Donnerstag, 6. April 2017

Gelesen: "Spreewaldtod (Ein-Fall-für-Klaudia-Wagner, Band 2)" von Christiane Dieckerhoff



-    Taschenbuch: 336 Seiten
-    Verlag: Ullstein Taschenbuch (10. Februar 2017)
-    Sprache: Deutsch
-    ISBN-10: 3548287611
-    ISBN-13: 978-3548287614



Mörderischer Spreewald - Klaudia Wagner ermittelt wieder
Ein Toter im Fließ stellt Kommissarin Klaudia Wagner vor eine neue Herausforderung. Dabei ist sie nach ihrem letzten spektakulären Fall noch psychisch angeschlagen und hat Probleme, mit ihrem verhassten Kollegen Demel zusammenzuarbeiten. Erste Spuren führen die beiden zu einem scheinbar korrupten Gurkenbauern, schließlich war der Tote ein Erntehelfer aus Rumänien. Aber bald gibt es eine weitere Leiche. Wer will diese Menschen aus dem Weg räumen? Klaudia droht in einem Strudel aus Intrigen unterzugehen ...
(Quelle: Ullstein Taschenbuch)


„Spreewaldtod“ stammt von der Autorin Christiane Dieckerhoff. Es ist der zweite Fall für die Ermittlerin Klaudia Wagner. Den ersten Fall kenne ich leider nicht, doch ich empfand es hier nicht als Problem. Eigentlich bin ich ja kein typischer Krimileser, hier aber hat mich der Klappentext sehr angesprochen. Also habe ich neugierig wie ich bin mit dem Lesen begonnen.

Klaudia ist eine sympathische Frau. Sie hat einige Probleme, ganz langsam aber kommt sie wieder klar mit allem. Sie lebt sich immer mehr in Lübben ein.
Ihr Kollege Demel ist so ein Fall für sich. Wenn ich ganz ehrlich bin, ich hätte, genau wie Klaudia auch, so meine Probleme mit ihm. Man muss sich auf ihn einlassen, nur dann klappt es mit der Zusammenarbeit.

Auch die anderen Charaktere, wie Beispielsweise Klaudias Kollegin Wiebke, haben mir soweit richtig gut gefallen. Jeder hat hier etwas an sich das ihn ausmacht.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und gut zu lesen. Am Anfang hatte ich ein paar kleiner Probleme, musste mich etwas eingewöhnen, dann aber bin ich flott durch die Seiten gekommen.
Die Handlung hat mich von Beginn an fasziniert. Wie bereits erwähnt kenne ich den Vorgänger „Spreewaldgrab“ nicht, hatte aber keinerlei Probleme dabei ins Geschehen hineinzukommen. Man verfolgt Klaudia sowohl im privaten als auch im beruflichen Umfeld. Sie muss ermitteln, es baut sich kontinuierlich Spannung auf. Als Leser kann man hier richtig schön „mitermitteln“, man kann sich so seine ganz eigenen Gedanken machen.
Als Handlungsort hat Christiane Dieckerhoff den Spreewald gewählt, es ist Sommer. Alles wirkte auf mich anschaulich beschrieben, so dass ich mich mittendrin gefühlt habe.

Je weiter ich vorankam desto mehr wollte ich wissen wer ist der Täter. Für mich war es eine Überraschung, ich habe nicht damit gerechnet.

Das Ende ist doch recht offen gewählt. Der Fall hier ist abgeschlossen aber es bleibt noch genug Potential für einen dritten Teil.


Zusammengefasst gesagt ist „Spreewaldtod“ von Christiane Dieckerhoff ein Krimi, der mich mit seiner Handlung für sich gewinnen konnte.
Sehr schön ausgearbeitete Charaktere, ein flüssig lesbarer sehr angenehmer Stil der Autorin sowie eine Handlung, deren Spannung sich immer weiter aufbaut und deren Handlungsort sehr gut beschrieben ist, haben mir hier unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!



Ich danke der Autorin und der NAB für das zugesandte Buch! 



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