. Mir gefiel sie unheimlich gut, ich konnte ihre Handlungen nachvollziehen und ja, ich mochte sie richtig gerne.

Neben Tayla gibt es noch andere Personen, die mir ebenso richtig gut gefallen haben. Sie unterstützen Tayla, stehen ihr bei. Bei manch einem weiß man noch nicht was in ihm steckt, das, so hoffe ich, wird sich aber in den Folgebänden ändern.

Der Schreibstil der Autorin ist außergewöhnlich. Ich bin sehr flüssig durch die Seiten gekommen, es liest sich leicht und locker. Zudem beschreibt Kathrin Buschmann die Umgebung sehr bildhaft und somit vorstellbar. Da ist Kopfkino garantiert.
Die Handlung hat mich sehr fasziniert. Sie ist durchweg spannend und immer wieder gibt es Überraschungen, die ich nicht erwartet habe. Neben Spannung findet man als Leser auch Action und Abenteuer, Tayla und Elozar erleben hier sehr viel. Aber auch Emotionen sind hier viele zu finden. Ich konnte sie nachempfinden, sie kamen bei mir an.
Die von der Autorin geschaffene Welt ist sehr fantastisch und ich habe mich hier sehr wohl gefühlt. Man merkt, Kathrin Buschmann hat sich hier viele Gedanken gemacht, wie sie bekannte Fantasyelemente und neue Dinge zusammensetzt.

Das Ende ist gelungen und hat mich überzeugt. Es bleiben hier einige Fragen offen, von denen ich hoffe, dass sie in den Fortsetzungen zu einer Antwort kommen.


Alles in Allem ist „Göttliches Vermächtnis: Tochter des Lichts“ von Kathrin Buschmann ein rundum gelungener Auftaktband der 4-teiligen „Göttliches Vermächtnis“ – Reihe.
Vorstellbar ausgearbeitete Charaktere, ein flüssig und leicht zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die spannend gehalten ist aber auch große Emotionen zu bieten hat und deren Welt mich in ihren Bann gezogen hat, haben mich wunderbar unterhalten und machen Lust auf mehr.
Unbedingt lesen!



Ich bedanke mich bei der Autorin für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Du möchtest mir einen Kommentar hinterlassen?
Das ist wirklich super!
Ich freue mich immer über deine Meinung!
Vielen lieben Dank!