Samstag, 15. April 2017

Gelesen: "Isle of Gods. Die Kinder von Atlantis" von Alia Cruz



-    Format: Kindle Edition
-    Dateigröße: 2485 KB
-    Seitenzahl der Print-Ausgabe: 263 Seiten
-    Verlag: Impress (6. April 2017)
-    Sprache: Deutsch



**Nur die Stärksten des Landes dürfen um deine Hand anhalten…**
Um sich selbst vor dem Aussterben zu bewahren, entsandten die griechischen Götter einst fünf direkte Nachkommen auf die versunkene Insel Atlantis. Dort sollten sie bis zu ihrem Erwachsenenalter ein behütetes Leben führen, um sich nach dem Eintreten ihrer göttlichen Fähigkeiten mit den Stärksten der Insel zu paaren und Kinder zu gebären. So lautet die Legende, die Isabel ein Leben lang begleitet hat. Sie ist eine der fünf Auserwählten, nun fast volljährig und immer noch ohne göttliche Eigenschaften. Sie lebt in Luxus und Überfluss, während die anderen Jugendlichen der Insel in Arenakämpfen ums Überleben und um die Hand eines der Götterkinder ringen. Darunter auch der momentane Champion Quinn, der nichts von der Legende hält…
(Quelle: Impress)


Bisher war mir die Autorin Alia Cruz noch vollkommen unbekannt. Im Carlsen Imprint Impress ist nun ihr neuestes Werk „Isle of Gods. Die Kinder von Atlantis“ erschienen und ich war sehr neugierig auf dieses Buch. Das Cover und der Klappentext versprachen mir hier bereit viel, also begann ich gespannt mit Lesen.

Die beiden Protagonisten Isabel und Quinn sind gut ausgearbeitet. Beide wirkten sie auf mich glaubhaft und auch vorstellbar
Isabel ist eines der auserwählten Kinder. Sie lebt mit ihren Geschwistern abgeschottet und befindet sich so auch unter ständiger Beobachtung. Isabel ist sehr direkt und ihr Herz ist gut. Ich mochte sie von ihrer Art her sehr gerne.
Quinn sind die göttlichen Kinder ziemlich egal, er hält nicht viel von ihnen. Das aber ändert sich als er einem der Kinder begegnet. Nach und nach findet er nun heraus was wirklich dahinter steckt. Mir gefiel Quinn, denn er fragt nach, nimmt nicht alles einfach so hin.

Die Nebencharaktere dieser Geschichte sind der Autorin auch sehr gut gelungen. Als Leser findet man hier schnell jemand, den man mag, mehr oder weniger.

Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen. Ich bin relativ flüssig und gut durch die Seiten gekommen. Nur an manchen Stellen wirkte es auf mich etwas abgehackt, irgendwie unrund. Hier kam ich ein wenig aus dem Lesefluss, was aber zum Glück nie wirklich lange anhielt.
Geschildert wird das Geschehen aus den Sichtweisen von Isabel und Quinn. Für mich waren diese Perspektiven okay, da ich die beiden so gut einzuschätzen lernte. Ab und an gibt es hier auch Rückblenden, die sich gut einfügen.
Die Handlung beginnt sehr stark. Leider schwächt sich das merklich ab. Es wirkte ein wenig zu konstruiert auf mich. Dadurch blieben vielerlei Emotionen auf der Strecke. Sonst aber geht es spannend zu. Die Liebesgeschichte fügt sich gut ins Geschehen hinein. Nur manchmal ging es mir hier ein wenig zu flott.
Von der Idee war ich mehr als begeistert. Geschichten rund um Götter und Mythen üben eine ganz besondere Faszination auf mich aus. Alia Cruz hat dies hier wirklich gut rübergebracht.
Auch die Insel der Kinder ist sehr anschaulich beschrieben. Ich konnte sie mir, auch weil mancher Ort mehrfach besucht wird, bildhaft vorstellen.

Das Ende passt meiner Meinung nach gut zum Gesamtgeschehen. Es schließt das Geschehen gut ab und macht es letztlich doch noch rund.


Insgesamt gesagt ist „Isle of Gods. Die Kinder von Atlantis“ von Alia Cruz ein Roman mit toller Idee, der aber kleine Schwächen aufweist.
Gut dargestellte Charaktere, die ich mir vorstellen konnte, ein flüssig lesbarer Stil der Autorin und eine Handlung, die Spannung aufweist und eine schöne Liebesgeschichte beinhaltet, mir manchmal aber zu konstruiert wirkte, haben mir hier unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!




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