Sonntag, 14. Mai 2017

Gelesen: "Der silberne Flügel" von Tanja Bern



-    Format: Kindle Edition
-    Dateigröße: 447 KB
-    Seitenzahl der Print-Ausgabe: 258 Seiten
-    Verlag: Feelings (2. Februar 2017)
-    Sprache: Deutsch



Berührend, ergreifend, magisch: eine zauberhafte Geschichte um einen Engel - und eine universale Liebe vor der faszinierenden Kulisse der schwedischen Skanden!
Im Westen Schwedens bemerkt man in einem Gebiet der Skanden fremdartige Phänomene, die dazu führen, dass man dort eine Forschungsstation errichtet: Sie soll vorrangig diese naturkundlichen Erscheinungen untersuchen. Eines Tages findet man dort einen ungewöhnlichen Mann, der mitten im abgesperrten Gebiet auf die Felsen geschlagen ist und sich schwer verletzt hat. Elias Nilsson, der junge Arzt der Station, kümmert sich um den Fremden – und entdeckt Unglaubliches: Sein Patient ist kein Mensch, sondern ein Engel, der auf der Suche nach seiner verlorenen Seelengefährtin ist. Als Elias aufgrund von Intrigen jeglichen Kontakt zu seinem neuen Schützling verliert,  befreit er den Engel aus der Station und sie fliehen in das Skanden-Gebirge. Doch dessen Bergpässe sind in den eisigen Wintern Schwedens kaum begehbar ...
(Quelle: Feelings)


Die Autorin Tanja Bern ist mir keine Unbekannte. Bisher haben mich alle ihre Romane immer begeistern können. Umso neugieriger war ich daher auch auf „Der silberne Flügel“ aus ihrer Feder. Das Cover und der Klappentext versprachen mir bereits sehr viel und so machte ich mich gespannt ans Lesen.

Die Charaktere sind alle wirklich sehr gut gelungen. Sie sind facettenreich, liebenswert und vorstellbar gehalten und ich habe wirklich jeden einzelnen von ihnen ins Herz geschlossen.
Keija und Nerya leben im Reich der Engel. Sie sind Gefährten und eigentlich glücklich. Dann aber entscheidet sich Nerya dazu als Mensch wiedergeboren zu werden, stößt damit Keija regelrecht vor den Kopf. Also entscheidet sich Keija seiner Gefährtin zu folgen. Ich konnte mich hier in beide reinversetzen, habe beide verstanden. Die Handlungen der beiden sind nachvollziehbar und die beiden Charaktere Keija und Nerya waren mir sympathisch.
Elias ist der dritte im Bunde. Er ist Arzt und kümmert sich um Keija als dieser in einer Forschungsstation erwacht. Zwischen den beiden entsteht ein ganz besonderes Band. Auch Elias gefiel mir richtig gut, er hat Das Herz genau am richtigen Fleck.

 Der Schreibstil der Autorin ist sehr leicht und flüssig. Ich bin sehr flott durch das Geschehen gekommen und konnte ohne Probleme folgen. Es ist alles sehr bildhaft beschrieben und somit vorstellbar.
Die Handlung selbst hat mich von Anfang an in ihren Bann gezogen. Es beginnt alles mit einem Einblick tief in die Gefühle von Nerya und Keija. Dadurch sind die beiden dem Leser schon sehr nahe. Die Welt der Engel ist sehr schön beschrieben. Als Leser bleibt man aber nicht lange das Geschehen wechselt schnell auf die Erde ins schwedische Skanden. Dieser Handlungsort gefiel mir unheimlich gut. Tanja Bern hat es geschafft und mir diesen Ort sehr nahegebracht. Als Leser erfährt man im Verlauf der Handlung so einiges über Engel oder auch Schutzgeister. Ich hat dies sehr fasziniert und ich habe es sehr interessiert gelesen.
Eigentlich ist das Geschehen eher von der ruhigen Art, im Verlauf aber kommt Spannung hinzu, die den Leser packt und nicht mehr loslässt. Man möchte unbedingt wissen was weiter passiert.

Das Ende war ebenfalls spannend und für mich persönlich kam es dann doch sehr überraschend daher. Ich empfand es als sehr passend und wirklich gut gewählt.


Abschließend gesagt ist „Der silberne Flügel“ von Tanja Bern ein unheimlich guter Roman, der mich von der Idee her total fasziniert hat.
Vorstellbare sehr gut ausgearbeitete Charaktere, ein leicht und flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die eigentlich recht ruhig und leise gehalten ist, in deren Verlauf sich aber immer mehr Spannung aufbaut, die den Leser nicht mehr loslässt, haben mich überzeugt und mir wunderbare Lesestunden beschert.
Sehr empfehlenswert!



Ich bedanke mich beim Verlag, der Autorin und der NAB für das bereitgestellte eBook!


Kommentare:

  1. Hallo Manja,
    Ich mag es immer, wenn die Rezension den Stil des Buchs widerspiegelt. Du hast so einen schönen, unaufgeregten aber leichten Stil. Der Plot ist mal etwas ganz anderes, es klingt wirklich gut. Engel auf Erden…. du hast mich neugierig gemacht und ich möchte deinen Beitrag auf meiner Wanderung durch die Welt der Bücherblogs verlinken (Link funktioniert ab Freitag).
    Grüße
    Daniela

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  2. Was glaubst du eigentlich wer du bist? Immer als erstes ein Buch rezensieren ... Das dann an die große Glocke hängen. Wie du es in der Gruppe geschrieben hast ... eingebildet hoch zehn. Du bist doch ein niemand, hast nix zu melden. Also hau endlich ab und lass uns in der Gruppe endlich in Ruhe!

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    1. Liebe anonyme Schreiberin,
      danke für die Einschätzung. Ich habe es zur Kenntnis genommen. Allerdings muss ich dich enttäuschen, so schnell werde ich nicht aufhören, weder mit dem Lesen, noch mit dem Bloggen. Und in der Gruppe bleibe ich auch, ich fühle mich nämlich sehr wohl dort ;).

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  3. Liebe Manja,

    ich liebe deinen Blog und komme immer wieder vorbei. Ich habe schon einige interessante Bücher bei dir gefunden. Leider bin ich aber schüchtern, deshalb kann ich nicht öffentlich zu meiner Meinung stehen. Ich hoffe du verstehst das. Mach weiter so!

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