Donnerstag, 18. Mai 2017

Gelesen: "Dicionum 1: Du darfst dich nicht verlieben" von Vivien Summer



-    Format: Kindle Edition
-    Dateigröße: 2485 KB
-    Seitenzahl der Print-Ausgabe: 383 Seiten
-    Verlag: Impress (4. Mai 2017)
-    Sprache: Deutsch



**Wenn das gesamte Schicksal der Menschheit auf deinen Schultern lastet**
»Die Macht sei der Gedanke, erfüllt von Magie. Die Macht sei die Acht, erfüllt von Ewigkeit.« Das sind die Worte, die Katie nicht mehr in ihr altes Leben zurücklassen und sie jeden Tag daran erinnern, dass sie anders ist. Zusammen mit elf anderen Jugendlichen soll sie die Menschheit von Armut, Hunger und Krieg befreien, allerdings hat sie Zweifel. Die Prophezeiung, die ganz allein ihr zugeordnet ist, stimmt nicht mit der Realität überein. Was soll sie tun? Wem kann sie vertrauen? Wirklich willkommen scheint sie im Dicio-Kreis nämlich nicht zu sein, erst recht nicht von Will Fairchild, der ihr sein Missfallen bei jeder Gelegenheit unter die Nase reibt. Doch für Katie ist klar, dass nur Will derjenige ist, der ihr helfen kann.
(Quelle: Impress)


Die Autorin Vivien Summer war mir keine Unbekannte. Ich kannte bereits andere Bücher aus ihrer Feder. Umso neugieriger war ich auf den Auftaktband „Dicionum 1: Du darfst dich nicht verlieben“. Das Cover sprach mich sehr an und auch der Klappentext ließ mich auf tolle Lesestunden hoffen.

Die Charaktere sind der Autorin soweit gut gelungen. Sie sind gut vorstellbar und wirkten auf mich glaubhaft.
Katie ist ziemlich speziell, jedenfalls was ihren Lebensstil angeht. Auf mich wirkte sie stark und mutig, ist nicht so naiv wie man vielleicht vermuten könnte. Katie hinterfragt die Dinge und nimmt nicht alles hin. Was mir weniger gefiel man erfährt zwar das sie eine Gabe hat und irgendwie mit einem Geheimbund zu tun hat aber wirkliche Infos bekommt man leider kaum.
Will ist der männliche Part. Mit ihm hatte ich jedoch so einige Probleme, wusste nicht so ganz wie ich ihn einschätzen sollte. Einerseits weiß Will ziemlich genau was er will aber es gibt etwas das ihn zur Zurückhaltung zwingt. Er scheint sehr unnahbar und irgendwie geheimnisvoll, hat quasi eine Mauer um sich herum aufgebaut, die kaum jemand durchbrechen kann.
Die beiden zusammen gefielen mir ganz gut, auch wenn mir hier die Informationen rund um den Geheimbund doch sehr fehlten.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen. Vivien Summer schreibt flüssig und gut, man kommt sehr leicht durch die Seiten.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Katie. Nur das erste und das letzte Kapitel sind aus der Perspektive von Will geschrieben. So lernt man nicht nur Katies Gedanken und Gefühle kennen sondern bekommt auch einen kleinen Einblick in Wills Innerstes.
Die Handlung an sich ist eigentlich spannend. Ich wollte schon wissen wie hier alles zusammenhängt, was weiter passiert. Jedoch erfuhr ich das gesamte Buch über kaum Informationen bezüglich des Geheimbundes oder auch über Katies und Wills Vergangenheit. Das fand ich sehr schade, denn ich hätte gerne viel mehr erfahren. Man kann zwar als Leser miträtseln, es war aber doch ein wenig zu viel des Guten.
Die Umgebungsbeschreibungen haben mir sehr gut gefallen. Sie sind anschaulich und somit kann man sich gut ins Geschehen hineindenken.

Das Ende ist, so wie es ist, okay. Allerdings hatte ich wirklich das Gefühl das hier noch sehr viel fehlt. Klar es ist der erste Band einer Trilogie, dennoch aber war ich nicht ganz zufriedengestellt.


Alles in Allem ist „Dicionum 1: Du darfst dich nicht verlieben“ von Vivien Summer ein Trilogieauftakt der es mir nicht unbedingt einfach gemacht hat.
Gut beschriebene Charaktere, bei den mir jedoch Hintergrundinformationen gefehlt haben, ein flüssig lesbarer Stil der Autorin und eine Handlung, die zwar spannend gehalten ist, mich aber aufgrund der fehlenden Details nicht komplett in ihren Bann ziehen konnte, lassen mich zwiegespalten zurück. Ich hatte mir mehr erhofft und überlege ob ich die beiden anderen Teile lese.
Schade!




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