Freitag, 26. Mai 2017

Gelesen: "Guides - Die erste Stunde" von Robison Wells



-    Format: Kindle Edition
-    Dateigröße: 1257 KB
-    Seitenzahl der Print-Ausgabe: 272 Seiten
-    Verlag: HarperCollins ya! (10. April 2017)
-    Sprache: Deutsch



Niemand weiß, was sich in dem gigantischen UFO befindet, das die Welt nach seinem Absturz in Atem hält. Und Alice ist sicher: Niemand außer ihr Vater, der für die NASA arbeitet, hätte seine siebzehnjährige Tochter jetzt auf ein Internat nach Minnesota gebracht - ausgerechnet mitten ins Zentrum der Katastrophe. Hier kommt Alice der Wahrheit hinter den Nachrichten gefährlich nahe. Doch mit der Wahrheit kommt auch die Angst vor den unbekannten Geschöpfen, die das Raumschiff verlassen …
(Quelle: HarperCollins)


Der Roman „Guides – Die erste Stunde“ stammt vom Autor Robison Wells. Für mich war dieses Buch da s erste des Autors überhaupt. Angesprochen vom Klappentext war ich sehr neugierig darauf was mich hier wohl erwarten würde.

Die hier vorkommenden Charaktere hat der Autor gut gezeichnet. Sie wirkten auf mich glaubhaft und vorstellbar ausgearbeitet.
Alice gefiel mir richtig gut. Sie ist sehr liebenswert und hat das Herz genau an der richtigen Stelle. Andere zählen wirklich viel für sie, sie kümmert sich um sie. Sie ist zudem sehr offen und von Grund auf ehrlich, was mich wirklich begeistert hat.

Auch die Nebenfiguren hat der Autor richtig gut dargestellt. Man kann sich in sie hineinversetzen, die Handlungen nachvollziehen. Mir sind sie alle wirklich ans Herz gewachsen.

Der Schreibstil des Autors ist gut zu lesen. Er schreibt wirklich angenehm leicht und es lässt sich doch auch sehr flott lesen.
Die Handlung an sich hatte es mir ebenso angetan. Es ist ein Science-Fiction Roman, dessen Einstieg es mir sehr leicht gemacht hat. Man fühlt sich sofort richtig wohl im Geschehen und will eigentlich immer wieder was weiter passiert. Es ist alles spannend und mitreißend, man ist auf Anhieb mittendrin.
Die Beschreibungen in diesem Roman waren richtig klasse. Ich konnte mir alles so bildhaft vorstellen, es erwachte alles vor meinem Auge zum Leben. Und ich habe eigentlich auch immerzu mit überlegt, meine ganz eigenen Theorien entwickelt. Nur irgendwie war ich damit immer auf dem Holzweg.
Die Idee hinter der Geschichte ist zwar nicht unbedingt neu, der Autor hat sie aber auf eine ganz eigene Art rübergebracht. Mich hat es fasziniert und es wirkte nicht weit hergeholt oder unrealistisch auf mich, eher im Gegenteil.

Das Ende kommt leider doch viel zu rasch. Ich muss zugeben für mich war es ein wenig zu schnell. Alles musste rasch zum Ende gebracht werden, so dass doch einige Informationen auf der Strecke bleiben. Ein paar Seiten mehr wären dann doch besser gewesen. Nicht desto Trotz passt es aber zur Gesamtgeschichte.


Alles in Allem ist „Guides – Die letzte Stunde“ von Robison Wells ein Science-Fiction Roman, der mich vom Thema her sehr fasziniert hat.
Vorstellbare sehr gut ausgearbeitete Charaktere, ein leicht und flüssig zu lesender Stil und eine Handlung, die spannend gehalten ist und mich mitreißen konnte, haben mir bis auf das leider zu schnell abgehandelte Ende, sehr unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!



Ich bedanke mich beim Verlag für das eBook!


1 Kommentar:

  1. Danke für die schöne Rezension. :)

    Liebe Grüße
    Ulrike

    AntwortenLöschen

Du möchtest mir einen Kommentar hinterlassen?
Das ist wirklich super!
Ich freue mich immer über deine Meinung!
Vielen lieben Dank!